Der BYD Dolphin Surf hat sich zum Jahresauftakt an die Spitze des vollelektrischen A-Segments in Deutschland gesetzt. Mit mehr als 2000 Neuzulassungen in den ersten beiden Monaten des Jahres führt der kompakte Stromer die Verkaufscharts für elektrische Kleinstwagen an. Im Februar gelang dem Modell darüber hinaus erstmals der Sprung in die Top Ten der gesamten E-Auto-Neuzulassungen.
Allein im Februar verzeichnete der Dolphin Surf 1220 Neuzulassungen. Für einen Kleinstwagen ist das bemerkenswert, denn das A-Segment fristet im Elektromarkt bislang eher ein Nischendasein. Dass ausgerechnet ein chinesischer Automobilhersteller diese Kategorie dominiert, dürfte bei europäischen Wettbewerbern aufmerksam registriert werden, wie BYD in seiner Mitteilung zu verstehen gibt.
Patrick Schulz, Commercial Director und Deputy Country Manager von BYD Deutschland, ordnet die Zahlen entsprechend ein: „Mit dem Erfolg des Dolphin Surf, dem World Urban Car of the Year 2025, beweist BYD, dass die Marke bereits ein relevanter Player auf dem deutschen Markt ist.“ Gleichzeitig betont er die strategische Bedeutung der vollelektrischen Modelle als zweites Standbein neben den Plug-in-Hybriden des Unternehmens.
Ein wesentlicher Treiber der guten Verkaufszahlen dürfte der aggressive Preis sein. Der reguläre Einstiegspreis liegt bei 22.990 Euro – für ein E-Auto mit dem Platzangebot eines Fahrzeugs der nächsthöheren Klasse eine konkurrenzfähige Ansage. Noch deutlich attraktiver wird es durch die laufende Rabattaktion: BYD gewährt bis zum 31. März 2026 einen eigenen E-Bonus, der in Kombination mit der maximalen staatlichen Förderung den Preis auf 12.990 Euro drückt.
Kompakter Stadtstromer mit Platzangebot einer Klasse höher
Trotz seiner kompakten Abmessungen positioniert BYD den Dolphin Surf als alltagstaugliches Gesamtpaket. Der Automobilhersteller hebt dabei primär das Raumangebot hervor, das mit Modellen aus dem B-Segment vergleichbar sein soll. Funktionalität und ein sportlicher Fahranspruch stehen laut BYD gleichberechtigt nebeneinander.
Für BYD sind die Januar- und Februarzahlen ein weiterer Baustein in der Wachstumsstrategie auf dem deutschen Markt. Der Automobilhersteller, der weltweit als größter Produzent von Elektroautos gilt, baut seine Präsenz in Europa schrittweise aus. Ob sich die starken Zulassungszahlen über das gesamte Jahr halten lassen, wird nicht zuletzt davon abhängen, wie sich die Förderlandschaft entwickelt und wann weitere Wettbewerber mit vergleichbaren Angeboten im A-Segment nachziehen.
Quelle: BYD – Pressemitteilung vom 16.03.2026








Wird geladen...