Volvo steigert Fertigung des EX60 wegen hoher Nachfrage

Volvo steigert Fertigung des EX60 wegen hoher Nachfrage
Copyright:

Volvo

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Angesichts der hohen Nachfrage nach dem EX60 in Schweden und weiteren wichtigen Märkten wie Deutschland reagiert Volvo und erhöht kurzfristig die Produktionskapazitäten des vollelektrischen Mittelklasse-SUV. Gut einen Monat nach der offiziellen Publikumspremiere übertreffen die Vorbestellungen in nahezu allen wichtigen europäischen Märkten die internen Erwartungen, teilt der schwedisch-chinesische Hersteller mit. Allein in Schweden seien bereits mehr als 3000 Bestellungen eingegangen. Dazu hat auch ein neues Angebot auf dem Heimatmarkt beigetragen: Es fördert Einfachheit, Transparenz und Präzision und umfasst drei Jahre kostenloses Laden zu Hause.

Das Tempo der Auftragseingänge liege deutlich höher als beim Volvo EX30 nach seiner weltweiten Vorstellung im Jahr 2023, einem kompakten Elektroauto in einem volumenstarken Segment mit niedrigerem Preisniveau. Besonders bemerkenswert ist diese Entwicklung, da die Auftragsbücher bislang nur in Europa geöffnet sind. Der US-Markt folgt erst später im Frühjahr.

Volvo hat daher die Produktionskapazitäten für den EX60 im schwedischen Stammwerk Torslanda erhöht. Der Hersteller befindet sich zudem bereits in Gesprächen mit den zuständigen Gewerkschaften, um das Werk Torslanda im Sommer eine Woche länger als üblich geöffnet zu halten, was eine Premiere in der Unternehmensgeschichte wäre.

Volvo | Volvo EX60 Seitenansicht

„Dass so viele Kunden den EX60 bereits im ersten Monat bestellt haben, hat unsere Erwartungen übertroffen, aber das ist ein ‚Problem‘, das wir gerne haben“, sagt Erik Severinson, Chief Commercial Officer (CCO) bei Volvo Cars. „Wir freuen uns sehr über die hohe Nachfrage nach unserem neuen Elektro-SUV und überprüfen derzeit unsere Produktionspläne für 2026. Gleichzeitig bereiten wir uns auf den Fertigungsbeginn von Kundenfahrzeugen im nächsten Monat vor.“

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 04.03.2026

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Volvo Elektroautos

Volvo EX30: Neue Basisversion für den Kleinsten

Volvo EX30: Neue Basisversion für den Kleinsten

Michael Neißendorfer  —  

Mit einer neuen Einstiegsmotorisierung, zwei exklusiven Interieur-Designs sowie smarten Technik-Features hält Volvo den EX30 frisch.

Volvo XC70 kommt als Plug-in-Hybrid nach Europa

Volvo XC70 kommt als Plug-in-Hybrid nach Europa

Sebastian Henßler  —  

Volvo bringt den XC70 als Plug-in-Hybrid nach Europa. Bis zu 1200 Kilometer Reichweite sind drin, davon 180 km rein elektrisch.

Batterieprobleme: Volvo ruft über 40.000 EX30 zurück

Batterieprobleme: Volvo ruft über 40.000 EX30 zurück

Sebastian Henßler  —  

Volvo ruft weltweit 40.323 EX30 zurück. Der Grund ist ein mögliches Überhitzungsrisiko der Hochvolt-Batterie. Der Austausch erfolgt kostenfrei.

Kreislaufwirtschaft: Volvo recycelt Stahlschrott mit Salzgitter AG

Kreislaufwirtschaft: Volvo recycelt Stahlschrott mit Salzgitter AG

Michael Neißendorfer  —  

Im schwedischen Volvo-Werk anfallender Stahlschrott wird auf dem Rückweg direkt wieder mitgenommen und in die Produktion bei Salzgitter zurückgeführt.

Volvo: XC60 bleibt, weitere Plug-in-Hybride sollen kommen

Volvo: XC60 bleibt, weitere Plug-in-Hybride sollen kommen

Laura Horst  —  

Volvo behält den Plug-in-Hybrid XC60 trotz der Markteinführung seines vollelektrischen Nachfolgers, dem EX60, im Programm und kündigt weitere Plug-ins an.

Was den Volvo EX60 Cross Country vom Standardmodell trennt

Was den Volvo EX60 Cross Country vom Standardmodell trennt

Sebastian Henßler  —  

Mit dem EX60 Cross Country setzt Volvo auf ein elektrisches Allroad-Konzept. Höhergelegt, nur mit Allradantrieb und klarer Technikbasis statt breiter Auswahl.