Alpine soll gleich zwei neue Elektro-Roadster planen

Alpine soll gleich zwei neue Elektro-Roadster planen
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Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
  —  Lesedauer 2 min

Bis zum Jahr 2030 möchte der Automobilhersteller Alpine, eine Marke des französischen Herstellers Renault, offenbar zwei Elektro-Cabrios auf den Markt bringen. Wie das britische Fachmagazin Autocar berichtet, soll es Pläne sowohl für eine Roadster-Version des Sportwagens Alpine A110 als auch für den kommenden Fastback GT geben, der aktuell als A310 gehandelt wird. Insgesamt soll die Anzahl an Elektroautos bei der Performance-Marke bis in fünf Jahren auf sieben steigen – darunter wohl auch ein E-SUV.

Der Alpine A110 soll im nächsten Jahr als Elektroauto auf den Markt kommen, das dann den bisherigen Benziner vollständig ablöst. Neben der bisher bekannten Coupé-Version soll es dem Bericht zufolge aber auch ein Cabrio geben. Der kommende Fastback GT soll wohl indes als Alpine A310 auf den Markt kommen und sowohl mit festem als auch mit faltbarem Dach konfigurierbar sein.

Für den A310 wird erwartet, dass er ähnlich groß wie das heutige Benzinermodell ist und dem A110 recht ähnlich sehen wird. Wie der A110 dürfte er sich von den Retro-Elementen im Design verabschieden und deutlich moderner wirken, mutmaßt Autocar. Dennoch sei er unverkennbar ein Alpine-Modell und sehe genau so aus, wie das der Kunde von Alpine erwarte.

Blaue Alternative zu Porsche und Co.

Bislang als Elektroauto verfügbar ist der auf dem Renault 5 basierende kleine E-Flitzer Alpine 290, der ab knapp 40.000 Euro zu haben ist. Preislich werden die Elektroautos Alpine A110 und A310 da sicher in einer anderen Liga spielen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aber bei Weitem nicht die Sphären des frisch angekündigten Roadsters von Aspark erreichen, der mit einem Preis von um die drei Millionen Euro erwartet wird – der allerdings auch in anderen Leistungskategorien unterwegs ist.

Demnächst ist zudem der Alpine A390 erhältlich, ein sportliches Kompakt-SUV, das technisch eng mit Renault Scenic und Nissan Ariya verwandt ist. Die Preise für den Macan-Kontrahenten sollen bei knapp 70.000 Euro starten. Eines sollen alle Alpine-Modelle, die meistens blau lackiert sind, dabei gemeinsam haben: Sie sollen dem Fahrer ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Bei Alpine spricht man dabei auch von der „blauen Banane“, wie Wolfgang Gomoll kürzlich berichtete.

Quelle: Autocar – Alpine lifts lid on plan for two EV roadsters

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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