Xpeng will Absatz mit fünf neuen Modellen antreiben

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Xpeng

Daniel Krenzer
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Prozentual liest sich das Absatzplus des chinesischen Herstellers Xpeng auf dem deutschen Markt immer sehr spektakulär: 330 Prozent mehr Neuzulassungen gab es im vergangenen Jahr im Vorjahresvergleich, auch in diesem Jahr sind die Vergleichswerte zum Vorjahr bislang deutlich höher. Allerdings bewegt sich die absolute Stückzahl dabei bislang noch auf einem sehr niedrigen Niveau. 2025 wurden knapp 3000 Elektroautos von Xpeng in Deutschland neu zugelassen, in diesem Jahr sollen es 8000 werden, im kommenden dann 15.000. Dies sagte Markus Schrick, Geschäftsführer für Deutschland und die Region Zentraleuropa, im Gespräch mit der Automobilwoche.

Xpeng versucht dabei unter anderem mit enormen Ladeleistungen und software-basierten Fahrzeugen mit hoher KI-Nutzung ähnlich wie bei Tesla zu punkten und baut auch sein Händlernetz sukzessive aus. Aus gut 50 Standorten Anfang des Jahres sollen binnen zwölf Monaten 110 werden. „Wir wollen weiße Flecken auf der Landkarte schließen und bundesweit noch sichtbarer werden“, sagte Schrick. Als Partner bevorzuge man erfahrene Händler mit hoher Affinität für die Elektromobilität.

Auslandsmärkte gewinnen an Bedeutung

In diesem Jahr sollen zudem gleich fünf neue Modelle für mehr Absatzschwung sorgen, bekannt ist die Handelseinführung der großen E-Limousine Xpeng P7+ im April sowie des ebenfalls die 5-Meter-Marke deutlich überschreitende Familien-Van Xpeng X9, der im Titelbild zu sehen ist. Welche drei Modelle noch auf den deutschen Markt gebracht werden sollen, ist noch nicht bekannt. Dem Vernehmen nach soll die in China erhältliche Submarke Mona dabei aber zumindest bisher keine Rolle spielen. Anders als andere chinesische Hersteller setzt Xpeng dabei auf ein gesundes, extern getriebenes Wachstum ohne hohe Eigenzulassungsquote, verfolgt also eine andere Strategie als beispielsweise der chinesische Branchenprimus BYD.

„Angesichts des vehementen Preiskampfes im Heimatmarkt China kommt für chinesische Hersteller den Auslandsmärkten, insbesondere den europäischen, eine wachsende Bedeutung zu.“, stellt die Automobilwoche zudem fest. Im vergangenen Jahr wurden aber etwa 9 von 10 Xpeng in China neu zugelassen, in diesem Jahr soll der Anteil der Zulassungen im Ausland auf 15 Prozent steigen. Inzwischen bietet Xpeng seine Elektroautos in gut 50 Staaten an, wovon 28 in Europa liegen. Bei uns gibt es bislang die Limousine P7 sowie die beiden E-SUV G6 und G9.

Quelle: Automobilwoche – „Ehrgeizig, aber realistisch“: Was Xpeng bis 2027 in Deutschland plant

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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