Fisker: Eine Millionen verkaufte E-Autos bis 2027

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Fisker

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Der Fisker Ocean SUV, der seit November 2022 im Magna-Werk im österreichischen Graz gebaut wird, sollte 2022 noch in Europa und den USA ausgeliefert werden. Nur in kleinen Stückzahlen ist dies auch gelungen. Für 2023 will Fisker mehr als 42.000 Einheiten des E-SUV fertigen und verkaufen, hieß es zuletzt. Sicherlich notwendig, um die ehrgeizigen Ziele von einer Million verkauften E-Autos bis 2027 zu erreichen.

Denn wie die Welt berichtet, steckt sich der Unternehmer Henrik Fisker mit seinem gleichnamigen Elektroauto-Start-up sehr ehrgeizige Absatzziele. „Unser Ziel ist es, im Jahr 2027 weltweit eine Million Fahrzeuge zu verkaufen“, so Fisker in der Zeitung. Das erste Modell, der Fisker Ocean, soll noch im Frühling die Straßenzulassung erhalten und ausgeliefert werden. „Der Termin hängt von den Behörden ab. Das ist eine reine Formalität“.

Noch im März 2023 sollen 300 Fisker Ocean bei Magna vom Band laufenEs wird erwartet, dass die Produktion im 2. Quartal weiter hochgefahren wird, das Produktionsziel liegt bei 8000 Einheiten pro Monat. Die Ocean-Reservierungen beliefen sich bis zum 24. Februar 2023 auf mehr als 65.000, hinzu kommen über 5600 Reservierungen für den Pear, das zweite E-Modell von Fisker.

Der Konkurrent von Modellen wie dem VW ID.4 und dem Tesla Model Y wird in drei verschiedenen Versionen mit zwei Batterietypen gebaut. Fisker sagt, dass Europa für das Auto und den Erfolg des Unternehmens „entscheidend“ sein wird, und prognostiziert, dass bis zu 50 Prozent des Gesamtvolumens in Europa verkauft werden wird.

Mit dem Fisker Pear steht bereits das zweite Modell in den Startlöchern. Dieses soll vom taiwanesischen Konzern Foxconn ab Ende 2024 in den USA gefertigt werden. Bisher produziert Foxconn keine Autos. Auf die Frage, ob Fisker dauerhaft ohne eigene Produktion auskommen wolle, ließ der CEO eine Antwort offen. „Langfristig werden wir möglicherweise eine eigene Fabrik haben“, sagte er. Es liefen eine Menge Gespräche, beispielsweise mit großen Autoherstellern über die gemeinsame Nutzung technologischer Plattformen für künftige Fahrzeuge. „Aber es ist noch nichts entschieden.“

Quelle: Welt.de – Fisker peilt eine Million verkaufte Fahrzeuge an – in vier Jahren

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Tomas Angelus:

Fisker war schon immer ein Schwätzer und ein Lügner.Jetzt lässt er bei einem Auftragsfertiger herstellen, der noch nie in Masse produziert hat.
Und das zu einem Preis, der andere deutlich unterbieten soll, obwohl andere keine Marge an den Hersteller abführen müssen. Lächerlich.

Josef:

Magna baut seit Jahren schon ganze Autos…steht nur BMW drauf…und wie man weiß lohnt sich das sehr wohl.
Magna wollte vor Jahren Opel kaufen, hätte dann aber wohl die Großaufträge der anderen OEMs verloren.
Jetzt kann sich Magna schön hinter einer anderen Marke verstecken.
Die Hauptentwicklung wurde in diesem Fall mit Sicherheit von Magna geleistet, wie es bei anderen OEMs auch der Fall ist.
Das Design und die Vorentwicklung stammt vom OEM, die harte Detailentwicklung für die Produktion von der Zulieferindustrie…Magna, Fourecia, Johnson&Johnson, Dräxlmaier etc. etc. ….die könnten alle ganze Autos bauen, haben aber keine Marke dazu.

Marc:

Ich weiß nicht, ob ich das hier schon gesagt habe. Aber ich glaube nicht an Fisker. Mir scheint das unplausibel, ein Fahrzeug mit diesem Preisschild bei einem teuren Auftragsfertiger bauen zu lassen. Das kann sich nicht lohnen.

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