München flottet 30 neue Elektrobusse ein

München flottet 30 neue Elektrobusse ein
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SWM / MVG

Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

Die Stadtwerke München (SWM) nehmen im Laufe der kommenden Wochen 30 neue Elektro-Gelenkbusse für die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in Betrieb. Bei den neuen Elektrobussen für den Linienverkehr handelt es sich um die 18-Meter-Ausführung des eCitaro von Mercedes-Benz.

„Mit den neuen Fahrzeugen werden wir erstmals mehr als 100 Elektrobusse in Betrieb haben. Die Mercedes-Benz eCitaro, die wir bereits in unserer Flotte haben, haben sich bewährt“, sagt MVG-Chef Ingo Wortmann, der in der Mitteilung ein Zieldatum für die Zukunft anpasst: „Bis 2035 wollen wir unseren Busverkehr komplett elektrisch betreiben und damit die Stadt leiser, sauberer und lebenswerter machen.“ In früheren Mitteilungen war davon die Rede, dass München dieses Ziel bereits 2030 erreichen will. Ein Tribut an den mehr als noch vor einigen Jahren erwartet stockenden Hochlauf der E-Mobilität.

Nach einer EU-weiten Ausschreibung über 30 18-Meter-Elektrobusse haben die SWM anhand der Vergabekriterien den wirtschaftlich günstigsten Anbieter Daimler Buses mit der Produktion und Lieferung beauftragt. Mit der Lieferung und Inbetriebnahme wächst die E-Bus-Flotte der MVG auf 101 Fahrzeuge.

Die neuen eCitaro für München verfügen über Nickel-Mangan-Cobalt-Akkus (NMC). Mit einer Gesamtkapazität von 686 kWh bringen sie die Fahrzeuge unter realistischen Bedingungen rund 250 km weit, teilt die MVG mit. Der Hersteller gibt eine technische Reichweite von 350 km an. Für die Klimatisierung ist eine CO2-Klimaanlage an Bord, die den Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Systemen deutlich senke. Außerdem nutze auch die eingebaute Wärmepumpe die Eigenschaften des CO2-Kältemittels, um im Winter den Fahrgastraum optimal zu heizen.

Finanzierung mithilfe öffentlicher Fördermittel

Die 30 E-Gelenkbusse von DaimlerBuses werden zu gut zwei Dritteln über öffentliche Fördermittel finanziert. Die entsprechende Unterstützung leisten die Landeshauptstadt München aus dem Sonderprogramm Klimaschutz, das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sowie mit insgesamt rund 10 Millionen Euro das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

Quelle: MVG – Pressemitteilung vom 07.02.2025

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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