elvah-Modell: Was man nicht lädt, kommt aufs Konto

elvah-Modell: Was man nicht lädt, kommt aufs Konto
Copyright:

elvah

Wolfgang Plank
Wolfgang Plank
  —  Lesedauer 2 min

Das Lade-Startup elvah aus Rheinland-Pfalz will mit übertragbaren Prepaid-Tarifen den Einstieg in die E-Mobilität erleichtern. Das meldet das Magazin „vision-mobility“. Nicht genutzte Strommengen sollen dabei auf ein sogenanntes Energiekonto fließen und dem Nutzer erhalten bleiben. Das neue Modell, soll zusätzlich zur bisherigen Tarifstruktur nach Batteriegrößen eingeführt werden. Wie es heißt, gibt es für 5, 50 und 100 Euro im Monat 10, 90 und 180 kWh. Zum Start steht allerdings nur das Basispaket „S“ mit 10 kWh zur Verfügung.

Benötigen Nutzer mehr Fahrstrom, gelten die Basispreise des Anbieters. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, steigen die Preise je Kilowattstunden im Zuge der allgemeinen Entwicklung auf 54 Cent bei Wechselstrom und 69 Cent bei Gleichstrom. Parallel gilt für Bestandskunden auch das bisherige Modell von 89 bis 199 Euro monatlich je nach Fahrzeugklasse sowie die Flex-Tarife mit Ladepaketen zu 25 kWh à 8,99 Euro (ab 4. Paket 13,99 Euro). Für alle in der App angebundenen Ladestationen gibt elvah ein „Preisversprechen“. Im Klartext: Funktioniert der Start über die App nicht, wird nur der Basispreis fällig. Sollte der Betrag höher ausfallen, heißt es, könne man die Rechnung einreichen und bekomme die Differenz in Form von kWh auf das Energiekonto gutgeschrieben.

Die beiden Stufen „M“ und „L“ seien in Vorbereitung, heißt es. Dann sei auch ein monatlicher Wechsel möglich. In den höheren Tarifen seien Zusatzleistungen eingeschlossen. So gebe es bei „M“ die Pannensoforthilfe, bei „L“ auch ein Ersatzfahrzeug oder die Übernahme der Heim- oder Weiterreisekosten. Diese würden auch bei einer leeren Batterie gelten.

Zum gewohnten Leistungsumfang der App gehört laut elvah eine qualifizierte Einstufung der Ladepunktqualität. Zu dieser könne jeder Nutzer seit kurzem auch selbst beitragen. Damit soll eine möglichst hohe Zuverlässigkeit der angeschlossenen Ladeinfrastruktur erreicht werden.  „Ein zuverlässiges, komfortables und nicht zu teures Ladeerlebnis sei neben der Reichweite der entscheidende Schlüssel zum Durchbruch der E-Mobilität, wird elvah-Mitgründer Sören Ziems zitiert. Eine Blockiergebühr will elvah nach eigenen Angaben nicht einführen. Ein Ladeplatz sei allerdings kein Parkplatz und solle im Sinne der Community spätestens 30 Minuten nach Beendigung des Ladevorgangs geräumt werden, heißt es.

Quelle: vision-mobility.de – elvah stellt Tarife um

worthy pixel img

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Wolfgang Plank

Wolfgang Plank

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto laden

Monta setzt KI-Voice-Agent an die Lade-Hotline

Monta setzt KI-Voice-Agent an die Lade-Hotline

Sebastian Henßler  —  

Ein KI-Sprachassistent nimmt Anrufe an Ladesäulen in einer Sekunde entgegen und löst laut Monta rund 77 Prozent aller Fälle – vollständig ohne menschliche Hilfe.

Laden in Deutschland: Jeder fünfte Vorgang scheitert

Laden in Deutschland: Jeder fünfte Vorgang scheitert

Sebastian Henßler  —  

Rund 20 Prozent aller Ladevorgänge im öffentlichen Raum scheitern. Hinter der Zahl steht ein Strukturproblem aus Zehntausenden Hardware-Kombinationen.

THG-Prämie 2026: Bis zu 400 Euro für E-Auto-Fahrer:innen

THG-Prämie 2026: Bis zu 400 Euro für E-Auto-Fahrer:innen

Sebastian Henßler  —  

Der THG-Markt erholt sich: Geld für eAuto bietet jetzt bis zu 400 Euro Prämie für Elektroauto-Fahrer:innen – mit Garantie, Express oder Risikomodell.

Taxigewerbe erhält bundesweite Aral-Pulse-Sonderkonditionen

Taxigewerbe erhält bundesweite Aral-Pulse-Sonderkonditionen

Sebastian Henßler  —  

Was in Hamburg begann, gilt nun bundesweit: Taxi-Verbandsmitglieder erhalten über Aral Pulse besondere Ladekonditionen und profitieren von weiteren Vorteilen.

Ladeinfrastruktur: EnBW wegen chinesischer Technik in der Kritik

Ladeinfrastruktur: EnBW wegen chinesischer Technik in der Kritik

Daniel Krenzer  —  

EnBW kooperiert beim Ausbau seines Schnellladenetzes mit dem chinesischen Anbieter XCharge. Die Partnerschaft sorgt für Diskussionen.

Smart-Meter-Lücke: Deutschlands stille E-Auto-Bremse

Smart-Meter-Lücke: Deutschlands stille E-Auto-Bremse

Sebastian Henßler  —  

Ilyas Dogru vom dänischen FDM nennt es nüchtern beim Namen: Eines der größten deutschen Probleme sei, dass die Smart Meter im Keller schlicht noch fehlen.

E-Auto laden wird günstiger – auch wegen des Wettbewerbs

E-Auto laden wird günstiger – auch wegen des Wettbewerbs

Daniel Krenzer  —  

Ladestationen bauen ist schön und gut, aber viele stehen über Stunden leer. Die Betreiber ringen daher zunehmend um Kundschaft.