XPeng hilft VW jetzt in China auch bei Verbrennern

XPeng hilft VW jetzt in China auch bei Verbrennern
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Daniel Krenzer
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  —  Lesedauer 2 min

Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen sowie der chinesische Hersteller XPeng arbeiten bereits für auf den chinesischen Markt abgestimmte Elektroautos zusammen. Nun haben die Partner bekanntgegeben, diese Zusammenarbeit künftig auch auf Verbrennermodelle auszuweiten. Ab 2027 soll die gemeinsame China Electronic Architecture (CEA) nicht nur für E-Autos, sondern auch für Plug-in-Hybride, Vollhybride und reine Verbrenner verwendet werden. „Die zonale Elektrik-/Elektronik-Architektur mit zentraler Recheneinheit reduziert die Anzahl der Steuergeräte und senkt damit Systemkomplexität sowie Kosten“, schreibt die Automobilwoche. Zudem ermöglicht die Plattform den Einsatz von modernen und hochautomatisierten Fahrassistenzsystemen (ADAS) sowie Over-the-Air-Updates.

Das ist insofern bedeutsam, dass Volkswagen trotz aller Anstrengungen im Bereich der Elektromobilität derzeit auf einem – zugegebenermaßen schrumpfenden Markt – vor allem mit Verbrennermodellen in China Umsätze erzielt und dort weiterhin Marktführer ist. Im Jahr 2024 waren noch gut 90 Prozent aller in China verkauften VW mit Verbrennungsmotor ausgestattet, was auch am angesichts der starken einheimischen Konkurrenz schwachen Absatz an Elektroautos lag.

Zukunft der Verbrenner verlängern?

Offenbar hofft VW mit diesem Schritt, die Verbrenner somit zu modernisieren und noch einige Zeit länger in China erfolgreich anbieten zu können. Zum anderen dürfte sich der Automobilhersteller Skaleneffekte erhoffen, da sich die neue Plattform nur mit dem Absatz der Elektroautos allein bislang nicht rechnen würde. Die Automobilwoche zitiert VWs China-Chef Ralf Brandstätter: „Wir limitieren technologische Exzellenz nicht auf eine Antriebsart.“ Durch die Zusammenarbeit mit XPeng könne man sich bei den Verbrennern eine technologische Vorreiterrolle sichern, was moderne und KI-gestützte Autos angeht.

Der Fokus soll jedoch weiter auf Elektroautos liegen, von denen VW bis 2030 allein 30 neue Modelle in China anbieten möchte. Zudem passe die Zusammenarbeit hervorragend in die China-Strategie von VW, dort angebotene Fahrzeuge auch in China selbst unter Berücksichtigung der Marktbesonderheiten zu entwickeln. Die bisherigen Elektroautos von VW ohne Beteiligung von XPeng hatten in der Volksrepublik auf viele Kunden offenbar einen altbackenen Eindruck gemacht, der VW ID.4 wurde in sozialen Medien als Auto für Senioren verspottet.

Quelle: Automobilwoche – China: Volkswagen verbündet sich jetzt auch bei Verbrennern mit Xpeng

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Daniel Krenzer

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Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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