THG-Prämie 2026: Bis zu 400 Euro für E-Auto-Fahrer:innen

THG-Prämie 2026: Bis zu 400 Euro für E-Auto-Fahrer:innen
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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

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Die Treibhausgasminderungsquote – kurz THG-Quote – hat turbulente Jahre hinter sich. Nach einem deutlichen Preiseinbruch in den vergangenen zwei Jahren stabilisiert sich der Markt nun wieder. Wer ein Elektroauto fährt, kann davon direkt profitieren: Der Anbieter Geld für eAuto hat seine Prämienkonditionen zum heutigen Tag angepasst* und bietet nun erhöhte Auszahlungsbeträge an.

Konkret stehen drei Modelle zur Wahl. Die Garantieprämie beläuft sich auf 380 Euro und bietet Planungssicherheit durch einen festen Auszahlungsbetrag. Wer das Geld schnell auf dem Konto möchte, kann die Expressprämie über 330 Euro wählen, bei der die Zahlung innerhalb von sieben Tagen erfolgt. Daneben bleibt die Risikoprämie im Angebot: Hier orientiert sich die Auszahlung am aktuellen Marktpreis der THG-Quote und kann bis zu 400 Euro erreichen – nach oben wie nach unten.

Wie funktioniert die THG-Quote?

Grundlage des Systems ist eine gesetzliche Verpflichtung für Unternehmen, die fossile Kraftstoffe in den Verkehr bringen. Sie müssen einen bestimmten Anteil ihrer CO₂-Emissionen kompensieren – unter anderem durch den Ankauf von THG-Quoten. Fahrer:innen von E-Autos können ihre eingesparten Emissionen zertifizieren und an sogenannte Quotenpooler wie Geld für eAuto abtreten. Dafür erhalten sie eine Prämie. Die Grundlage für die Berechnung ist ein pauschal angenommener Stromverbrauch von 2000 kWh pro Jahr aus privaten Ladepunkten. Für 2026 liegt die gesetzlich vorgeschriebene THG-Quote bei zwölf Prozent. Plug-in-Hybride, Wasserstoff- und Erdgasfahrzeuge sind von der Regelung ausgeschlossen.

Geld für eAuto | Werbung*

Wilko Eggers, Gründer von Geld für eAuto, beschreibt die aktuelle Lage als Phase des Wiedereinpendelns. „Nach dem massiven Einbruch der letzten zwei Jahre sehen wir eine deutliche Erholung“, sagt er. Wesentlichen Anteil daran habe eine Gesetzesnovellierung, die gezielt gegen Betrugsfälle vorgeht – darunter gefälschte Zertifikate aus China und falsch deklarierte Biokraftstoffe. „Das Wiedereinpendeln des Marktpreises ist maßgeblich getrieben von einem Gesetzesentwurf, der sich explizit gegen die bekannt gewordenen Betrugsfälle richtet“, so Eggers.

Markt bleibt volatil – Prognose vorsichtig positiv

Trotz der Erholung warnt Eggers vor zu hohen Erwartungen. Einen genauen Preis für 2026 lasse sich nicht seriös vorhersagen, das Niveau werde sich aber voraussichtlich höher einpendeln als im Vorjahr. Hinzu kommt ein strukturelles Argument: Biokraftstoffe machen weiterhin den Löwenanteil der THG-Quote aus. Selbst wenn die Zulassungszahlen für Elektroautos 2026 deutlich anziehen sollten, sei das ein vergleichsweise kleiner Hebel auf den Quotenpreis.

Dennoch sieht Eggers die THG-Prämie als relevantes Element für die Gesamtkosten eines Elektroautos. Sie könne sich positiv auf die Total Cost of Ownership auswirken – also die laufenden Kosten für den Fahrzeugbetrieb. Allein rund zwei Millionen zugelassene elektrische Pkw in Deutschland stellen aus seiner Sicht das eigentliche Potenzial des Marktes dar.

Für private Nutzer:innen bleibt die THG-Prämie steuerfrei, sofern das Fahrzeug nicht gewerblich genutzt wird. Selbstständige und Unternehmen müssen die Einnahmen hingegen als Betriebseinnahmen versteuern. Zur Registrierung genügt das Hochladen der Zulassungsbescheinigung Teil I. Sichern kannst du dir deine THG-Quote hier*.


Disclaimer: Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link deine THG-Quote vermarktest, erhält EAN vom Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich an deinen Einnahmen durch den Verkauf der THG-Quote nichts.

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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