439 km/h: Das ist das schnellste Elektroauto der Welt

439 km/h: Das ist das schnellste Elektroauto der Welt
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Aspark

Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

Der Aspark Owl SP600 ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 438,7 km/h das nun offiziell schnellste elektrische Hypercar der Welt und läuft damit dem Rimac Nevera den Rang ab, der „nur“ 412 km/h erreichte. Übrigens auf der gleichen Strecke, dem Hochgeschwindigkeits-Oval bei Automotive Testing Papenburg (ATP) in Norddeutschland.

Der SP600 ist eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Aspark Owl, ein gut 2,9 Millionen Euro teures Elektro-Hypercar, das in Japan entwickelt wurde und in Italien gebaut wird. Er wurde gemeinsam mit der Manifattura Automobili Torino und dem Reifenhersteller Bridgestone so überarbeitet, dass er nun den Höchstgeschwindigkeits-Weltrekord für ein elektrisches Hypercar brechen konnte. Der neue Rekord wurde mit der Racelogic V-Box validiert, einem hochpräzisen GPS-basierten Messgerät, das von ATP bereitgestellt wird.

Bevor es auf das High-Speed-Oval mit seinen beiden gut vier Kilometer langen Geraden ging, hat der Aspark Owl SP600 eine ganze Reihe von virtuellen und physischen Tests durchlaufen, wie der Hersteller mitteilt, einschließlich einer Kampagne von spezifischen Windkanal-Validierungstests und mehreren Streckentests. Partner Bridgestone steuerte einen maßgeschneiderten Potenza Race-Reifen bei, der die hohe Geschwindigkeit erst möglich machte. Am Steuer saß mit dem Deutschen Marc Basseng ein erfahrener Rennfahrer.

Konkrete technische Details des Rekordautos hat Aspark leider nicht verraten. Aber schon der „normale“ Aspark Owl wirkt gegen ein herkömmliches Serienfahrzeug wie ein Rakete auf Steroiden: Er hat vier Elektromotoren verbaut, einer für jedes Rad, mit einer Gesamtleistung von 1480 kW (2012 PS) und einem brachialen Drehmoment von 2000 Nm. Wer das ausreizt, wird die Reichweite von gut 450 Kilometern sicherlich nicht annähernd erreichen.

Quelle: Aspark – Pressemitteilung vom 13.06.2024

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Michael Neißendorfer

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Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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