„Sinnliche Klarheit“: GLC läutet neue Designsprache bei Mercedes-Benz ein

„Sinnliche Klarheit“: GLC läutet neue Designsprache bei Mercedes-Benz ein
Copyright:

Mercedes-Benz

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

„Inspiriert von der Vergangenheit und kreiert für die Zukunft“. So umschreibt Mercedes‑Benz seine neue Designsprache – Sinnliche Klarheit –, die künftig die Marke unverwechselbar machen soll. Das erste Serienfahrzeug, das sie zeigt, ist der neue rein elektrische GLC. Eines der prägendsten Elemente ist der neue ikonische Grill, den der Hersteller nun schon ein zweites Mal prominent in einer Pressemitteilung anpreist. „Dieses markante Herzstück bewahrt die Essenz von Mercedes‑Benz und verleiht ihr durch Reduktion, klare Linien und innovative Technologie Modernität“, heißt es darin. Der neue elektrische GLC wird seine Weltpremiere am 7. September auf der IAA Mobility in München feiern.

Seit mehr als 100 Jahren ist der Chromgrill ein zentrales Merkmal von fast jedem Mercedes‑Benz, das sich kontinuierlich weiterentwickelte. Von den ursprünglichen vertikalen Proportionen mit schlichten Details bis hin zur aufwendigeren horizontalen Architektur der letzten Jahre – der Kühlergrill war das stolze Wiedererkennungsmerkmal von vielen Millionen Fahrzeugen. Das historische Portfolio umfasst zahlreiche prägnante und beliebte Modelle wie den legendären Mercedes‑Benz 600 Pullman (W 100, 1963–1981), den „Strich 8“ (W 114, 1968–1973) sowie die S‑Klasse Baureihen W 108 (1965–1972) und W 111 (1959–1968).

Der Chromgrill ist eine der sichtbarsten Verkörperungen der Marken-DNA. Sieht man den Kühlergrill eines Mercedes‑Benz, besteht kein Zweifel an der Herkunft des Fahrzeugs. Daher symbolisiert die Einführung des ikonischen Grills einen wichtigen Schritt für das Unternehmen auf dem Weg ins E-Auto-Zeitalter. Von einem funktionalen Element der Verbrenner-Ära ist der neue Grill des vollelektrischen GLC zu einem illuminierten Kunstwerk geworden, das durch Reduktion, klare Linien und Technologie Prestige und Status vermitteln soll

Der neue Grill ist in drei Hauptelemente untergliedert: einen breiten verchromten Rahmen, eine Gitterstruktur in Rauchglas-Optik und eine integrierte Konturbeleuchtung. Optional ist eine beleuchtete Version mit insgesamt 942 von hinten beleuchteten Punkten erhältlich. Diese optionale Pixelgrafik kann auch animiert werden und den GLC zum Leben erwecken. Zusätzlich sind der Zentralstern und die integrierte umlaufende Kontur des Panels beleuchtet.

„Unser neuer ikonischer Grill ist nicht einfach nur eine neue Front für den GLC – er definiert das Gesicht unserer Marke neu. Er ist die perfekte Verschmelzung zeitloser Designcodes, die für die Zukunft neu interpretiert wurden, und macht unsere Fahrzeuge auf den ersten Blick erkennbar.“ – Gorden Wagener, Chief Design Officer, Mercedes‑Benz Group AG

Seit vielen Jahren ist der GLC das beliebteste Modell von Mercedes‑Benz. Immer wieder führt er weltweit die Charts als Bestseller der Marke an. Der neue GLC „mit EQ Technologie“, wie der Hersteller seine E-Auto-Versionen etwas sperrig umschreibt, markiere einen Wendepunkt im Midsize-Segment für Mercedes‑Benz. Er ist das erste Modell einer neuen Fahrzeugfamilie mit dem MB.OS Superbrain und mit einer weiterentwickelten Designsprache, die neue Maßstäbe setzen soll, die sich im Innenraum fortsetze, etwa mit dem neuen, nahtlos integrierten MBUX Hyperscreen. Gut möglich, dass auch dieser noch vor der IAA als kleiner Appetithappen serviert wird. Bei der Wintererprobung hatten wir bereits Gelegenheit für eine erste Ausfahrt mit dem zu der Zeit noch stark getarnten GLC. 

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 04.08.2025

worthy pixel img

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Mercedes Elektroautos

Mercedes CLA 250+ überzeugt bei Green NCAP

Mercedes CLA 250+ überzeugt bei Green NCAP

Daniel Krenzer  —  

Der Mercedes CLA EQ 250+ erzielt fünf Sterne bei Green NCAP. Das Elektroauto überzeugt mit hoher Effizienz, großer Reichweite und guter Klimabilanz.

Test: Mercedes VLE ab 82.000 Euro – lohnt sich der Preis?

Test: Mercedes VLE ab 82.000 Euro – lohnt sich der Preis?

Stefan Grundhoff  —  

Mercedes löst die V-Klasse durch den VLE ab – einen Elektro-Van mit 710 km Reichweite, 300-kW-Schnellladen und Luxus auf S-Klasse-Niveau ab 82.000 Euro.

Mercedes startet Axial-Fluss-Motor-Produktion in Berlin

Mercedes startet Axial-Fluss-Motor-Produktion in Berlin

Sebastian Henßler  —  

Im Berliner Werk Marienfelde läuft die Großserienproduktion des Axial-Fluss-Motors. Der Antrieb feiert Weltpremiere im neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé.

Mercedes-AMG plant 27 neue Modelle bis 2028

Mercedes-AMG plant 27 neue Modelle bis 2028

Sebastian Henßler  —  

Mercedes-AMG will bis 2030 jährlich 200.000 Autos verkaufen. Dafür kommen in drei Jahren mehr als 27 neue Modelle, darunter das erste reine Elektroauto.

Mercedes startet Serienproduktion des VLE in Spanien

Mercedes startet Serienproduktion des VLE in Spanien

Sebastian Henßler  —  

Mercedes-Benz hat den Serienanlauf des VLE im Werk Vitoria eingeläutet. Der Elektro-Van bietet bis zu acht Sitze und über 700 Kilometer WLTP-Reichweite.

Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé startet

Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé startet

Daniel Krenzer  —  

Mercedes-AMG startet den elektrischen GT 4-Türer mit bis zu 1169 PS, Axialflussmotoren und 600 kW Ladeleistung.

Mercedes-AMG GT Viertürer: 860 kW gegen Taycan und Co.

Mercedes-AMG GT Viertürer: 860 kW gegen Taycan und Co.

Wolfgang Gomoll  —  

Der AMG GT 63 spurtet in 2,4 Sekunden auf 100 km/h und lädt in elf Minuten auf 80 Prozent – Werte, die weder Porsche Taycan noch Audi e-tron GT erreichen.