Plugsurfing verspricht effiziente Routenplanung

Plugsurfing verspricht effiziente Routenplanung
Copyright:

Plugsurfing

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Plugsurfing hat mit dem aktuellen App-Update eine Funktion für Elektroautofahrer:innen eingeführt, die das Reisen erleichtert: einen Routenplaner. Diese neue Funktion ermöglicht es Nutzer:innen, ihre Fahrten mit Elektroautos effizienter zu gestalten. Der Routenplaner bietet personalisierte Suchmöglichkeiten nach Ladestationen entlang jeder gewählten Route, einschließlich beliebiger Zwischenstopps.

Nutzer:innen können ihr Ziel in die App eingeben und erhalten Informationen darüber, wo sie ihr Elektroauto an einem der 600.000 Ladepunkte von Plugsurfing in 27 europäischen Ländern aufladen können. Die App berücksichtigt dabei das spezifische Modell des Elektroautos sowie Faktoren wie die Reichweite des Autos, den Ladestatus und den Allgemeinzustand der Batterie, um passende Ladeoptionen entlang der Route zu bieten.

„Der neue Routenplaner unterstützt die Mission von Plugsurfing, ein sorgenfreies öffentliches Laden von E-Fahrzeugen zu ermöglichen. Er berechnet alle Variablen, die beeinflussen, wie oft auf einer Strecke geladen werden müsste, damit sich die Fahrer:innen darüber keine Gedanken machen müssen“, wie Maxwell Philp, Head of Public Affairs and Communication bei Plugsurfing, gegenüber Elektroauto-News.net zu verstehen gibt.

Wie aus entsprechender Mitteilung hervorgeht, zeichne sich der Routenplaner von Plugsurfing durch seine Schnelligkeit und Zuverlässigkeit aus. Er zeigt Schnell- oder Hochgeschwindigkeitsladepunkte an, um ein effizientes Laden zu ermöglichen. Ladestationen, die als außer Betrieb identifiziert wurden, werden nicht in die Routenplanung einbezogen, was die Zuverlässigkeit der Planung erhöhen soll. Die geplante Route kann direkt an Google oder Apple Maps gesendet werden, um die Navigation zum Zielort zu erleichtern.

Hinter dem Routenplaner steht Chargetrip, eine Plattform für Reichweitenprognosen und Routing für E-Autos. Chargetrips Algorithmus berücksichtigt bis zu 15 verschiedene Parameter, die die Reichweite eines Elektroautos beeinflussen können, darunter Straßenverhältnisse, Fahrstile, Wetter, Verkehr und Höhenlage.

Xenia Antipova, Head of Product bei Plugsurfing, betont die Bedeutung des Kontexts für die Reichweite eines Elektroautos und die Lademöglichkeiten. Die Zusammenarbeit mit Chargetrip ermöglicht es Plugsurfing laut eigener Aussage, ein optimales Routing-Erlebnis anzubieten. Cecile Post, Business Development & Partnerships Manager bei Chargetrip, äußert sich ebenfalls positiv über die Zusammenarbeit mit Plugsurfing und das gemeinsame Ziel, die Elektrifizierung zu beschleunigen und das Fahren von Elektroautos angenehmer zu gestalten.

Die neue Routenplaner-Funktion ist bereits in das neueste Update der Plugsurfing-App integriert. Elektroautofahrer:innen in Europa können den Routenplaner nutzen und von dem umfangreichen Netzwerk von Plugsurfing profitieren. Ein Netzwerk, das das Landen eines Elektroautos europaweit an über 600.000 Ladepunkten ermöglicht.

Quelle: Plugsurfing – Pressemitteilung vom 12.12.2023

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto laden

Studie: Bezahlen an der Ladesäule ist noch zu kompliziert

Studie: Bezahlen an der Ladesäule ist noch zu kompliziert

Daniel Krenzer  —  

Eine neue Studie zeigt: Nicht die Technik, sondern komplizierte Bezahlprozesse bremsen das öffentliche Laden von Elektroautos aus.

Brennerachse: E-Lkw laden jetzt mit bis zu 1000 kW

Brennerachse: E-Lkw laden jetzt mit bis zu 1000 kW

Sebastian Henßler  —  

An der Brennerautobahn entsteht neue Ladeinfrastruktur für E-Lkw. In Vahrn laden E-Trucks mit bis zu 1000 kW und nutzen dabei reguläre Fahrpausen effizient.

Deutschland wird Kernmarkt für Electras Schnelllade-Ausbau

Deutschland wird Kernmarkt für Electras Schnelllade-Ausbau

Sebastian Henßler  —  

Electra treibt den Ausbau seines Schnellladenetzes in Deutschland voran. Aus 15 Ladeparks sollen bis Ende 2026 mehr als 90 werden.

Elektroautos tankten 2025 bis zu 56 Prozent günstiger als Verbrenner

Elektroautos tankten 2025 bis zu 56 Prozent günstiger als Verbrenner

Michael Neißendorfer  —  

Die Antriebskosten von E-Autos waren im vergangenen Jahr wie schon in den Jahren zuvor deutlich niedriger als die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Dynamische Netzentgelte entlasten Stromnetze und senken Kosten für Endkunden

Dynamische Netzentgelte entlasten Stromnetze und senken Kosten für Endkunden

Michael Neißendorfer  —  

Wie dynamische Netzentgelte im Verteilnetz umgesetzt werden können – und wie sie das Laden von Elektroautos günstiger machen.

E-Autos bei TCO im Schnitt mehr als 1000 Euro pro Jahr günstiger

E-Autos bei TCO im Schnitt mehr als 1000 Euro pro Jahr günstiger

Michael Neißendorfer  —  

Ein Verbrenner ist im Schnitt pro Jahr 1000 Euro teurer als ein Elektroauto. Mit Smart Metern wären E-Autos nochmal deutlich günstiger.

Wenn der E-Lkw seine Batterie an einem Tag dreimal leerfährt

Wenn der E-Lkw seine Batterie an einem Tag dreimal leerfährt

Michael Neißendorfer  —  

Mehr als 1000 km an einem Tag – und das mit einer Akkureichweite von nur 300 km: Ein Schweizer Logistiker zeigt, wie E-Lkw effizient eingesetzt werden können.