Alpine setzt seinen Wachstumskurs auch im ersten Quartal fort. Die französische Sportwagenmarke aus dem Renault-Konzern verzeichnet weltweit rund 3250 verkaufte Fahrzeuge, ein Zuwachs von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit knüpft die Marke an das Wachstum des vergangenen Jahres an. Der Aufwärtstrend stützt sich vor allem auf den europäischen Markt und auf den Erfolg des ersten vollelektrischen Modells.
In Europa legte Alpine um 54 Prozent auf knapp 3100 Einheiten zu. Frankreich bleibt mit rund 1400 verkauften Fahrzeugen der wichtigste Einzelmarkt, allerdings mit einem leichten Rückgang von 3,8 Prozent. Auffällig ist die Entwicklung im Vereinigten Königreich, wo die Verkäufe um fast 1600 Prozent auf mehr als 700 Einheiten kletterten. Auch in Deutschland (+ 146 Prozent auf 366 Einheiten) und Spanien (+ 185 Prozent auf 154 Einheiten) konnte die Marke ihren Absatz mehr als verdoppeln. Außerhalb Europas erreichte Alpine 150 Verkäufe, ein Plus von 74 Prozent.
Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die im Juni 2024 vorgestellte Alpine A290. Der vollelektrische Hot Hatch kam im ersten Quartal weltweit auf 2452 Zulassungen und legte damit um 64 Prozent zu. Das Modell ist in zwei Leistungsstufen mit 130 kW (177 PS) und 160 kW (218 PS) erhältlich. Alle Versionen verfügen über eine 52-kWh-Batterie, ein 11-kW-Bordladegerät, eine DC-Ladeleistung von 100 kW sowie eine Wärmepumpe.
Alpine A390 verbreitert das Angebot
Mit der Alpine A390 erweitert die Marke ihr elektrisches Portfolio um einen fünfsitzigen Sport Fastback. Vorgestellt wurde das Modell Mitte 2025 zum 70-jährigen Markenjubiläum, nun läuft die Einführung in weiteren europäischen Märkten an. Die A390 verfügt über drei Elektromotoren und das Alpine Active Torque Vectoring System, eine patentierte Lösung des Herstellers. Erhältlich ist der Fastback in Leistungsstufen von 294 kW (400 PS) und 346 kW (470 PS). In der stärkeren Variante beschleunigt das Modell laut Hersteller in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h.
Während die elektrischen Modelle das Wachstum tragen, geht die Alpine A110 in ihre letzten Produktionsmonate. Das vor neun Jahren auf dem Genfer Autosalon präsentierte Sportcoupé mit Verbrennungsmotor verzeichnete im ersten Quartal 545 Verkäufe und hält in Europa einen Marktanteil von 62 Prozent in seinem Segment.
In Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Belgien, Spanien, den Niederlanden und Polen führt das Modell die Zulassungsstatistik der zweisitzigen Sportcoupés an. Produziert werden weiterhin die A110, die A110 GTS und die A110 R 70, eine zum Markenjubiläum entwickelte Sonderversion. Mit dem Auslaufen der A110 verschiebt sich das Produktportfolio von Alpine vollständig in Richtung Elektroantrieb – ein Schritt, der die Marke deutlich von anderen Sportwagenherstellern abgrenzt, die parallel an Verbrenner und Hybridkonzepten festhalten.
Händlernetz wächst auf 300 Standorte
Parallel zum Modellausbau treibt Alpine auch die Vertriebsexpansion voran. 44 neue Standorte sind im laufenden Jahr hinzugekommen, womit die Marke nun 210 Verkaufspunkte in 25 Ländern betreibt. Bis Jahresende soll das Netz auf 300 Standorte anwachsen. Nach Eröffnungen in Barcelona 2024 und Paris 2025 sind für das laufende Jahr zwei weitere Atelier Alpine in Mailand und London geplant.
„Der Ausbau unseres Modellangebots durch die neue Alpine A390 neben dem Hot Hatch Alpine A290 und unserer legendären Alpine A110 hat uns einen starken Start ins Jahr beschert“, sagt Philippe Krief, Chief Executive Officer der Marke Alpine. „Das Team hat sich voll und ganz dem organischen Wachstum der Marke verschrieben. Auch die kommenden Monate werden spannend: mit der Erweiterung des Produktangebots und der Markenpräsenz in den Schlüsselmärkten.“
Einzuordnen bleibt das Wachstum allerdings vor dem Hintergrund einer niedrigen Ausgangsbasis. Die dreistelligen Zuwächse in Märkten wie Großbritannien oder Spanien spiegeln auch die zuvor sehr geringe Marktdurchdringung wider. Ob Alpine den eingeschlagenen Kurs in absoluten Zahlen halten kann, wird sich an der weiteren Entwicklung der A290 und am Markthochlauf der A390 zeigen.
Quelle: Alpine – Pressemitteilung







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