Mercedes Trucks testet eEconic für die Müllabfuhr

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Mercedes-Benz

Wolfgang Plank
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Mercedes-Benz Trucks treibt die Entwicklung des batterie-elektrischen „eEconic“ für den Kommunaleinsatz voran. Der Fokus der Ingenieure liege auf Tests rund um Sicherheit, Leistung und Dauerhaltbarkeit, heißt es in einer Mitteilung. Nach Abschluss soll der eEconic in die Praxiserprobung bei Kunden gehen. Der Serienstart im Werk Wörth ist für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant.

Der Niederflur-Lkw basiert nach Unternehmensangaben auf dem eActros für den schweren Verteilerverkehr, der Ende Juni seine digitale Weltpremiere feierte. So sind die zentralen technischen Spezifikationen des eEconic mit denen des eActros weitgehend identisch. Der eEconic soll künftig in der Konfiguration als Müllfahrzeug die große Mehrheit der Econic typischen Abfallsammelrouten ohne Zwischenladen abdecken – lokal CO2-neutral und leise.

Der hohe Anteil an Stop-and-go Verkehr, gut planbare Tagestouren von durchschnittlich 100 Kilometern und das Aufladen der Batterien auf den Betriebshöfen der Kunden bilden einen idealen Rahmen für das Einsatzprofil des batterie-elektrischen Niederflur-Lkw„, sagt Dr. Ralf Forcher, Leiter Mercedes-Benz Special Trucks. Der eEconic mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 27 Tonnen soll zunächst mit der Radformel 6×2/ NLA auf den Markt kommen.

Wie auch beim eActros ist das technologische Herzstück des eEconic eine E-Achse mit zwei integrierten Elektromotoren und Zwei-Gang-Getriebe. Der Serien-eEconic wird mit drei Batteriepaketen von jeweils rund 105 kWh ausgestattet. Die beiden flüssigkeitsgekühlten Motoren erzeugen eine Dauerleistung von 330 kW sowie eine Spitzenleistung von 400 kW. Im Anschluss an die Tagestouren können die Batterien des E-Lkw mit bis zu 160 kW auf den Betriebshöfen der Kunden aufgeladen werden.

Um Kunden beim Umstieg auf die E-Mobilität zu unterstützen, bettet Mercedes-Benz Trucks den eEconic – wie auch den eActros – in ein System ein, das auch Beratungs- und Serviceangebote sowie digitale Lösungen für eine hohe Fahrzeugnutzung und Optimierung der Gesamtkosten umfasst. So soll etwa anhand bestehender Fahrstrecken ein möglichst realistisches Nutzungsprofil von elektrischen Lkw für den jeweiligen Kunden ermittelt werden.

Daimler Truck will bis 2039 in Europa, Japan und Nordamerika nur noch Neufahrzeuge anzubieten, die im Fahrbetrieb („tank-to-wheel“) CO2-neutral sind. Ab 2027 will das Unternehmen sein Fahrzeugangebot zusätzlich um Serienfahrzeuge mit wasserstoffbasiertem Brennstoffzellenantrieb ergänzen.

Quelle: Daimler Truck – Pressemitteilung vom 27. Juli 2021

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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