Wie ESWE in Wiesbaden den Ausbau der E-Mobilität vorantreibt

Wie ESWE in Wiesbaden den Ausbau der E-Mobilität vorantreibt
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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
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Volle Energie für die Antriebswende in Hessen: Mittlerweile betreibt der örtliche Energieversorger ESWE insgesamt mehr als 2150 Ladepunkte im öffentlichen sowie im gewerblich-privaten Bereich. Bis 2030 sollen rund 800 weitere dazukommen. Die Landeshauptstadt hatte ESWE Versorgung einen Konzessionsvertrag über zehn Jahre zum Aufbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur übergeben. Das Unternehmen hatte sich zuvor in einer Ausschreibung als Bestbieter gegenüber den weiteren Markteilnehmern durchgesetzt und erhielt somit das Recht zum Ausbau im öffentlichen Straßenraum in Wiesbaden.

„Wenn wir den Weg in eine umweltverträgliche und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft einzuschlagen wollen, müssen wir Mobilität neu denken“, sagt Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Als Energieexperten sehen wir uns in der Verantwortung, das regionale Ladenetzwerk weiter auszubauen.“

Aktuell gibt es in Wiesbaden 1220 öffentliche Ladepunkte, 926 davon werden von ESWE betrieben. Damit liegt die hessische Landeshauptstadt im Vergleich der Versorgungsdichte mit öffentlichen Elektro-Lademöglichkeiten auf Platz 17 aller 400 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland.

„An den öffentlichen ESWE-Ladestationen fanden innerhalb der letzten zwölf Monate über 200.000 Ladevorgänge statt“, erläutert Vorstandsmitglied Dr. Oliver Malerius. „Dabei wurden mehr als 4 GWh Strom geladen. Das entspricht einem Jahresverbrauch von 1650 Drei-Personen-Haushalten und reicht für 500 vollelektrische Erdumrundungen.“ Da ESWE an den eigenen Ladesäulen ausschließlich Ökostrom anbietet, wurden so rund 3250 Tonnen CO2 eingespart.

Mit seinen Säulen ist ESWE flächendeckend in allen Wiesbadener Ortsbezirken vertreten und legt vermehrt Wert auf den Bau von Schnellladern. Neben den bestehenden Anlagen in der Mainzer Straße, bei Hit in der Hasengartenstraße und Edeka Nolte in der Bierstadter Straße gibt es nun auch neue Schnelllader in der Lessingstraße, am Westcenter und am Hinkelhaus in Auringen. Weitere sind in Planung.

ESWE

Darüber hinaus setzen immer mehr Wiesbadener Parkhäuser auf den Ladesäulen-Service von ESWE. So ist der Energieexperte mittlerweile z. B. in Parkhäusern in der Mauritiusgalerie, am Elsässer Platz, in City 2, am Staatstheater und seit Neustem im Parkhaus Luisenplatz vertreten.

Auch außerhalb Wiesbadens ist ESWE aktiv

Aber auch außerhalb Wiesbadens ist ESWE aktiv und hat in Taunusstein, Idstein, Rüdesheim, Geisenheim, Oestrich-Winkel, Eltville, Walluf und Königstein insgesamt 77 öffentliche Ladepunkte errichtet. Zuletzt wurden neue DC-Schnellladesäulen bei Edeka Georg in Idstein, am Parkplatz Uferstraße in Geisenheim sowie am Busbahnhof in Taunusstein in Betrieb genommen.

Und der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos geht stetig weiter. Um Bürgerinnen und Bürger dabei einzubeziehen und ein effizientes Netzwerk zu errichten, hat ESWE das Konzept der „Community Ladesäule“ entwickelt: Dabei schlagen Kundinnen und Kunden vor, wo in der Stadt neue Ladesäulen errichtet werden sollen. Gleichzeitig ist ESWE permanent auf der Suche nach geeigneten Grundstücken – auch bei Privatpersonen.

Beim Laden selbst akzeptieren ESWE-Ladesäulen alle gängigen Ladekarten sowie das Laden per Smartphone, bei den Schnellladern auch EC- und Kreditkarten. Zusätzlich zu den öffentlichen Lademöglichkeiten hat ESWE bereits 1 100 private und gewerbliche Ladepunkte in Betrieb genommen und bietet unterschiedlichste Mobiliätsprodukte sowie -lösungen für Privat- und Geschäftskunden an.

Quelle: ESWE – Pressemitteilung vom 29.12.2025

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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