Hyundai ruft weltweit insgesamt gut 104.000 elektrische Kona zurück. Anlass dafür ist eine fehlerhafte Software, die Gefahren in der Hochvoltbatterie nicht rechtzeitig erkennen kann, was für erhöhte Brandgefahr sorgt. In Deutschland sind insgesamt rund 13.500 Elektroautos von der Rückrufaktion betroffen.
Konkret sind Fahrzeuge betroffen, die zwischen dem 24. Januar 2018 und dem 15. Juli 2023 produziert wurden. Bei den entsprechenden Modellen ist laut dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) die Batterieüberwachungssoftware fehlerhaft und kann daher eine thermische Instabilität innerhalb der Hochvoltbatterie nicht rechtzeitig erkennen. Die Behörde warnt vor einer erhöhten Brandgefahr.
Das KBA überwacht die Rückrufaktion unter der Referenznummer 16242R, während der interne Rückrufcode des Herstellers 61D004 lautet. Bislang sind in Zusammenhang mit den Kona-Modellen keine Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden bekannt, teilte das KBA mit. Im Rahmen der Aktion aktualisiert Hyundai das Batterie-Management-System per Software-Update.
In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Elektroautos zurückgerufen, größtenteils wegen potenzieller Batterieprobleme. Volkswagen musste weltweit mehr als 94.000 Elektromodelle der beiden Marken VW und Cupra zurückrufen, weil fehlerhafte Batteriemodule im schlimmsten Fall einen Brand auslösen könnten.
Renault rief jüngst einige Exemplare seiner Modelle R4 E-Tech und R5 E-Tech zurück. Anlass für den Rückruf waren in diesem Fall fehlerhafte Batteriezellen, die Renault von einem Zulieferer bezieht. Ford musste kürzlich ebenfalls Tausende Kuga Plug-in-Hybride wegen Brandgefahr zurückrufen.
Quelle: Merkur – Hyundai ruft mehr als 100.000 Elektroautos zurück: „Fehlerhafte“ Software kann zu großer Gefahr werdeny







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