BMW iX3 ist World Car of the Year 2026

BMW iX3 ist World Car of the Year 2026
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Stefan Grundhoff
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Der elektrische BMW iX3 ist gerade erst auf den internationalen Märkten angelaufen, da kann er sich mit dem wohl renommiertesten Preis der Autoszene rühmen. Er wurde zum World Car of the Year 2026 gewählt – zum weltweiten Auto des Jahres 2026.

Ganz überraschend kam der Erfolg für die Bayern nicht, denn das erste Modell der sogenannten „Neuen Klasse“ von BMW erntete bereits seit seiner offiziellen Premiere im Herbst vergangenen Jahres auf der Internationalen Automobil Ausstellung in München viel Lob, was für volle Auftragsbücher sorgte. Der renommierte Titel des World Car of the Year 2026 dürfte dem im ungarischen Debrecen gefertigten Elektro-Crossover weiteren Rückenwind geben.

„Wir freuen uns über dieses herausragende Ergebnis für den BMW iX3, das erste Modell unserer Neuen Klasse. Der iX3 repräsentiert den Beginn einer neuen Ära für BMW – in der Designsprache, bei Reichweite und Ladeleistung, Fahrerassistenz und mit Panoramic iDrive“, freut sich Mike Reichelt, Projektleiter der neuen Klasse von BMW.

Auf den BMW iX3 folgen Hyundai Palisade und Nissan Leaf

Auf den Plätzen zwei und drei landeten mit Hyundai Palisade und Nissan Leaf zwei Fahrzeuge aus Südkorea und Japan. Dabei gab es bei der Wahl der knapp 100 Autojournalisten aus 33 Ländern einen Doppelsieg für die Münchner, denn der BMW iX3 wurde im Rahmen der New York Autoshow gegen 57 Konkurrenten nicht nur zum Auto des Jahres, sondern gleichzeitig auch zum Elektroauto des Jahres gekürt, wo er sich gegen 43 Wettbewerber durchsetzte. Auf den Plätzen: Mercedes CLA und Nissan Leaf.

Für die Wahl zum „World Car of the Year“ qualifizieren sich Fahrzeuge, von denen pro Jahr mindestens 10.000 Exemplare produziert werden. Zudem müssen sie auf ihren Hauptabsatzmärkten preislich unterhalb des Luxus-Segments angesiedelt sein. Um als „World Electric Vehicle“ gewählt werden zu können, müssen wenigstens 5000 Fahrzeuge pro Jahr hergestellt werden. Eine weitere Voraussetzung ist die Verfügbarkeit eines Fahrzeugs in zwei großen Märkten – China, Europa, Indien, Japan, Korea, Lateinamerika, USA – auf mindestens zwei Kontinenten.

Neben dem Titel World Electric Car of the Year 2026 gab es weitere Kategorien, die von den Juroren beurteilt wurden. Zum World Luxury Car wurde mit dem Lucid Gravity ebenfalls ein Elektro-Crossover gewählt, der sich im Finale gegen Volvo ES90 und Cadillac Vistiq durchsetzen konnte. Durchaus überraschend endete die Wahl zum World Performance Car of the Year 2026. Hier siegte mit dem Hyundai Ioniq 6 N eine höchst performante Elektrolimousine, die letztlich die starken Finalisten BMW M2 CS und Chevrolet Corvette E-Ray auf die Plätze verwies.

Nio Firefly als World Urban Car ausgezeichnet

Weniger überraschend hingegen die Ergebnisse der Kategorie World Urban Car, in der der Nio Firefly gegen Hyundai Venue und Chevrolet Spark siegreich war. „Diese Auszeichnung betrifft nicht nur ein Auto, sondern spiegelt einen Wandel in unserer urbanen Mobilität wider. Wir bei Firefly glauben, dass sich urbane Mobilität leichter, intelligenter, sicherer und alltagstauglicher anfühlen sollte“, sagt Daniel Jin, Präsident von Firefly.

Die Auszeichnung für das World Design Car of the Year wurde dem elektrischen Mazda 6e verliehen, der sich gegen 89 Wettbewerber durchsetzen konnte. Auf den weiteren Plätzen: Kia PV5 und Volvo ES90.

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Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff ist seit frühester Kindheit ausgemachter Autofan. Die Begeisterung für den Journalismus kam etwas später, ist mittlerweile aber genau so tief verwurzelt. Nach Jahren des freien Journalismus gründete der Jurist 1994 das Pressebüro press-inform und 1998 die Beratungsfirma press-inform consult.

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