Citroën C3 Aircross kostet als E-Auto so viel wie der Verbrenner

Citroën C3 Aircross kostet als E-Auto so viel wie der Verbrenner
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Daniel Krenzer
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  —  Lesedauer 2 min

Die französische Stellantis-Marke Citroën geht neue Wege in Sachen fairer und erschwinglicher Mobilität: Ab sofort wird der neue ë-C3 Aircross Standard-Range mit reinem Elektroantrieb im Leasing zum gleichen Preis angeboten wie sein Verbrenner-Schwestermodell, vermeldet Stellantis in einer Pressemitteilung. Die beispielsweise in China längst gegebene Preisparität zwischen E-Auto und vergleichbarem Verbrenner fasst somit auch in Europa mehr Fuß. Kundinnen und Kunden entscheiden damit frei, ob sie künftig elektrisch oder klassisch unterwegs sein möchten – ohne Preisaufschlag für die Zukunftstechnologie“, schreibt Stellantis.

Mit 199 Euro monatlicher Leasingrate und ohne Anzahlung will Citroën den Einstieg in die Mobilität einfach machen. Ganz gleich ob lokal emissionsfrei mit Akku oder vertraut mit Verbrenner: Der Preis bleibt derselbe“, heißt es. Das Angebot gelte für Neuverträge allerdings zunächst bis zum 31. Oktober 2025. „Mobilität für alle – das ist unser Versprechen“, erklärt Thomas Goldboom, Geschäftsführer Citroën Deutschland. Weiter führte er aus: „Mit dem ë-C3 Aircross zeigen wir, dass Elektromobilität nicht teurer sein muss. Wir geben unseren Kundinnen und Kunden die Wahl – und zwar zum identischen Preis.“ Bei einem Kauf liegt der günstigste Listenpreis vor etwaigen Rabatten bei der Elektroversion aber noch mehrere Tausend Euro über dem des Verbrenners.

Kein Einhorn der Preisparität

Der neue ë-C3 Aircross ist quasi die SUV-Variante des preiswerten Einstiegsmodells ë-C3 und stehe für modernes Design, Alltagstauglichkeit und nachhaltige Technologie – kombiniert mit attraktiven Leasingkonditionen, die den Umstieg auf E-Mobilität leicht machen. Damit will Citroën seinen Anspruch unterstreichen, Elektroautos für alle zugänglich zu machen, ohne Kompromisse bei Komfort, Stil und Preis.

Es ist nicht neu, dass Elektroautos zumindest nicht nennenswert teurer sind als ihre vergleichbaren Verbrenner-Geschwister. So ist der Einstiegspreis des Skoda Elroq nahezu identisch mit dem des Skoda Karoq, jedoch bietet der Elroq mehr technische Ausstattung.

Das Ganze überrascht nicht: Die teuerste Komponente in einem Elektroauto ist die Batterie, und die Preise dafür sind in den vergangenen Jahren spürbar gefallen – und werden das absehbar weiterhin tun. Da die weiteren Komponenten in einem Elektroauto deutlich günstiger sind als bei einem Verbrenner, könnten Elektroautos absehbar sogar schon bei der Anschaffung die günstigere Wahl sein. Bei den Betriebskosten sind sie es ohnehin bereits für die allermeisten – solange sie sich beim öffentlichen Laden nicht abzocken lassen.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 15. September 2025

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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