Škoda hat im ersten Halbjahr 2026 seine Position auf dem europäischen Elektroauto-Markt spürbar ausgebaut. Weltweit lieferte der Automobilhersteller zwischen Januar und Juni 555.700 Fahrzeuge an Kund:innen aus, ein Plus von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich fiel das Wachstum bei den vollelektrischen Modellen aus. Die Auslieferungen von Elroq und Enyaq stiegen um 48,3 Prozent auf einen Rekordwert von 108.200 Fahrzeugen, womit Škoda zur viertmeistverkauften Elektro-Marke in Europa avancierte.
Auch bei den Plug-in-Hybriden ging es nach oben. Hier verzeichnete Škoda ein Plus von 11,8 Prozent auf 24.100 ausgelieferte Autos. In Summe kamen damit 132.300 elektrifizierte Fahrzeuge zu den Kund:innen, Elektroautos und PHEV zusammengerechnet. In Europa (EU27+4) machten elektrifizierte Modelle 27,7 Prozent der Gesamtauslieferungen aus, mehr als jedes vierte Škoda Auto wurde also mit Stecker ausgeliefert. CEO Klaus Zellmer führte die Ergebnisse auf das Zusammenspiel mehrerer Faktoren zurück: „Dieser Erfolg basiert darauf, dass wir unseren Kunden zuhören, die richtigen Produkte zur richtigen Zeit anbieten und die Effizienz unseres Unternehmens kontinuierlich verbessern.“
Elroq und Enyaq treiben das Wachstum
Mit 59.900 weltweit ausgelieferten Einheiten ist der Elroq das drittmeistverkaufte Elektroauto in Europa und zugleich das fünftmeistverkaufte Škoda Modell insgesamt. In Deutschland und Dänemark führt er jeweils den Elektroauto-Markt an, in der Tschechischen Republik belegt er Platz zwei. Auch in Österreich, Estland, der Schweiz und den Niederlanden zählt er zu den drei meistverkauften Elektroautos.
Der Enyaq erreichte weltweit 48.300 Auslieferungen und damit Platz vier unter den meistverkauften Elektro-Modellen Europas. In der Tschechischen Republik übernahm er die Spitzenposition, in Österreich, Estland, der Slowakei, der Schweiz und Großbritannien gehörte er zu den Top drei. Zusammen bildeten die beiden Modelle die Basis für das Elektro-Wachstum der Marke im ersten Halbjahr. Vertriebsvorstand Martin Jahn ordnete die Entwicklung so ein: „Dank des herausragenden Markterfolgs des Enyaq und des Elroq wurde Škoda zur viertbestverkauften BEV-Marke in Europa und zur zweitbestverkauften europäischen Marke insgesamt.“
Neue Modelle verdoppeln das Elektroportfolio
Mit dem Epiq und dem Peaq erweitert Škoda sein Elektroangebot in zwei unterschiedlichen Segmenten. Der Epiq feierte im Mai seine Weltpremiere, die Serienproduktion läuft inzwischen im Volkswagen Werk im spanischen Pamplona. Für den Peaq, das vollelektrische Flaggschiff der Marke, wird im Stammwerk Mladá Boleslav Kapazität geschaffen, indem Teile der Octavia-Combi-Produktion nach Kvasiny verlagert werden. Für beide Modelle zusammen gingen laut Škoda bereits mehr als 30.000 Bestellungen ein. Jahn bewertete die erste Resonanz als klares Signal: „Die starke erste Resonanz auf den Epiq und den Peaq unterstreicht die Attraktivität dieser neuesten Ergänzungen unserer Modellpalette.“
Insgesamt umfasst das Škoda Portfolio damit 14 Modelle. Der Umsatz des Automobilherstellers stieg im ersten Halbjahr um 6,3 Prozent auf 16,0 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis legte im gleichen Umfang auf 1,4 Milliarden Euro zu. Die Umsatzrendite blieb bei 8,5 Prozent stabil. Finanzvorstand Holger Peters verwies auf die Bedeutung dieser Zahlen für die laufende Transformation des Unternehmens: „Unser starker Netto-Cashflow gibt uns die Flexibilität, unsere laufende Transformation zu finanzieren.“
Auch regional zeigte sich die wachsende Nachfrage nach Elektroautos in unterschiedlichen Märkten. In Deutschland erreichten die Gesamtauslieferungen mit 120.400 Fahrzeugen einen neuen Rekordwert, ein Plus von 19,6 Prozent. Das machte Škoda zur zweitbestverkauften Marke des Landes. Getragen wird dieses Wachstum maßgeblich von der Elektrosparte, die sich in mehreren europäischen Kernmärkten als Absatztreiber etabliert hat.
Quelle: Škoda – Pressemitteilung









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