Xpeng: 179 Prozent Wachstum in Deutschland im ersten Quartal

Xpeng: 179 Prozent Wachstum in Deutschland im ersten Quartal
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Sebastian Henßler
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Xpeng legt im ersten Quartal in Deutschland deutlich zu. Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden von Januar bis März 1207 Fahrzeuge der chinesischen Marke neu zugelassen – ein Plus von 179 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allein im März verzeichnete Xpeng 549 Neuzulassungen, was einem Wachstum von 212 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Europaweit belief sich die Zahl der Zulassungen im März auf 3200 Einheiten.

Die Zahlen fügen sich in ein breiteres Expansionsbild: In den Auslandsmärkten – also den Verkaufsmärkten außerhalb Chinas – registrierte Xpeng im ersten Quartal insgesamt 11.557 Einheiten. Davon entfielen 68 Prozent auf Europa, was einem Wachstum von 113 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Von den 380 Vertriebsstandorten außerhalb Chinas sind 290 in europäischen Ländern angesiedelt. Für das Gesamtjahr 2026 peilt Xpeng rund 90.000 Auslandsverkäufe an – eine Verdoppelung gegenüber 2025.

Deutschland als Wachstumshebel für Xpeng

In Deutschland hatte Xpeng bereits 2025 einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht: Im ersten vollen Geschäftsjahr auf dem deutschen Markt versiebenfachte die Marke ihren Absatz auf knapp 3000 Fahrzeuge. Meistverkauftes Modell war der G6 mit 1664 Einheiten, gefolgt vom G9 mit 1172 Verkäufen. Die Sportlimousine P7 steuerte 155 Einheiten zum Gesamtergebnis bei. Auffällig dabei: Die Käufer:innen greifen überwiegend zu höher ausgestatteten Versionen. Beim G6 wählen lediglich fünf Prozent das Einstiegsmodell; beim G9 entscheiden sich 75 Prozent für die Topvariante Performance.

Zum Wachstum beigetragen hat auch der Ausbau des Händlernetzes. Ende 2025 verfügte Xpeng in Deutschland über 50 Vertriebsstandorte – gegenüber 20 im Jahr zuvor. Für 2026 lautet das Ziel: 110 Standorte, was mehr als einer Verdoppelung entspräche. „Wir wollen weiße Flecken auf der Landkarte schließen und bundesweit noch sichtbarer werden“, erklärt Markus Schrick, Geschäftsführer der Xpeng-Vertriebsregion Central Europe. Qualität im Handel und eine funktionierende Ersatzteilversorgung seien dabei ebenso entscheidend wie die schiere Präsenz.

Fünf neue Modelle für den deutschen Markt geplant

Auf der Produktseite plant Xpeng für 2026 fünf Marktpremieren in Deutschland. Den Anfang macht die Fastback-Limousine P7+, die bereits ab 46.600 Euro bestellbar ist und seit April im Handel steht. Das Modell verfügt über eine 800-Volt-Architektur und soll den Ladestand von 20 auf 80 Prozent in zehn Minuten bringen – bei einer Ladeleistung von 446 kW. Im Juni folgt mit dem X9 ein siebensitziges MPV, ebenfalls mit 800-Volt-Technik sowie Allradlenkung und Luftfederung. Ferner sind eine sechs- beziehungsweise siebensitzige Version des G9 sowie zwei weitere, noch nicht namentlich genannte Modelle in neuen Segmenten für den Sommer und das zweite Halbjahr angekündigt.

Schrick beschreibt den Kurs als „ehrgeizig, aber realistisch“: Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Xpeng in Deutschland mit rund 8000 Neuzulassungen, was einer Steigerung von knapp 170 Prozent gegenüber 2025 entspräche. Gestützt wird dieser Ausblick auf ein erweitertes Modellportfolio und das wachsende Händlernetz.

Quelle: Xpeng – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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