smart forease: Oben ohne dem Sonnenuntergang elektrifiziert entgegen

smart forease: Oben ohne dem Sonnenuntergang elektrifiziert entgegen
Copyright:

Daimler AG

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Auf dem Pariser Autosalon 2018 im Oktober wird smart seinen 20. Geburtstag feiern. Als Geburtstagsgast bringt man mit dem smart forease als Showcar mit, welches den Fahrspaß in der Stadt auf erfrischende Weise interpretiert und verkörpert. Von Haus aus wird der smart forease als extrovertiert beschrieben und bietet eine unkomplizierte Lösung für urbane Mobilität.

Durch den Aufbau ohne Dach sitzt der Fahrer unter freiem Himmel mitten im Trubel der Stadt, an dem er dank elektrischem Antrieb ungezwungen teilhaben kann. Die Offenheit und der minimalistische Stil des smart forease sind eine Hommage an die wegweisenden smart Studien „crossblade“ (2001) und „forspeed“ (2011).

Vom Grundsatz her hat man den forease von smart auf das Wesentliche reduziert, diesen kompromisslos offen gestaltet und auch auf Konventionen wird kein Wert gelegt, dafür darauf, dass er elektrisch unterwegs ist. Er gilt als Verkörperung des ursprünglichen Mottos „reduce to the max“. Er soll Emotionalität, Lebensgefühl und Haltung vermitteln. Seine unkonventionelle Schönheit entsteht durch die Öffnung des Innenraums zur Umgebung, den Verzicht auf das Dach und die gekürzte Windschutzscheibe.

„Der smart forease vermittelt auf erfrischend unkomplizierte Art Fahrspaß in der Stadt und steht für urbane Elektromobilität ohne Kompromisse. Denn smart wählt im Zweifel immer einen konsequenten Ansatz. Am Ende steht ein nachhaltiges Freiheitserlebnis beim Fahren.“ – Katrin Adt, ab Oktober neue Leiterin smart

Inspiriert ist der smart forease spürbar von den beiden Studien „crossblade“ (2001) und „forspeed“ (2011). Diese haben sich ebenfalls um Konventionen keine Gedanken gemacht, insbesondere darum, dass ein Auto üblicherweise ein Dach hat. Das aktuelle Showcar öffnet sich den Sonnenstrahlen und dem Fahrtwind und lässt seine Passagiere das Fahrerlebnis befreit und pur genießen. Die verkürzte Frontscheibe setzt dem Fahrtwind nur wenig Widerstand entgegen. Dabei baut es auf Basis des smart EQ fortwo Cabrio auf, welchen wir erst vor ein paar Wochen im Test hatten.

Die Designer machen die smart Markenästhetik mit dem smart forease erlebbar und schaffen Unbeschwertheit durch die für smart typische unangepasste Herangehensweise (ease by being unconventional): Unkonventionelle Schönheit, Leichtigkeit und Energie (energizing lightness) werden durch eine clevere Reduzierung auf das Wesentliche (clever reduction) erzielt.

„Der smart forease zeigt – bei smart wird unkonventionell gedacht. Sein Design ist reduziert und pur. Der smart forease ist ein Statement für Urbanität und individuellen Stil, er hat die Coolness der Metropole und beweist einen wirklich freien Spirit.“ – Gorden Wagener, Chief Design Officer, Daimler AG

Das Showcar gibt zugleich einen Ausblick auf die elektrische Zukunft der Marke smart. Als erste Automobilmarke strebt sie den konsequenten Umstieg vom Verbrenner auf den Elektroantrieb an: Seit 2017 ist smart in den USA, Kanada und Norwegen ausschließlich elektrisch unterwegs und wird auch in Europa bis 2020 vollständig auf batterieelektrischen Antrieb setzen. Der Rest der Welt soll kurz darauf folgen. Der smart forease unterstreicht: Die Stromer für die Stadt werden alles andere als langweilig.

Quelle: Daimler AG – Pressemitteilung

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.