Exklusiver Taycan für Südkorea: Die K-Edition im Detail

Exklusiver Taycan für Südkorea: Die K-Edition im Detail
Copyright:

Porsche

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Porsche Korea hat seit seiner Gründung im Jahr 2014 eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen, wie die Zuffenhausener in einer Pressemitteilung schreiben. 2023 wurden über 10.000 Autos in Südkorea verkauft, wobei der Taycan eine bedeutende Rolle spielte. Dieser wurde dort Ende des Jahres 2020 eingeführt. Seitdem ist er mit 1805 Einheiten im Jahr 2023 auf Rang zwei hinter dem Cayenne (4335 Einheiten) im Zulassungsranking vorzufinden. Mit der K-Edition setzt Porsche nun ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber seinen koreanischen Kunden und unterstreicht die kulturelle Verbundenheit.

Porsche Korea begeht sein zehnjähriges Bestehen mit einem besonderen Geschenk an seine Kunden: dem exklusiv für Südkorea gefertigten Taycan Turbo K-Edition. Dieses limitierte Modell soll die enge Verbindung zwischen der Porsche-DNA und der koreanischen Kultur verkörpern. Jedes Detail, sowohl im Innenraum als auch im Exterieur, wurde mit Bedacht gestaltet, um die traditionellen Einflüsse Südkoreas widerzuspiegeln und gleichzeitig die moderne Eleganz des Taycan zu bewahren.

Porsche

Die Idee hinter der K-Edition entstand aus dem Wunsch, die kulturellen Wurzeln des Landes mit der Präzision und Leistungsfähigkeit von Porsche zu kombinieren. „Wir wollten zeigen, wie sich die koreanische Kultur und die Porsche-Philosophie harmonisch vereinen lassen“, erklärt Holger Gerrmann, CEO von Porsche Korea. Die Umsetzung dieser Vision erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem Designteam von Porsche und den Experten der Porsche Exclusive Manufaktur.

Eines der herausragenden Merkmale der K-Edition ist das speziell entworfene Logo, das an einen königlichen Stempel erinnert. Dieses Symbol stehe für Tradition und wurde von den Designern in traditioneller koreanischer Schrift gestaltet. Es ziert nicht nur den Ladeport des Autos, sondern ist auch in die Kopfstützen und das Schlüsseletui geprägt. Die Inspiration für dieses Symbol stammt aus der koreanischen Geschichte, in der Stempel als Zeichen der Authentizität und Autorität galten.

Ein weiteres markantes Designelement der K-Edition ist die individuelle Skyline-Grafik. Diese wurde exklusiv für das Modell entwickelt und zeigt die charakteristischen Merkmale südkoreanischer Städte und Landschaften. Die Silhouette umfasst das lebhafte Stadtbild von Seoul, das traditionelle Hanok-Haus, Brücken als Symbol der Verbundenheit sowie den Gebirgszug Baekdu-Daegan. Diese künstlerische Darstellung findet sich nicht nur auf dem Heckspoiler des Autos, sondern auch auf dem Gehäuse des Schlüssels und den Einstiegsleisten.

Porsche

Der Taycan Turbo K-Edition basiert auf der neuesten Version des Taycan, die für 2024 umfangreich aktualisiert wurde. Diese Modelle bieten mehr Leistung, eine erhöhte Reichweite und kürzere Ladezeiten. Mit einer Spitzenleistung von 650 kW (884 PS) beschleunigt der Taycan Turbo in nur 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Trotz dieser überzeugenden technischen Daten bleibt das Augenmerk bei der K-Edition auf den kulturellen und handwerklichen Details, die dieses Auto zu einem echten Kunstwerk machen, wie Porsche die Special-Edition selbst einordnet.

Quelle: Porsche – Pressemitteilung

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Porsche Elektroautos

Porsche unter Druck: Neuer CEO Leiters räumt auf

Porsche unter Druck: Neuer CEO Leiters räumt auf

Sebastian Henßler  —  

Porsche unter Druck: Der Absatz sinkt, 4000 Stellen wackeln und der neue CEO Michael Leiters prüft Projekte wie den Elektro-718er.

Porsche Macan GTS im Test: Gutes bleibt

Porsche Macan GTS im Test: Gutes bleibt

Stefan Grundhoff  —  

Der Porsche Macan ist durch den Wegfall des Verbrenners mächtig ins Gerede gekommen. Dabei ist die Elektrogeneration ein überaus konkurrenzfähiges Auto.

Wie Porsche in Bratislava den neuen Elektro-Cayenne baut

Wie Porsche in Bratislava den neuen Elektro-Cayenne baut

Michael Neißendorfer  —  

Für die Produktion des Elektro-SUV wurde der Mehrmarken-Standort des Volkswagen-Konzerns in Bratislava umfangreich erweitert.

Elektro-Boxster vor dem Aus: Porsche zieht wohl die Notbremse

Elektro-Boxster vor dem Aus: Porsche zieht wohl die Notbremse

Daniel Krenzer  —  

Porsche prüft offenbar das Aus für den E-Boxster. Hohe Kosten, Verzögerungen und ein harter Sparkurs erzwingen eine Neubewertung der Elektrostrategie.

Absatzkrise: Porsche schließt jede dritte Verkaufsstelle in China

Absatzkrise: Porsche schließt jede dritte Verkaufsstelle in China

Tobias Stahl  —  

Porsches China-Geschäft ist im vierten Jahr in Folge rückläufig – nun zieht der Hersteller Konsequenzen: Jeder dritte Showroom soll seine Türen schließen.

Porsche entwickelt herstellerunabhängige Lademanagement-Lösung

Porsche entwickelt herstellerunabhängige Lademanagement-Lösung

Tobias Stahl  —  

Porsche will eine flexible Lademanagement-Lösung für andere Hersteller entwickeln. Das System soll zahlreiche, internationale Ladestandards unterstützen.

Weniger Absatz, mehr Elektro: Porsches Bilanz für 2025

Weniger Absatz, mehr Elektro: Porsches Bilanz für 2025

Sebastian Henßler  —  

Der Macan bleibt Porsches stärkste Baureihe. Mehr als die Hälfte der ausgelieferten Autos entfällt 2025 auf die vollelektrische Variante.