Kia baut sein Angebot im Bereich elektrischer Nutzfahrzeuge weiter aus und hat erste Bilder des PV7 veröffentlicht. Für Gewerbekunden ist das Modell vor allem aus einem Grund interessant: Gegenüber dem bereits erhältlichen PV5 bietet der PV7 mehr Platz und mehr Einsatzmöglichkeiten und soll damit einem breiteren Spektrum an Geschäfts- und Lebensbereichen gerecht werden. Die Weltpremiere findet am 14. September auf der IAA Transportation in Hannover statt.
Als zweites vollelektrisches Modell der „Platform Beyond Vehicle“-Reihe (PBV) von Kia erweitert der PV7 das Segment der elektrischen leichten Nutzfahrzeuge (eLCVs) innerhalb des Portfolios. Während der PV5 als erstes Modell der Reihe bereits im gewerblichen Einsatz zu finden ist, richtet sich der Neuzugang an Kund:innen, die zusätzlichen Raum und mehr Flexibilität benötigen. Laut Kia sollen mit dem größeren Modell gezielt die sich wandelnden Anforderungen von Gewerbekunden bedient werden. Die Marke betont, dass sich das neue Modell so an ein breiteres Feld unternehmerischer und privater Nutzungsszenarien anpassen lässt, ohne dabei die Grundausrichtung der PBV-Familie zu verlassen.
Die veröffentlichten Aufnahmen zeigen den PV7 in alltäglichen Situationen und sollen dessen Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Einsatzszenarien verdeutlichen. Optisch setzt der PV7 auf ein sogenanntes „One Box“-Profil, das ausgewogene Proportionen mit einem robusten, selbstbewussten Auftritt verbindet. Schwarze Verkleidungen an Motorhaube und Säulen bilden dabei einen Kontrast zur jeweiligen Karosseriefarbe.
Abgerundet wird das äußere Erscheinungsbild durch die markante Grafik von Front- und Rückleuchten, die bereits vom PV5 bekannt ist. Diese wiederkehrenden Gestaltungselemente sollen die gemeinsame Designidentität der Kia-PBVs sichtbar machen, auch wenn sich die Modelle in Größe und Einsatzzweck unterscheiden.
Eine Plattform für zwei Nutzfahrzeugklassen
Technisch basiert der PV7 wie sein kleineres Geschwistermodell auf der Plattform E-GMP.S (Electric Global Modular Platform for Service). Kia hat diese Architektur eigens für Servicefahrzeuge entwickelt und dabei auf die Erfahrung aus der bisherigen Elektrofahrzeug-Entwicklung des Konzerns zurückgegriffen. Weil beide Modelle auf derselben technischen Basis aufbauen, lassen sich Erkenntnisse aus Entwicklung und Fertigung des PV5 unmittelbar für die neue Baureihe nutzen.
Sowohl der PV7 als auch dessen künftige Derivate gelten laut Kia als zentraler Baustein jener Strategie, mit der die Marke ihre PBV-Modellpalette ausbaut und ihre gewerbliche Angebotspalette erweitert. Auf diese Weise will die Marke die Skalierbarkeit ihrer PBV-Strategie demonstrieren, ebenso wie deren kontinuierliche Erweiterung auf vielfältige Kundenanwendungen. Die Kombination aus einer echten Weltpremiere und einer wachsenden PV5-Familie soll zeigen, wie sich das Baukastenprinzip der Plattform auf unterschiedlichste Einsatzzwecke übertragen lässt, von klassischen Transportaufgaben bis zu individuelleren Fahrzeugkonzepten.
Quelle: Kia – Pressemitteilung









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