Xpeng X9: Elektro-Van ab 77.600 Euro in Deutschland

Xpeng X9: Elektro-Van ab 77.600 Euro in Deutschland
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Xpeng

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Xpeng bringt seinen vollelektrischen Van X9 auf den deutschen Markt. Das siebensitzige MPV-Flaggschiff ist ab sofort bestellbar, die ersten Auslieferungen beginnen im Juni. Der Einstiegspreis liegt bei 77.600 Euro inklusive Mehrwertsteuer, wie der Hersteller mitteilt.

Der knapp 5,32 Meter lange X9 bietet in einer 2-2-3-Sitzkonfiguration Platz für bis zu sieben Personen. Der Radstand von 3,16 Metern schafft dabei die Basis für großzügige Platzverhältnisse in allen drei Reihen. Die Einzelsitze in der ersten und zweiten Reihe sind 14-fach elektrisch verstellbar, beheizbar, belüftet und mit Massagefunktion ausgestattet. In der zweiten Reihe lassen sich die sogenannten Zero-Gravity-Sitze um 180 Grad nach hinten klappen, sodass eine liegeähnliche Position möglich wird. Der Kofferraum fasst bei voller Bestuhlung 721 Liter, bei umgelegter dritter Reihe wächst das Volumen auf über 2550 Liter.

Technische Basis des X9 ist Xpengs 800-Volt-Architektur. Drei Antriebsvarianten stehen zur Wahl: die Standard-Range-Version mit einer 94,8-kWh-LFP-Batterie und Frontantrieb (235 kW/320 PS) kommt auf bis zu 535 Kilometer nach WLTP und kostet 77.600 Euro. Die Long-Range-Variante mit 110-kWh-NMC-Akku erreicht bis zu 615 Kilometer bei gleichem Antrieb und ist ab 81.600 Euro erhältlich. Das Performance-Modell mit Allradantrieb und 370 kW/503 PS schafft bis zu 580 Kilometer und startet bei 86.600 Euro.

Xpeng X9: Ladezeiten auf Spitzenniveau

Ein zentrales Verkaufsargument ist die Ladeleistung: Mit bis zu 542 kW soll der Akku in zwölf Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden können – ein Wert, den Xpeng als Spitzenwert im Segment einordnet. Hinzu kommt ein Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,236, den der Hersteller unter anderem auf aktive Lufteinlassklappen zurückführt. Der Verbrauch beginnt laut Herstellerangaben bei 20,0 kWh pro 100 Kilometer.

Xpeng

Zur Serienausstattung gehören unter anderem Luftfederung mit Zweikammer-System, Allradlenkung, ein 360-Grad-Kamerasystem sowie ein intelligentes Fahrwerk, das Straßenunebenheiten bis zu 30 Meter im Voraus erkennen und die Dämpfung in Echtzeit anpassen soll. Der Wendekreis beträgt 10,8 Meter. Im Innenraum stehen ein 17,3-Zoll-Touchscreen, ein 21-Zoll-Head-up-Display sowie ein im Dachhimmel montierter 21,4-Zoll-Bildschirm zur Verfügung. Das Soundsystem umfasst 27 Lautsprecher, eine Wärmepumpe ist ebenfalls serienmäßig an Bord.

Wenig Optionen, breite Basisausstattung

Das Aufpreissystem hält sich bewusst schlank. Gegen Aufpreis erhältlich sind eine elektrisch schwenkbare Anhängerkupplung für 1.260 Euro sowie mehrere Metallic-Lackierungen zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Für die Sicherheit sorgen neun Airbags, ein Sicherheitskäfig aus ultrahochfestem Stahl sowie 27 Sensoren, Radare und Kameras als Grundlage für das XPILOT-Assistenzpaket. „Mit dem Familien-MPV XPeng X9 schlagen wir ein neues Kapitel in unserer noch jungen Unternehmensgeschichte auf“, erklärt Markus Schrick, Geschäftsführer der Xpeng-Vertriebsregion Central Europe.

Quelle: Xpeng – Pressemitteilung

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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