VW-Tochter PowerCo könnte etwa ab 2027 an die Börse

VW-Tochter PowerCo könnte etwa ab 2027 an die Börse
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Volkswagen

Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
  —  Lesedauer 2 min

Der deutsche Autobauer Volkswagen hält es durchaus für möglich, dass die Batterietochter PowerCo an die Börse gehen könnte, sobald die Produktion hochgefahren ist. Laut eines Berichts des Handelsblatts könnte das ab 2027 der Fall sein, wenn zusätzlich zum ersten Werk in Salzgitter dann auch die beiden Werke sowohl in Spanien als auch in Kanada (im Titelbild visusalsiert) den Betrieb aufgenommen haben werden.

Noch in diesem Jahr sei PowerCo bereit für erste Investoren oder strategische Partnerschaften mit anderen Produzenten von Batteriezellen, sagte demnach VW-Technikvorstand Thomas Schmall. Es sei aber noch zu früh, um sich dort konkret festzulegen. Das Handelsblatt verweist zudem darauf, dass VW-Finanzchef Arno Antlitz bereits die Option ins Spiel gebracht hatte, dass ein VW-Kunde bei PowerCo einsteigen könnte.

Nachdem zuletzt die Nachfrage nach Elektroautos zurückgegangen ist, sei aktuell ein zweites europäisches Batteriewerk von Volkswagen nicht in Sicht. Allerdings ist es nicht ausgeschlossen, dass dies zu einem späteren Zeitpunkt wieder Thema wird, wenn sich die Absatzzahlen in der Elektromobilität wieder erholt haben.

Zweifel sorgten für Verzögerungen

Der VW-Konzern hatte Anfang Februar Medienberichten zufolge zunächst Pläne zurückgestellt, externe Investoren für seine Batterieabteilung PowerCo zu gewinnen. Internen Quellen zufolge hatte VW die Gespräche mit Investoren auf Eis gelegt, da Zweifel bestanden, ob das Unternehmen in der Lage sein wird, Batterien in großem Maßstab selbst herzustellen. Ein Verkauf von Anteilen oder ein möglicher Börsengang des Geschäftsbereichs PowerCo sollen in diesem oder im kommenden Jahr nicht mehr vorrangig sein, sagte da bereits ein Insider gegenüber BNN Bloomberg.

Allerdings hieß es bereits vor wenigen Wochen, dass sich diese Einschätzung der Lage noch verändern könnte. Nun will sich VW offenbar neuen Investoren öffnen, auch wenn der Börsengang – wenn überhaupt – nicht mehr so schnell erfolgen soll, wie es ursprünglich einmal angenommen. Obwohl der Anstieg der Elektroautos am Pkw-Gesamtmarkt sich zuletzt nicht so stark wie erwartet entwickelt hatte, blieb das Interesse der Investoren an PowerCo dem Vernehmen nach hoch.

Quelle: Handelsblatt – „Börsengang der VW-Batterietochter PowerCo nach Produktionsstart möglich“

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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