Xpeng gewährt vorübergehend Rabatt auf seine E-Autos

Xpeng gewährt vorübergehend Rabatt auf seine E-Autos
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Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
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Der chinesische Automobilhersteller Xpeng gewährt seinen Privat- und Gewerbekunden bis Ende Juni einen Rabatt auf seine derzeit drei in Deutschland erhältlichen Elektroauto-Modelle G6, P7+ und G9. Laut Pressemitteilung ist die sogenannte Tech-Prämie auch mit der staatlichen Förderung kombinierbar, zudem wird in diesem Zeitraum für den G6 sowie den P7+ eine 0-Prozent-Finanzierung über Santander angeboten.

Der Rabatt beträgt für das E-SUV-Coupé G6 sowie die sportliche E-Limousine P7+ 2500 Euro brutto, beim G9 sind es sogar 5000 Euro. Somit sind die Modelle bis Ende Juni ohne zusätzlicher Förderung im Kauf ab 41.100 Euro (G6), 44.100 Euro (P7+) und 54.600 Euro (G9) erhältlich. Die fünfsitzige Fastback-Limousine P7+ ist der Mitteilung zufolge damit zu einer monatlichen Leasingrate ab 445 Euro brutto für Privatkunden zu haben, Gewerbetreibende zahlen ab 355 Euro netto. Die Laufzeit beträgt jeweils 48 Monate, die Laufleistung beträgt dabei 10.000 Kilometer pro Jahr. Die Tech-Prämie in Höhe von 2500 Euro brutto ist in den monatlichen Raten bereits berücksichtigt. Allerdings machen die Xpeng-Handelspartner den Kunden auch hinsichtlich Laufleistung und Laufzeit entsprechend auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

P7+ ganz frisch auf dem Markt

Unabhängig vom konkreten Modell können Privatkunden bei Erfüllung der Kriterien zusätzlich die staatliche Kaufprämie für Elektroautos nutzen: Bei einem jährlichen Bruttoeinkommen des Haushalts von bis zu 45.000 Euro beträgt die Prämie beispielsweise 5000 Euro, bei Einkommen bis 80.000 Euro sind es 3000 Euro. Für das erste und zweite Kind unter 18 Jahren kommen jeweils zusätzlich 500 Euro hinzu. „Damit kann die E-Autoprämie, die voraussichtlich ab Mai rückwirkend beantragt werden kann, auf bis zu 6000 Euro ansteigen. In Kombination mit der Tech-Prämie ergibt sich so eine Ersparnis zwischen 5500 und 11.000 Euro“, schreibt Xpeng. Für alle Modelle von Xpeng gibt es derzeit eine Fahrzeuggarantie von bis zu sieben Jahren oder maximal 160.000 Kilometer Laufleistung. Für Hochvoltkomponenten beträgt die Garantie acht Jahre.

Mit dem P7+ hat Xpeng jüngst die Limousine P7 abgelöst, die bis dato noch mit 400-Volt-Technik unterwegs war. Die nun auf 800-Volt-Basis konstruierte Limousine ist das erste KI-definierte Modell der Marke. Die intelligente Computing-Plattform und der Turing AI Chip – beides Eigenentwicklungen – sind äußerst leistungsstark und ermöglichen eine KI-Rechenleistung von bis zu 750 Tera-Operationen pro Sekunde (TOPS). „Gekleidet in ein sportlich-elegantes Design, das zum äußerst geringen Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,21 beiträgt, bietet die geräumige Limousine zudem viel Platz für die ganze Familie“, schreibt Xpeng.

Besonders nachhaltige Batterien

„Die branchenweit erste 5C-LFP-Hochvoltbatterie kommt ohne seltene Mineralien wie Kobalt, Mangan und Nickel aus, was die Nachhaltigkeit verbessert, ohne die Leistungsfähigkeit des Akkus zu beeinträchtigen“, schreibt Xpeng, die als Hersteller bereits mehrfach für ihre besonders nachhaltige Herangehensweise ausgezeichnet wurden. Zum dritten Mal in Folge erhielt Xpeng gerade erst die MSCI ESG AAA-Bewertung.

Alle Xpeng-Modelle überzeugen zudem mit einer sehr hohen Ladeleistung: Die Lithium-Eisenphosphat-Batterie des P7+ wird mit bis zu 446 kW geladen. Beim G6 sind es bis zu 451 kW, beim G9 sogar bis zu 525 kW – allesamt branchenweite Spitzenwerte. Dadurch beträgt die Ladezeit von 20 auf 80 Prozent gerade einmal zehn Minuten – ebenfalls derzeit ein Bestwert. Kunden können zudem bei allen Modellen zwischen Hinterrad- und Allradantrieb wählen.

Quelle: Xpeng – Pressemitteilung vom 14. April 2026

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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