Skoda Elroq gewinnt German Car of the Year 2026

Skoda Elroq gewinnt German Car of the Year 2026
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Stefan Grundhoff
Stefan Grundhoff
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Letztlich hat sich der Favorit im Finale durchsetzen können: Der elektrische Mittelklasse-Crossover Skoda Elroq gewinnt den Preis „German Car of the Year 2026“ (GCOTY) und ist damit Auto des Jahres in Deutschland. Keine Überraschung: erneut ein Elektroauto.

Im Finale setzte sich der Skoda Elroq gegen die anderen Finalisten der einzelnen Klassen durch und distanzierte Modelle wie den Dacia Bigster, Hyundai Ioniq 9, Cadillac Vistiq und Lucid Air Sapphire. Mit dem Skoda Elroq holt sich zum dritten Mal ein Fahrzeug auf dem modularen Elektrobaukasten des VW-Konzerns den Gesamtsieg beim German Car of the Year. „Die Auszeichnung German Car of the Year ehrt unsere Arbeit“, sagt Skoda-CEO Klaus Zellmer, „die Juroren haben den Nerv der Zeit getroffen. Im Oktober war der Elroq das meistverkaufte Elektroauto Deutschlands. Unsere Kunden stimmen jeden Tag ab: Für sie ist der Elroq längst ein Gewinn, ihr Auto des Jahres.“

Die Klassensieger waren von der Jury aus allen maßgeblichen seit 2024/25 in Europa neu erschienenen Fahrzeugen gewählt worden. Überraschend diesmal: Nicht nur, dass der Sieger aus Tschechien kommt, auch unter den fünf Klassensiegern war erstmals kein einziges Fahrzeug aus Deutschland. Bei der Wahl zum GCOTY 2019 siegte der Jaguar i-Pace, GCOTY 2020 wurde der Porsche Taycan, zum GCOTY 2021 wurde der Honda e und zum GCOTY 2022 der Hyundai Ioniq 5 gewählt. Im Jahrgang 2023 holte sich der Volkswagen ID.Buzz den Gesamtsieg, gefolgt 2024 vom Volkswagen ID.7 und 2025 vom BMW 5er/i5. Bisher siegte daher in jedem Jahr ein Fahrzeug mit Elektroantrieb. Die Wahl zum German Car of the Year ist einer der renommiertesten Autopreise der Welt und eine der begehrtesten Auszeichnungen, die ein Auto in Europa und Deutschland bekommen kann.

Neben dem Gesamtsieger Skoda Elroq setzte sich in der Einsteigerklasse der Fahrzeuge bis 25.000 Euro nicht ganz überraschend der Dacia Bigster durch. Knapp dabei nur sein Vorsprung vor dem kleinen Elektro-Modell Hyundai Inster und dem Citroën C3 Aircross. In der ebenfalls sehr umkämpften Liga der Modelle bis 40.000 Euro siegte mit dem Gesamtsieger Skoda Enyaq alles andere als überraschend eines der meistverkauften Elektroautos Europas. Knapp hinter ihm: mit Renault 5 und Kia EV3 ebenfalls zwei Elektrofahrzeuge.

Bei den Oberklassemodellen zwischen 40.000 und 70.000 Euro setzte sich der Hyundai Ioniq 9 letztlich gegen die Konkurrenz durch – angeführt vom Mercedes CLA. Auf dem dritten Platz: der BYD Seal 6. Deutlich überraschender sind die Ergebnisse in der Luxusliga, die letztlich der Cadillac Vistiq (Klasse über 70.000 Euro) gewann und damit Cadillac bereits zum zweiten Mal gewinnen ließ. Auf den Plätzen zwei und drei: Toyota Land Cruiser und der Volvo XC90. Einen amerikanischen Sieger gab es auch in der Performance-Kategorie. Hier setzte sich der 1251 PS starke Lucid Air Sapphire ebenfalls durchaus überraschend gegen BMW M3 CS und Land Rover Defender Octa durch.

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Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff ist seit frühester Kindheit ausgemachter Autofan. Die Begeisterung für den Journalismus kam etwas später, ist mittlerweile aber genau so tief verwurzelt. Nach Jahren des freien Journalismus gründete der Jurist 1994 das Pressebüro press-inform und 1998 die Beratungsfirma press-inform consult.

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