Der Octavia Elektro-Kombi kommt: Škoda teasert Konzeptfahrzeug Vision O an

Der Octavia Elektro-Kombi kommt: Škoda teasert Konzeptfahrzeug Vision O an
Copyright:

Škoda zeigt von der neuen Designstudie Vision O die Umrisse der Scheinwerfer, eine aerodynamisch geformte Kombi-Karosserie, eine abgeschrägte Frontscheibe und ein sanft abfallendes Dach. / Škoda

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Škoda hat erste Details zum Konzeptfahrzeug Vision O enthüllt, das Anfang September anlässlich der IAA Mobility in München Premiere feiern wird und von Škoda-CEO Klaus Zellmer als Ausblick auf einen rein elektrischen Octavia vor wenigen Wochen bereits als „kontrovers“ angekündigt wurde. Die Studie gibt einen Vorgeschmack auf die Zukunft der Marke im Kombisegment und markiert eine Weiterentwicklung der Modern Solid-Designsprache. Gleichzeitig soll die Vision O die 130-jährige Tradition von Škoda widerspiegeln und das Bekenntnis des Unternehmens zu nachhaltiger Innovation unterstreichen.

Das Octavia-Konzept auf der IAA soll demnach als Kombi auf der neuen Elektro-Plattform SSP von Volkswagen designt sein, die 2028 die aktuelle MEB-Architektur ablösen soll. Zellmer zufolge wollte Škoda mit dem neuen Octavia auf VWs Zukunfts-Plattform warten, da der MEB-Baukasten nicht für flach konstruierte Autos wie klassische Kombis geeignet sei, sondern eher für hochbeinige Fahrzeuge wie Crossover und SUV. Außerdem wolle Škoda von den geplanten automatisierten Fahrfunktionen der SSP-Plattform profitieren, für die bei VW bereits die ersten Vorbereitungen getroffen werden.

„Die Designstudie Škoda Vision O zeigt die zukünftige Ausrichtung unserer Kombimodelle unter dem Einfluss neuer Technologien, Nachhaltigkeit und der langjährigen Erfahrung von Škoda Auto in diesem Segment. Dies wird in dieser Übergangsphase der Automobilindustrie einer unserer wichtigsten Schritte zur Weiterentwicklung unserer Designsprache sein. Damit positionieren wir uns als wichtiger Akteur im Kombisegment, in dem Škoda seit den 1920er-Jahren aktiv ist“, so Zellmer. „Wir freuen uns darauf, dieses Konzeptfahrzeug Anfang September 2025 der Weltöffentlichkeit vorzustellen und damit eine neue Ära für Škoda Auto einzuläuten.“ Weitere Informationen will der Hersteller im Vorfeld der Weltpremiere der Škoda Vision O bekanntgeben.

Auf den ersten Blick besteche die Kombi-Konzeptstudie durch ihre schlanke und markante Silhouette, wie Škoda mitteilt. Das Design werde vor allem durch die feinen Konturen, die aerodynamische Karosserie, die stark geneigte Frontscheibe und das sanft abfallende Dach geprägt – alles typische Kennzeichen von Škoda Kombimodellen. Die Modellbezeichnung ‚Vision O‘ sei abgeleitet vom Konzept der Kreislaufwirtschaft. Dieser ganzheitliche Ansatz für das Recycling und die Wiederverwendung von Komponenten minimiert die Umweltbelastung durch die Fahrzeugentwicklung und -produktion. Darüber hinaus zeichnet sich die Konzeptstudie durch die Kombination von Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit aus.

Die Konzeptstudie Vision O setzt die Tradition des Herstellers im Kombibereich fort. Zu diesen gehören Modelle wie der historische L&K 110 mit seinen variablen Karosserieoptionen. Das erfolgreichste Kombimodell der Marke ist der Škoda Octavia Combi, der 1960 erstmals vorgestellt wurde. Die modernen Versionen des Škoda Octavia Combi haben bereits den Meilenstein von mehr als drei Millionen produzierten Einheiten in vier Generationen seit 1996 überschritten. Das macht den Octavia zum meistverkauften Kombi überhaupt in der Geschichte von Škoda. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich der Škoda Superb Combi, der 2008 mit der zweiten modernen Generation der Baureihe eingeführt wurde. Weitere beliebte Kombimodelle der Markenhistorie waren der Škoda 1101 Tudor Station Wagon (STW) mit umklappbarer Rückbank oder die Škoda 1200/1201/1202-Modellreihe.

Quelle: Škoda – Pressemitteilung vom 31.07.2025

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Škoda Elektroautos

Škoda Epiq Sportline startet Ende Oktober in den Verkauf

Škoda Epiq Sportline startet Ende Oktober in den Verkauf

Sebastian Henßler  —  

Škoda erweitert sein Einstiegs-SUV mit Elektroantrieb um die Sportline-Variante. Sie bietet 99 oder 155 Kilowatt Leistung und glänzend schwarze Akzente.

Škoda Peaq 90x im Fahrbericht: Viel Platz für die Familie

Škoda Peaq 90x im Fahrbericht: Viel Platz für die Familie

Stefan Grundhoff  —  

Der Škoda Peaq 90x bietet viel Platz für Familie und Freizeit. Im Fahrbericht überzeugen Raumgefühl, Allradantrieb und mehr als 600 Kilometer Reichweite.

Bestellstart für den neuen Škoda Epiq 40

Bestellstart für den neuen Škoda Epiq 40

Michael Neißendorfer  —  

Der Einstieg ins vollelektrische Škoda Portfolio ist jetzt ab 27.900 Euro möglich. Und bald wird es nochmals günstiger.

Volvo Cars: Škoda-Chef Klaus Zellmer wird neuer CEO

Volvo Cars: Škoda-Chef Klaus Zellmer wird neuer CEO

Sebastian Henßler  —  

Volvo Cars hat Klaus Zellmer zum neuen CEO berufen. Der bisherige Škoda-Chef soll das Amt spätestens zum 1. Oktober 2027 übernehmen und Samuelsson ablösen.

Warum Škoda dem VW-Konzern seinen Erfolg verdankt

Warum Škoda dem VW-Konzern seinen Erfolg verdankt

Sebastian Henßler  —  

Während viele europäische Autohersteller sparen müssen, wächst Škoda deutlich schneller als der Markt und baut seinen Anteil in Europa spürbar weiter aus.

Fahrbericht Škoda Epiq 55: Gut, aber nicht gerade günstig

Fahrbericht Škoda Epiq 55: Gut, aber nicht gerade günstig

Stefan Grundhoff  —  

Als elektrischer Zwilling des VW ID Cross bringt der Skoda Epiq 55 bewährte Konzerntechnik ins Einsteigersegment, allerdings zu einem stattlichen Preis.

936 km ohne Nachladen: Škoda Peaq mit Reichweitenrekord für siebensitzige Elektro-SUV

936 km ohne Nachladen: Škoda Peaq mit Reichweitenrekord für siebensitzige Elektro-SUV

Michael Neißendorfer  —  

Das Flaggschiff von Škoda fuhr ohne Nachladen mehr als 900 Kilometer weit und verbrauchte dabei durchschnittlich nur 9,2 kWh/100 km.