Tesla Roadster: Hypercar mit Triebwerk soll diesen Monat präsentiert werden

Tesla Roadster: Hypercar mit Triebwerk soll diesen Monat präsentiert werden
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Tesla (Archivbild aus 2018, als Tesla noch einen Marktstart für 2020 anvisierte)

Maria Glaser
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  —  Lesedauer 2 min

Tesla könnte den neu gestalteten Elektro-Sportwagen Roadster nach vielen Jahren des Wartens noch in diesem Monat vorstellen, wie Reuters unter Berufung auf The Information bekanntgab. Dabei sei auch die Vorführung einer limitierten Roadster-Auflage in Zusammenarbeit mit SpaceX denkbar, die über versteckte Triebwerke verfügt.

Den Berichten zufolge solle die Vorführung noch im August auf dem Testgelände von SpaceX im US-Bundesstaat Texas stattfinden. Tesla selbst habe nicht sofort auf eine Anfrage von Reuters nach einer Stellungnahme reagiert. Der US-Hersteller nahm ursprünglich Anzahlungen in Höhe von umgerechnet zirka 43.000 Euro für die Standardversion und ungefähr 216.000 Euro für die limitierte Founder’s Series-Edition entgegen. Über den finalen Kaufpreis von Hunderttausenden oder möglicherweise Millionen Dollar wird spekuliert.

Vom Elektro-Sportwagen zum Hypercar

Vor 20 Jahren wurde die erste Generation des Roadster erstmals vorgestellt, und fast ein Jahrzehnt ist es inzwischen her, dass die nächste Generation des Modells angekündigt wurde. Die Auslieferung sollte ursprünglich im Jahr 2020 beginnen, wurde jedoch mehrmals verzögert. In der Zwischenzeit habe sich das Roadster-Programm, so Reuters, von einem herkömmlichen Hochleistungs-Elektroauto zu einem völlig neuen Hypercar aus Kohlefaser weiterentwickelt.

Der Elektro-Sportwagen mit Allrad-Antrieb hat nach Herstellerangaben eine maximale Geschwindigkeit von über 400 km/h bei einer Beschleunigungszeit von 2,1 Sekunden auf 100 km/h. Die maximale elektrische Reichweite gibt Tesla mit 1000 Kilometern an. Die Produktion ist in der Gigafactory in Texas geplant. In Zusammenarbeit mit SpaceX wurde eine limitierte Auflage des Modells entwickelt, die über Kaltgas-Triebwerke verfügt – die einfachste Form eines Raketentriebwerks. Bereits 2018 kündigte Musk erstmals die Idee an. 2020 folgten Berichte, dass das Triebwerk im Bond-Stil hinter dem Kennzeichen versteckt werden soll. Bei der Beschleunigung klappt es nach unten und setzt die Düse frei.

Des Weiteren könne der neu gestaltete Roadster den Berichten zufolge während der Vorführung ferngesteuert werden, da seine Triebwerke Lärm und starke Kräfte erzeugen. Der Standard-Roadster und die limitierte SpaceX-Sonderedition sollen optisch zwar ähnlich aussehen, jedoch wird die mit Triebwerken ausgestattete Version voraussichtlich nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Ob die von vielen mit Spannung erwartete Präsentation in diesem Monat tatsächlich stattfindet, bleibt abzuwarten. Bereits im letzten Jahr wurde darüber spekuliert.

Quelle: Reuters – Tesla to unveil redesigned Roadster as early as August, The Information says / Tesla Mag – Tesla Roadster bekommt versteckte Raketen-Düse – „komplett wie James Bond“

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Maria Glaser

Maria Glaser

Aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich kommend, verbindet Maria Glaser bei Elektroauto-News.net seit 2023 ihre Liebe zum Text mit fachlichen Inhalten. Seit ihrem Studium in Berlin und Wien arbeitet sie im Bereich Lektorat, Korrektorat und Content Writing, vor allem zu Mobilität.

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