Opel erweitert seine vollelektrische GSE-Familie um den Corsa GSE. Nach dem Mokka GSE, der im vergangenen Jahr als erstes Modell der Hochleistungslinie an den Start ging, soll nun auch der kompakte Kleinwagen eine sportliche Spitzenversion erhalten. Noch in diesem Jahr will der Rüsselsheimer Automobilhersteller den Corsa GSE bestellbar machen – die Messepremiere ist für den Pariser Automobilsalon im Oktober geplant.
Erste Hinweise auf das Modell gab es bereits auf der IAA, wo Opel mit der Studie Vision GSE des Corsa einen Ausblick auf die sportliche Variante lieferte. Nun nimmt das Projekt konkrete Formen an. Auf dem Nürburgring absolvierte der Corsa GSE jüngst seine finalen Testfahrten, bei denen das Entwicklungsteam Fahrwerk, Pedalerie, Lenkung und ESP auf die höhere Leistung abstimmte. Die Nordschleife mit ihren wechselnden Kurvenradien und Höhenunterschieden gilt als eine der anspruchsvollsten Teststrecken weltweit.
„Mit dem Opel Corsa GSE wächst unsere GSE-Familie weiter. Wir möchten, dass jeder diese vollelektrische High-Performance und aufregende Fahrdynamik spüren kann“, sagt Opel-Entwicklungschef Marcus Lott. Sein Team habe den Corsa GSE auf dem Nürburgring auf den letzten Schliff gebracht, damit Kund:innen den „lokal emissionsfreien Fahrspaß“ in vollem Umfang erleben könnten.
Opel CEO Florian Huettl ordnet das Modell als neue Spitzenversion des Kleinwagens ein. „Unser Opel Corsa ist ein absoluter Bestseller. Klein, wendig und überaus praktisch ist er ein dauerhafter Erfolgsgarant“, so Huettl. Das Kürzel GSE stehe dabei für batterie-elektrische Hochleistung und Top-Dynamik, die der Corsa GSE erstmals im Kleinwagen-Segment der Marke zusammenbringe.
Kräftiger Leistungsaufschlag wie beim Mokka GSE
Konkrete technische Daten zum Corsa GSE hat Opel bislang nicht veröffentlicht. Ein Blick auf den Mokka GSE liefert jedoch Anhaltspunkte: Dort leistet der GSE-Antrieb 207 kW, was gegenüber der Standardversion mit 115 kW nahezu einer Verdopplung entspricht. Es gilt als wahrscheinlich, dass auch der Corsa GSE dieses Antriebspaket erhält. Innerhalb des Stellantis-Konzerns kommt der leistungsstarke Antriebsstrang bereits im Abarth 600e und im Alfa Romeo Junior Veloce zum Einsatz.
Wie der Mokka GSE baut auch die sportliche Corsa-Variante auf der aktuellen Modellgeneration auf. Neben dem leistungsstärkeren Antrieb soll der Corsa GSE mit eigenständigen Design-Details vorfahren, die ihn optisch vom regulären Modell abheben. Auch das Sportfahrwerk ist auf die höhere Leistung zugeschnitten – das Ergebnis der aufwendigen Abstimmungsarbeit auf dem Nürburgring.
Quelle: Opel – Pressemitteilung








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