Wer beim BMW iX3 sportliche Leistung sucht, muss nicht auf Reichweite verzichten. Das neue Top-Modell der Baureihe, der iX3 M60 xDrive, kommt nach WLTP auf bis zu 754 Kilometer und lädt mit maximal 400 kW Gleichstrom. An einer 800-Volt-Schnellladesäule reichen laut BMW zehn Minuten, um Energie für bis zu 340 Kilometer nachzuladen. Gebaut wird das M Performance Automobil ab Frühjahr 2027 im ungarischen Werk Debrecen.
Grundlage ist die Gen6 genannte sechste Generation des elektrischen Antriebs, mit der die Neue Klasse an den Start gegangen ist. Gegenüber der Vorgängergeneration bringt sie höhere Reichweiten, kürzere Ladezeiten, 800-Volt-Technik und bidirektionales Laden mit. Der Hochvoltspeicher aus Rundzellen bietet einen nutzbaren Energiegehalt von 108,7 kWh. Den kombinierten Stromverbrauch gibt BMW mit 17,6 bis 20,5 kWh pro 100 Kilometer an. An Wechselstrom-Ladepunkten nimmt das SUV serienmäßig bis zu 22 kW auf.
Zwei E-Maschinen, je eine pro Achse, liefern zusammen 450 kW (612 PS) und ein maximales Drehmoment von 875 Nm. Damit beschleunigt der iX3 M60 xDrive in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Auf der Hinterachse arbeitet erstmals eine neue Variante der stromerregten Synchronmaschine, die höhere Spitzen- und Dauerwerte bei Leistung und Drehmoment erlaubt. Möglich machen das ein neu entwickelter Stator und ein Inverter, der 420 statt 300 Ampere verarbeitet. Eine längere Übersetzung und eine höhere nutzbare Rotordrehzahl heben die Höchstgeschwindigkeit auf 240 km/h.

Hinzu kommt der Zentralrechner Heart of Joy, einer von vier sogenannten Superbrains. Gemeinsam mit der Software BMW M Dynamic Performance Control steuert er Antrieb, Bremsen, Teile der Lenkung sowie Laden und Rekuperation und regelt dabei zehnmal schneller als bisherige Systeme. Weniger Regeleingriffe sollen ein gleichbleibendes, reproduzierbares Kurvenverhalten ermöglichen. Im Alltag übernimmt die Rekuperation nahezu alle Bremsvorgänge, die mechanische Bremse greift vor allem bei Gefahrenbremsungen oder sportlicher Fahrweise ein.
Mehr Biss für Kurven und Lenkrad
Für das Fahrverhalten hat BMW das Fahrwerk eigens angepasst. Serienmäßig an Bord sind ein adaptives M Fahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern, eine Sportlenkung mit variabler Übersetzung und ein geregeltes M Sportdifferenzial an der Hinterachse, das die Traktion in Kurven und auf rutschigem Untergrund verbessern soll. Stahlpendelstützen an der Vorderachse und ein zusätzliches Strebenpaket im Vorderwagen erhöhen Lenkpräzision und Steifigkeit. Über die exklusiven Fahrmodi M Sport und M Sport Plus lassen sich Antrieb, Fahrwerk und Lenkung gemeinsam abstimmen.

Am Lenkrad sitzen zwei eigene Tasten für Boost und M Mode, dazu kommen Schaltwippen, mit denen sich die Charakteristik des Antriebs während der Fahrt beeinflussen lässt. Im Cockpit zeigt ein Powermeter die aktuelle Antriebsleistung, die verbleibende Reserve und die Rekuperationsleistung. Mit dem optionalen Paket BMW Digital Premium kommen Apps hinzu, etwa ein frei konfigurierbares Dashboard mit Echtzeitdaten und eine Beschleunigungsmessung.
Ansonsten folgt der Innenraum dem Konzept der Neuen Klasse mit BMW Panoramic Vision, einem 17,9 Zoll großen Zentral-Display und optionalem 3D Head-up-Display. Serienmäßig verbaut sind M Sportsitze mit elektrischer Zehn-Wege-Verstellung und Massagefunktion, M Gurte sowie ein Harman-Kardon-System mit 13 Lautsprechern, 430 Watt und Dolby Atmos. Kund:innen wählen zwischen drei Interieurdesigns und sieben Polstern, Standard ist das Design BMW M mit Bezügen aus Veganza und M PerformTex.
Gelbe Lichter als Gruß von der Rennstrecke
Äußerlich setzt sich der iX3 M60 xDrive vor allem über die Front ab. Neue M Yellow Lights, angelehnt an Rennwagen wie den BMW M Hybrid V8, sind je nach Markt nur zusammen mit dem Abblendlicht nutzbar. Je drei Leuchtelemente links und rechts der Niere greifen die typischen M Streifen auf. Das Exterieurpaket Iconic Glow mit beleuchteter Niere, blendfreiem Fernlichtassistenten und dynamischem Kurvenlicht gehört zur Serie.

Seitlich und am Heck fallen schwarze M Spiegelkappen, eine hochglänzend schwarze Dachreling, ein schwarzer Diffusor und ein Dachkantenspoiler mit zwei Aeroblades auf. Ab Werk rollt das SUV auf 21-Zoll-Rädern, optional sind 22 Zoll möglich. Zum Marktstart stehen 25 Sonderwunschlackierungen zur Auswahl. Bei den Assistenzsystemen setzt BMW auf Funktionen nach SAE-Level 2. Der Autobahnassistent erlaubt freihändiges Fahren bis 130 km/h. Das Zusammenspiel von Assistenz und Fahrer:in fasst der Hersteller unter dem Begriff Symbiotic Drive zusammen.
Quelle: BMW – Pressemitteilung








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