Dodge Charger Daytona kommt nach Europa – als E-Muscle-Car

Dodge Charger Daytona kommt nach Europa – als E-Muscle-Car
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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 3 min

Der Dodge Charger ist zurück auf europäischen Straßen, und Kund:innen können ab sofort zwischen einem vollelektrischen und einem benzinbetriebenen Antrieb wählen. Pünktlich zum 60. Markenjubiläum bringt Dodge die achte Generation des Muscle Cars nach Europa und setzt dabei erstmals auf eine Multi-Energy-Strategie. Bestellt werden kann die neue Baureihe über den offiziellen europäischen Importeur KWA und dessen Händlernetz, unterstützt durch einen neuen Online-Konfigurator.

Grundlage des neuen Charger ist die STLA-Large-Multi-Energy-Plattform, die von Beginn an sowohl für batterieelektrische als auch für Verbrennungsmotor-Antriebe ausgelegt wurde. Damit kann Dodge zwei unterschiedliche Interpretationen desselben Fahrzeugkonzepts anbieten: den vollelektrischen Charger Daytona sowie den Charger mit Sixpack-Antrieb als Benziner-Variante. Beide werden in den Ausstattungslinien Scat Pack und R/T angeboten. Käufer:innen haben zudem die Wahl zwischen einem zweitürigen Coupé und einer viertürigen Limousine, beide mit markanter Widebody-Optik.

Dodge Charger Daytona: Elektrische Topversion mit Allradantrieb

Der Charger Daytona gilt laut Dodge als das erste vollelektrische Muscle Car und zugleich als das leistungsstärkste Modell der Baureihe. In der Scat-Pack-Ausführung leistet er 500 kW (680 PS), beschleunigt in 3,3 Sekunden von 0 auf 96 km/h und absolviert die Viertelmeile in 11,5 Sekunden. Der zugänglicher positionierte R/T kommt auf 400 kW (544 PS), erreicht 96 km/h in 4,2 Sekunden und die Viertelmeile in 12,4 Sekunden.

Beide Varianten basieren auf einer 400-Volt-Architektur mit einer Batteriekapazität von 100,5 kWh sowie einer Dual-Electric-Drive-Module-Technik mit je einem Elektromodul pro Achse, was serienmäßigen Allradantrieb und eine unmittelbare Drehmomententfaltung ermöglicht. Für den Scat Pack ist optional ein Track Package erhältlich, das unter anderem 16-Zoll-Brembo-Bremsscheiben, gestaffelte 20-Zoll-Räder und ein adaptives Fahrwerk umfasst. Über die Taste PowerShot am Lenkrad lassen sich zudem kurzzeitig zusätzliche 40 PS abrufen.

Trotz der hohen Leistungswerte ist der Charger Daytona auch auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. An einer DC-Schnellladestation lässt sich die Batterie unter optimalen Bedingungen in rund 27 Minuten von 20 auf 80 Prozent laden. Schon zehn Minuten an der Schnellladesäule sollen für bis zu 110 Kilometer zusätzliche Reichweite ausreichen. Auf die Hochvoltbatterie gewährt Dodge eine Garantie von acht Jahren beziehungsweise 160.000 Kilometern.

Charakteristisches Design trotz neuem Antrieb

Optisch bleibt der Charger Daytona klar als Dodge erkennbar. Der sogenannte R-Wing-Luftkanal an der Front sowie das beleuchtete Fratzog-Logo setzen neue optische Akzente, während der Fratzonic Chambered Exhaust für einen markanten akustischen Auftritt sorgt, der an klassische Muscle-Car-Klänge erinnert. Im Innenraum kombiniert das fahrerorientierte Cockpit Performance-Ledersitze, ein beheizbares Lenkrad mit abgeflachtem Kranz, Schaltwippen für die Rekuperation sowie das Attitude-Adjustment-Lichtsystem mit 64 wählbaren Innenraumfarben.

Für den europäischen Markt hat Dodge eine eigens abgestimmte Startkonfiguration entwickelt, die laut Hersteller Performance, Komfort und Technologie kombiniert. Die sogenannte Plus-Ausstattung steht sowohl für R/T- als auch für Scat-Pack-Modelle zur Verfügung. Interessent:innen können sämtliche Varianten, vom vollelektrischen Daytona bis zum benzinbetriebenen Sixpack-Modell, im neuen Online-Konfigurator des Importeurs KWA individuell zusammenstellen und direkt bestellen. Die Preise beginnen bei 66.000 Euro. Die ersten Auslieferungen werden ab September 2026 erwartet.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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