Fiat Pandina: Produktion auf drei Kontinenten

Fiat Pandina: Produktion auf drei Kontinenten
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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Stellantis, der Mutterkonzern von Fiat, hat Pläne für ein neues Elektroauto, das Pandina genannt wird. Dieses Auto soll Berichten zufolge auf drei verschiedenen Kontinenten hergestellt werden, darunter in Kragujevac, Serbien, Betim, Brasilien und Kentira, Marokko. Die Produktion in Europa soll allerdings nicht gemeinsam mit dem Citroën ë-C3 in der Slowakei stattfinden, wie zuletzt vermutet, obwohl beide Autos technisch verwandt sind.

Bereits vor der Bestätigung durch Carlos Tavares, CEO von Stellantis, in Berichten serbischer Medien, konnten wir darüber berichten, dass die Fertigung in Serbien gesichert sein soll. Der Pandina, der lange als der nächste Fiat Panda galt, soll sich durch seinen Namen und sein Design vom klassischen Panda unterscheiden. Diese Strategie zielt darauf ab, eine Verbindung zum Panda herzustellen, während gleichzeitig eine eigenständige Identität gewahrt wird.

Hierdurch hält sich Fiat auch die Option offen, dass der traditionelle Panda mit Verbrennungsmotor sogar bis 2027 weiter produziert werden könnte. Insofern die Euro-7-Abgasnorm keine strengeren Anforderungen stellt. Eine offizielle Vorstellung des Pandina sei für den 11. Juli 2024 angesetzt, heißt es. Fiat plant demnach, das Auto sowohl in einer Hybrid- als auch in einer rein elektrischen Version anzubieten. Je nach Variante wird sich der Preis entsprechend gestalten.

Die Hybrid-Version wird zu einem Basispreis von etwa 15.000 Euro erwartet, während die rein elektrische Version mit einer Reichweite von 200 Kilometern ab 20.000 Euro und mit 320 Kilometern ab 23.000 Euro angeboten werden soll. Diese Preise und Reichweiten entsprechen denen des Citroën ë-C3, der ab dem nächsten Jahr ausgeliefert wird.

Stellantis hat seine e-CMP-Plattform, die nun als CMP Smart Car bekannt ist, für preiswerte Elektroautos optimiert und die Kosten gesenkt. Die Einführung dieser Plattform in zwei europäischen Werken, Trnava und Kragujevac, ist Teil einer größeren Strategie. Stellantis erwägt insgesamt sieben Modelle auf dieser Plattform, einschließlich des Opel Crossland der nächsten Generation, der parallel zum ë-C3 und Fiat Pandina als preiswertes Elektroauto angeboten werden könnte.

Quelle: Balkan Green Energy News – Electric car from Serbia to cost EUR 15,000 // N1 – Price of new Fiat model to be produced in Serbia revealed // ekapija – Stellantis Confirms: Hybrid “Pandina” from Kragujevac for EUR 15,000

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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