Škoda Peaq: Neues E-Topmodell ab 49.900 Euro – alle Fakten

Škoda Peaq: Neues E-Topmodell ab 49.900 Euro – alle Fakten
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Škoda

Patrick Solberg
Patrick Solberg
  —  Lesedauer 4 min

Der Superb, seit Jahren als imagestarker Kombi und Limousine zu bekommen, muss sich den Platz als Topmodell der Marke Škoda nunmehr mit dem neuen Peaq teilen. Der elektrische Crossover bietet Platz für bis zu sieben Personen und zumindest für Škoda ein völlig neues Komfortniveau im Innenraum mit Komfortsitzen. So will der Škoda Peaq die bekannten Qualitäten der zahlreichen betont elektrischen Wettbewerber aus Südkorea, Japan und China kontern.

Etwas überraschend ist er als 49.900 Euro teures Einstiegsmodell auch mit einem kleinen 63-kWh-Batteriepaket zu bekommen und verzichtet auf die sich immer mehr durchsetzende 800-Volt-Ladetechnik. „Der Peaq setzt als unser Markenflaggschiff neue Maßstäbe für Škoda und vereint unsere Kernkompetenzen auf eine Weise, die unsere zukünftige Ausrichtung als Unternehmen widerspiegelt“, so Škoda-CEO Klaus Zellmer, „er erweitert unsere Attraktivität auf neue Kundengruppen und bietet gleichzeitig weiterhin die Eigenschaften, die unsere Kunden schätzen – Geräumigkeit, Praktikabilität und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.“

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Der Škoda Peaq wird mit zwei Batteriekapazitäten von 63 und 91 kWh angeboten, die Antriebsvarianten von 150 kW (204 PS) bis 220 kW (299 PS) mit Energie versorgen. Die Basisversion ist der Škoda Peaq 60, dessen Elektrohinterachse 150 kW (204 PS) und 350 Nm leistet und 14,9 kW auf 100 km verbraucht. Er wird bei 160 km/h abgeregelt.

Deutlich interessanter dürften für die meisten Kunden die Versionen mit dem größeren 91-kWh-Batteriepaket sein, die als Hecktriebler 210 kW (286 PS) und 545 Nm überraschenderweise kaum weniger Leistung hat als der Allradler mit 220 kW (299 PS) der 16,0 kW auf 100 km verbraucht und bis zu 180 km/h schnell ist. Die maximale Reichweite liegt bei 640 Kilometern. Mehr Leistung dürfte eine spätere RS-Version bieten, die dann aber mehr als die aktuell verfügbaren 250 kW (340 PS) der anderen Škoda-Modelle bieten sollte.

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Kein 800-Volt: Škoda setzt beim Peaq auf MEB-Technik

Durch die bekannte MEB-Plattform verzichtet der Peaq auf eine zeitgemäße 800-Volt-Ladetechnik, und so dauert das Nachtanken an einem Schnelllader von 10 auf 80 Prozent bei beiden Batteriepaketen (63- / 91-kWh-Akku mit Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie) jeweils fast eine halbe Stunde. Das maximale Ladetempo bleibt bei unter 200 kW. Je nach Modellvariante ist der Tscheche auf 19- bis 21 Zoll großen Rändern unterwegs und kann auf Wunsch mit einer elektronischen Dämpferregelung für mehr Spreizung zwischen Komfort und Sportlichkeit ausgestattet werden.

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Innen bietet der 4,87 Meter lange Elektro-Peaq Dank seines 2,97 Meter langen Radstandes viel Platz nebst Ablagen für bis zu sieben Personen, wobei es besonders vorn und in Reihe zwei sehr bequem zugeht. Innen präsentiert sich der SUV mit seiner kleinen Instrumenteneinheit nebst Head-Up-Display sowie einem 13,6 Zoll großen Zentralbildschirm betont nüchtern und fast schon skandinavisch gestylt. In der Mittelkonsole bietet er Schalter für die Klimatisierung und zwei Ladeschalen für Smartphones nebst Beleuchtung. Für entsprechenden Wohlklang im Innern sorgen bis zu 16 Lautsprecher mit 755 Watt.

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Viel Licht ins Innere des neuen Crossovers bringt das 2,1 Quadratmeter große Panoramadach, das sich jedoch nicht mit einer Jalousie verschatten, sondern nur über eine elektrochrome Schaltung verdunkeln lässt. Das Ladevolumen des Peaq beträgt 935 Liter, was sich durch den immerhin 37 Liter großen Frunk noch vergrößert. Die maximale Anhängelast der Allradversion Škoda Peaq 90x liegt bei 2000 Kilogramm.

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