Fisker will 2023 mehr als 42.000 Einheiten des Fisker Ocean fertigen

Fisker will 2023 mehr als 42.000 Einheiten des Fisker Ocean fertigen
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Fisker

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Angepeilt war, dass 2022 noch 300 Fisker Ocean bei Magna in Österreich vom Band laufen. Am Ende waren es über 180 E-SUV, die das amerikanische Start-Up auf die Straße gebracht hat. Bei genauerer Betrachtung der 2022er-Entwicklung zeigt sich allerdings, dass Fisker mit dem Ergebnis ganz zufrieden scheint. Für 2023 nimmt man sich dennoch mehr vor.

Während der amerikanische Autohersteller weiter daran arbeitet, sein erstes Elektroauto an Kunden auszuliefern, rechnet er mit positiven Wachstumszahlen im Jahr 2023. Dabei setzt das Unternehmen seinen Plan weiterhin um, auf zwei verschiedenen Kontinenten gleichzeitig zu homologieren. Im vergangenen Herbst meldete das Unternehmen mehr als 62.000 Reservierungen für das Elektro-Flaggschiff Ocean. 2023 rechnet Fisker mit einer Produktion von mehr als 42.000 Einheiten des E-SUV.

Der Fisker Ocean SUV, der seit November 2022 im Magna-Werk im österreichischen Graz gebaut werden soll, sollte 2022 noch in Europa und den USA ausgeliefert werden. Die ersten 55 Prototypen des Fisker Ocean waren bereits im August vom Band gelaufen. Doch dann schien es zu stocken. In Bezug auf die Ocean-Produktion berichtete Fisker, dass das Unternehmen bisher über 180 Elektrofahrzeuge gebaut hat, darunter 15 Flottenfahrzeuge, die im Dezember an Magna geliefert wurden und für „Tests, Datenerfassung und zusätzliche Validierung für zukünftige Funktionen“ verwendet werden. Nichts, was man als Serienfertigung an sich beschreiben kann.

Henrik Fisker, CEO des Unternehmens, gab zu verstehen: „Die Möglichkeit, den Ocean zunächst in den USA und sieben europäischen Märkten zu verkaufen, ist beispiellos und eine wichtige Strategie zur Risikominderung, die wir von Anfang an umgesetzt haben. Dieser Ansatz bietet die Möglichkeit, den Absatz zu steigern und die Fahrzeuge auf die Märkte zu verlagern, die das stärkste Wachstum aufweisen.“

Positiv ist die Tatsache, dass nach Angaben von Fisker die Betriebskosten im Jahr 2022 besser als erwartet waren. Trotz der Kosten für den Start der Ocean-Produktion im 4. Quartal beliefen sich die Gesamtausgaben für 2022 auf 702 Millionen US-Dollar und lagen damit deutlich unter der erwarteten Spanne von 715 bis 790 Millionen US-Dollar. Zum 31. Dezember 2022 verfügte Fisker über liquide Mittel in Höhe von 736,5 Millionen US-Dollar.

Die Nettoverluste betrugen 170,1 Millionen Dollar, was 0,54 Dollar pro Aktie entspricht. Für das Jahr 2023 rechnet Fisker mit Non-GAAP-Betriebskosten und Kapitalausgaben zwischen 535 und 610 Millionen US-Dollar und strebt eine Bruttomarge zwischen 8 und 12 Prozent an, was zu einem potenziell positiven Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) führen könnte.

Noch im März 2023 sollen 300 Fisker Ocean bei Magna vom Band laufen. Es wird erwartet, dass die Produktion im 2. Quartal weiter hochgefahren wird, da das Produktionsziel bei 8000 Einheiten liegt. Die Ocean-Reservierungen beliefen sich bis zum 24. Februar 2023 auf mehr als 65.000, hinzu kommen über 5600 Reservierungen für den Pear, das zweite E-Modell von Fisker.

Quelle: electrek – Fisker (FSR) Q4, full 2022 results: 56 Ocean EVs built, 0 customer deliveries, new PEAR images

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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