Polestar: 300 Euro Ersparnis pro Jahr durch Fahrzeug-gesteuertes Smart Charging

Polestar: 300 Euro Ersparnis pro Jahr durch Fahrzeug-gesteuertes Smart Charging
Copyright:

Polestar Energy

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Polestar senkt die Gesamtkosten für Elektroautos, indem Polestar Energy in wichtigen europäischen Märkten Grid Rewards einführt und gleichzeitig Fahrzeug-gesteuertes Smart Charging ermöglicht. Das europäische Energiesystem befindet sich im Wandel, und das Laden zu Hause wird zu einem wichtigen Bestandteil der Netzstabilität. Durch die Erweiterung der Grid Rewards und die Einführung des Fahrzeug-gesteuerten Smart Charging trägt Polestar dazu bei, dass zum richtigen Zeitpunkt geladen wird, die Stromkosten sinken und gleichzeitig die lokalen Netze stabilisiert werden. Dies entspricht einem wachsenden Bedürfnis der Verbraucherinnen und Verbraucher nach zuverlässigem und kostengünstigem Heimladen.

Seit der Einführung Ende 2024 und der Ausweitung auf zwölf europäische Märkte bis Mitte 2025 bietet Polestar Energy bereits Smart Charging und Integration von Solarstrom aus dem eigenen Haus an. Nun erweitert Polestar das Angebot gemeinsam mit dem Partner Octopus um Grid Rewards in Deutschland und Frankreich. Viele andere Autohersteller und weitere Stromanbieter haben ähnliche Tarife im Programm.

Grid Rewards ermöglichen zusätzliche Einsparungen, indem Nutzer dafür belohnt werden, wenn ihr Fahrzeug durch Smart Charging die Netzstabilität unterstützt. In Deutschland können Fahrerinnen und Fahrer mit Polestar Energy und einem Intelligent-Octopus-Energievertrag ihre Ladekosten um bis zu 50 Prozent pro Ladevorgang zu Hause senken, was zu jährlichen Einsparungen von bis zu 300 Euro führen könne.

Polestar hat außerdem das Fahrzeug-gesteuerte Smart Charging für den Polestar 2 und Polestar 4 eingeführt, das über die Polestar Energy App verfügbar ist. Mit dieser neuen Funktion benötigen Nutzerinnen und Nutzer keinen spezifischen Heim-Ladepunkt mehr. Stattdessen verwaltet das Fahrzeug, wenn es verbunden ist, selbst die Ladezeiten – basierend auf Energiepreissignalen, dem Haushaltsbedarf und den Netzbedingungen. So wird eine der größten Hürden für die Nutzung von Smart Charging beseitigt und ermöglicht Kosteneinsparungen beim Laden über die Polestar Energy App.

„Der Großteil des Ladens von Elektroautos findet zu Hause statt, und kosteneffizientes, nahtloses Heimladen ist heute ein entscheidender Komfort für Fahrerinnen und Fahrer. Indem wir die Notwendigkeit eines spezifischen Heim-Ladepunkts eliminieren, machen wir die Vorteile von Polestar Energy und Smart Charging für noch mehr Kunden zugänglich“, fasst Olivier Loedel zusammen, Head of Product Software Management bei Polestar.

Smart Charging senkt nicht nur Lade- und Stromkosten, sondern kann auch den CO₂-Fußabdruck während der Nutzungsphase eines Fahrzeugs senken, indem das Laden auf Zeiten optimiert wird, in denen die Strompreise am niedrigsten sind – typischerweise ist das dann der Fall, wenn der Anteil erneuerbarer Energien im Netz am höchsten ist.

Quelle: Polestar – Pressemitteilung vom 25.02.2026

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto laden

Diess sieht E-Fuels als Versuch, das Alte zu erhalten

Diess sieht E-Fuels als Versuch, das Alte zu erhalten

Sebastian Henßler  —  

Herbert Diess sieht im E-Auto mehr als ein Transportmittel: Als Speicher könnte es Solarstrom in den Abend verschieben und das Fahren nahezu gratis machen.

Kommentar: Daimler Truck will CO2-Ziele an Ladenetz koppeln

Kommentar: Daimler Truck will CO2-Ziele an Ladenetz koppeln

Sebastian Henßler  —  

Daimler Truck will die CO2-Ziele an den Ladeausbau koppeln und verweist auf China. Doch gerade dort kam der E-Lkw vor dem fertigen Netz, nicht erst danach.

Electra übernimmt Schnellladenetz von Mercedes-Benz

Electra übernimmt Schnellladenetz von Mercedes-Benz

Sebastian Henßler  —  

Mercedes-Benz gibt den Betrieb eigener Ladeparks ab und setzt auf die Partnerschaft mit Electra. Kund:innen erhalten Zugang zu über 800 Stationen in Europa.

Stromnetzausbau könnte 66 Milliarden Euro günstiger werden als gedacht

Stromnetzausbau könnte 66 Milliarden Euro günstiger werden als gedacht

Daniel Krenzer  —  

Der Stromnetzausbau könnte 66 Milliarden Euro günstiger werden als gedacht. Wie intelligente Netze, Elektroautos und Speicher Kosten senken können.

50Hertz: E-Autos für Stromnetz vergleichsweise kleine Herausforderung

50Hertz: E-Autos für Stromnetz vergleichsweise kleine Herausforderung

Daniel Krenzer  —  

40 Millionen Elektroautos sind für das deutsche Stromnetz beherrschbar, sagt 50Hertz. Entscheidend sind intelligentes Laden und Netzausbau.

Spirit-E: Wie E-Lkw im Depot Stromkosten senken können

Spirit-E: Wie E-Lkw im Depot Stromkosten senken können

Sebastian Henßler  —  

Ein MAN eTGX hat im Reallabor in Regensburg bis zu 350 kW zurückgespeist. Das Projekt Spirit-E zeigt, wie E-Lkw Depot, Netz und andere Fahrzeuge versorgen.

Ionity will bei Netzengpässen Batteriespeicher nutzen

Ionity will bei Netzengpässen Batteriespeicher nutzen

Daniel Krenzer  —  

Der Ladeanbieter Ionity setzt in Wertheim auf Batteriespeicher, um trotz begrenztem Netzanschluss mehr Schnellladepunkte anzubieten. 50 Standorte sollen folgen.