smart forease+: Blick in eine elektrische Zukunft von smart – so kann diese aussehen

smart forease+: Blick in eine elektrische Zukunft von smart – so kann diese aussehen
Copyright:

smart

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 4 min

Der smart forease+ ist mehr als ein Showcar. Das E-Fahrzeug gibt einen Ausblick auf die elektrische Zukunft der Marke smart. Als erste Automobilmarke strebt sie den konsequenten Umstieg vom Verbrenner auf den Elektroantrieb an: Seit 2017 ist smart in den USA, Kanada und Norwegen ausschließlich elektrisch unterwegs und wird auch in Europa bis 2020 vollständig auf batterieelektrischen Antrieb setzen. Der Rest der Welt soll kurz darauf folgen.

smart forease+:  individuell, dynamisch, nachhaltig

Bereits im Vorfeld des Pariser Automobilsalon hatten wir über den smart forease+  berichtet, nun folgt ein Blick auf die Details des Konzept-Elektroautos von smart. Dieser präsentiert sich einerseits schlank, minimalistisch und auf das Wesentliche reduziert und dennoch weiß er aufzufallen. Sei es durch das flache, weit nach hinten reichende Stoffdach, als auch die charakteristischen Kuppeln am Heck – diese verstehen es smart einen komplett neuen Look zu verleihen.

Das Dach des smart forease+ präsentiert sich als besondere Konstruktion. Eine leichte und zugleich feste Kunststoff-Hartschale, bespannt mit textilem Verdeckstoff, vereint viele Vorteile in sich. Sie ist leicht, aber auch ganzjahrestauglich und widerstandsfähig. Das Dach ist abnehmbar ausgeführt und rastet am Heck in zwei sogenannte „ cut-outs“ ein.

„Als stylische wie durchdachte Idee zeigt der smart forease+ den Geist der Marke: individuell, reduziert und nachhaltig. Dabei ist das Showcar weiter ein eindrucksvolles Statement smart-typischer Coolness und Urbanität“ – Katrin Adt, Leiterin smart

Geht es nach Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG, überzeugt das E-Fahrzeug durch „das unkonventionelle Konzept, das Selbstbewusstsein und die Dynamik: Der smart forease+ ist ein Statement für Urbanität.“ In diesem Zusammenhang sei auch noch der Verzicht auf jede Form von Seitenscheiben und das offene Heck zu erwähnen, denn in Kombination mit der gekürzten Windschutzscheibe steht der smart forease+ für pures Fahrerlebnis.

Individuell, dynamisch, reduziert: die Formensprache des smart forease+

Der smart forease+ überzeugt allerdings nicht nur durch seine Dachpartie, vor allem das eingangs erwähnte Heck, mit seinem langen „ducktail“ – dem an ein Entenbürzel erinnerndes Spoilerelement – weiß ins Auge zu fallen. Ebenso die ausdrucksstark modellierte Schulterlinie als auch die flache Fensterpartie.

Optisch tiefergelegt wird das Elektroauto-Konzept durch die Sonnenblende über der kurzen Windschutzscheibe. Die Frontleuchten des smart forease+ setzen auf drei aktive LED-Elemente, die ihm eine prägnante Lichtsignatur verleihen. Die mehrdimensionale Ausformung der Scheinwerferblende unterstützt die skulpturale Wirkung der Leuchten zusätzlich.

Für eine besondere Tiefenwirkung in der Heckpartie sorgt die einfallsreiche Beleuchtung. In der vom Serienmodell bekannten rhombischen Grundgeometrie vervielfachen mehrere LED-Leuchtelemente die Kontur und sorgen so unter einer hochwertigen Glasabdeckung für eine besondere Tiefenwirkung. Je nach Blickwinkel und Position des Betrachters entsteht so eine ständig wechselnde Lichtgrafik.

Selbstbewusst, nachhaltig, erwachsen: die Zukunft von smart

Schlagworte für die smart steht und somit auch der smart forease+ der einen entsprechenden Blick in die Zukunft der Marke ermöglichen soll. Vergleicht man diesen mit bisherigen Serienmodellen, kommt er weniger verspielt, dafür reduziert und aufgeräumt. Weniger Farben, dafür eine großflächigere Farbigkeit prägen das Gesamtkonzept des smart forease+.

Die Instrumententafel ist als solcher Akzent mit Nappaleder ebenfalls in der Farbe „rough amber“ bezogen. Weitere Kontraste und optische Statements setzen auch die gleichfarbigen Lautsprecherumrandungen zwischen den Vordersitzen sowie beleuchtete Gurtaustrittsöffnungen.

Auch der smart forease+ integriert als „connected car“ die smart „ready to“ -Services und gibt seinen Passagieren jederzeit direkten Überblick über die digitalen Apps. Der smart forease+ basiert auf dem Serienmodell smart EQ fortwo cabrio, welchen wir uns übrigens auch schon ein wenig näher angesehen haben.

Quelle: smart – Pressemitteilung vom 01. März 2019

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.