Diese 7 E-Autos der Mittelklasse sind besonders günstig

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Skoda

Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
  —  Lesedauer 4 min

Mithilfe des ADAC-Autokostenrechners hatten wir uns an dieser Stelle schon angeschaut, welche Klein- und Kleinstwagen sowie welche Kompaktmodelle auf dem vollelektrischen Markt auf Dauer – also unter Berücksichtigung des Anschaffungspreises, der laufenden Kosten und dem Wertverlust – die günstigsten sind. Heute wollen wir den kostenbewussten Blick auf die größeren Fahrzeuge der Mittelklasse und oberen Mittelklasse richten.

Berücksichtigt wurden im Rechner eine jährliche Kilometerleistung von 15.000 sowie eine fünfjährige Haltezeit. Der ADAC rechnet unter anderem Wartungen, Wertverlust, Energiekosten und durchschnittliche Versicherungssummen mit hinein. Wieder gilt der Hinweis: Die individuelle Realität weicht davon natürlich stets ab, allerdings ergibt sich eine recht gute Vergleichbarkeit der Daten. Diese aktualisiert der ADAC regelmäßig, auf kurzfristige Preisänderungen ist aber eventuell nicht bei jedem Modell Rücksicht genommen worden (Datenstand: 26. Juli 2023).

Diese sieben E-Autos ab der Mittelklasse kommen pro Kilometer laut ADAC bei genannten Grundannahmen am günstigsten vorwärts (wir haben jeweils nur die günstigste Konfiguration pro Modell und ausschließlich aktuelle Fahrzeuge berücksichtigt):

7. Platz: Kia EV6

Foto: Daniel Krenzer

Während bei den Kompakten der Hyundai Kona mit 51 Cent pro Kilometer das günstigste Modell war, wird es ab der Mittelklasse erwartungsgemäß teurer. Los geht es auf Rang sieben aber mit einem Crossover ebenfalls aus der Hyundai-Gruppe. Der Kia EV6 kostet mit dem kleineren 58-kWh-Akku laut ADAC 66,2 Cent pro Kilometer und ist damit für die Fahrzeugklasse vergleichsweise günstig.

6. Platz: Toyota bz4X

Foto: Toyota

Das erste vollelektrische Modell von Toyota folgt auf Rang sechs. Für das SUV hat der ADAC einen Kilometerpreis von 65,7 Cent ermittelt. Da das Fahrzeug offenbar anfängliche Ladehemmungen überwunden haben soll, dürfte es für Kunden deutlich interessanter geworden sein. Allzu teuer ist es in Summe zumindest im Vergleich nicht.

5. Platz: Tesla Model 3

Foto: Tesla

Auch das Einstiegsmodell von Tesla schafft es in die Liste der vergleichsweise günstigen Fahrzeuge – auch weil der kalifornische Autobauer die Kaufpreise dieses Jahr spürbar gesenkt hat. Für die Standard-Version hat der ADAC einen Kilometerpreis von 62,4 Cent berechnet.

4. Platz: Hyundai Ioniq 5

Foto: Hyundai

Knapp das Treppchen verpasst der Hyundai Ioniq 5, der wie der Kia EV6 mit 800-Volt-Technik besonders schnell laden kann. Laut ADAC ist die 2WD-Version mit 58-kWh-Akku pro Kilometer aber noch etwas günstiger als das Geschwistermodell – und zwar mit 60,8 Cent.

3. Platz: Hyundai Ioniq 6

Hyundai Ioniq 6 Elektroauto
Foto: Daniel Krenzer

Der aerodynamische Bruder des Ioniq 5 hingegen schafft es sogar aufs Treppchen: Laut ADAC kostet der Kilometer mit dem 2WD-Ioniq und kleinerem 53-kWh-Akku nur 60 Cent. Dank der Effizienz sind auch damit gut 350 Kilometer reale Reichweite drin.

2. Platz: VW ID.4

Foto: Volkswagen

Ein Volkswagen schafft es auf Rang zwei. Das SUV der Wolfsburger ist zwar preislich vielleicht kein „Volkswagen“ im wortwörtlichen Sinne, aber im Vergleich zu ähnlich großen Elektroautos doch sehr günstig: Laut ADAC fallen beim Pure Performance pro Kilometer 58,9 Cent an Gesamtkosten an.

1. Platz: Skoda Enyaq

Foto: Skoda

Wer sich mit Elektroautos auskennt, den wundert spätestens seit Platz zwei für den VW ID.4 nicht, dass der eng verwandte Bruder aus dem Hause der VW-Tochter Skoda als iV 50 noch etwas günstiger unterwegs ist. 56,6 Cent kostet laut ADAC der gefahrene Kilometer unter den genannten Annahmen – und damit würde es die Familienkutsche sogar fast noch bei den Kompakten in die Top 7 schaffen, die mit dem Cupra Born bei 54,8 Cent pro Kilometer startete.

Datenquelle: ADAC-Autokostenrechner (Abruf 26.07.2023)

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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Matthias Geiger:

Schade. Schon seit einiger Zeit fällt mir die neutrale kritische Berichterstattung. Die E-Mobilität muss kritisch hinterfragt werden, ansonsten werden keine bezahlbaren E-Autos gebaut.

Thomas Steibl:

Hallooo?

Ds ist ja kein Produkt aus der deutschen Vorzeigeschmiede…. ;-)

Wäre ja noch schöner wenn so ein Chinaboy das schöne Ergebnis kaputt macht….. :-)))

Stephan:

Ja genau, so einen Fahren wir jetzt 1Jahr und sind sehr zufrieden.

Zladdi:

Richtig aber MG ist wohl etwas kompakter und eine andere Klasse oder etwa nicht?
Bei dir wird wohl nur nach Preisklassen unterschieden
Geht wohl eher in Richtung Cupra Born der MG

Daniel Krenzer:

Der gehört zu den Kompakten und schneidet dort sehr gut ab: https://wp.elektroauto-news.net/news/7-e-autos-kompaktklasse-besonders-guenstig

Daniel Krenzer:

Wer über die Sorgfalt anderer schimpft, sollte vielleicht erst einmal lernen, Texte richtig zu lesen. Dennoch ein schönes Wochenende!

Philipp:

Der ZS ist mit seinen 4,31m Teil der Kompakten.

Joe Blue:

Was ist mit dem MG ZS???
Der ist wesentlich günstiger in der Anschaffung als der Enyaq

Michael Neißendorfer:

Sie verlinken auf eine Seite, in der die Autos nach Schulnoten bewertet werden. Unser Vergleich stellt die Reihenfolge allerdings nach den Kosten auf.

Quelle: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/

MiWe:

Was für ein sinnbefreiter, angeblicher ADAC-Mittelklasse-Elektroauto-Vergleich ist das wieder? Beim Lesen des Berichtes ( https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/autotest/beste-elektroautos/ )komme ich zu einem anderen Ergebnis. Was soll eine solche journalistische Fragwürdigkeit sein, ein Bericht ohne Quelle und möglicherweise aus dem Zusammenhang gerissen? Da könnte sich ein hoffentlich nicht böser Verdacht auftun. Bitte saubere Arbeit! DANKE!!!

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