E-Rallye-Serie Extreme E setzt beim Laden auf vor Ort erzeugten Wasserstoff

E-Rallye-Serie Extreme E setzt beim Laden auf vor Ort erzeugten Wasserstoff
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Extreme E

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Das britische Unternehmen AFC Energy, einer der führenden Anbieter von Technologien zur Stromerzeugung mit Hilfe von Wasserstoff, hat eine Zusammenarbeit mit der rein elektrischen Rallye-Serie Extreme E angekündigt. AFC werde mit seinem H-Power Charger dafür sorgen, dass die bei der Rallye eingesetzten Fahrzeuge unabhängig von den örtlichen Gegebenheiten emissionsfrei geladen werden können. Extreme E ist damit der erste Veranstalter von E-Auto-Rennen, der Wasserstoff-Brennstoffzellengeneratoren zum Laden der Fahrzeuge einsetzt.

Die erste Extreme E-Meisterschaftsserie wird im Laufe des Jahres 2021 ausgetragen und soll ein weltweites Publikum von mehr als 200 Millionen Zuschauern begeistern. Die Rennen finden auf der ganzen Welt statt. Die von Alejandro Agag, dem Gründer der Formel E-Serie, ins Leben gerufene Extreme E-Serie wird an fünf Orten ausgetragen, darunter in der Arktis, im Amazonas-Regenwald und an der senegalesischen Küste. Die Organisatoren und Teams der Rennen möchten im Rahmen der Events die wichtigsten Klimaprobleme unseres Planeten hervorheben und durch den Einsatz von Elektroautos und nachhaltigen Ladestrategien auch andere Menschen und Organisationen dazu inspirieren, die Herausforderungen der Klimakrise zu bewältigen.

Die Zusammenarbeit zwischen Extreme E und AFC Energy wird eine Premiere im internationalen Motorsport darstellen, da die Elektrofahrzeuge emissionsfrei und netzunabhängig aufgeladen werden können. Der H-Power Charger, der auch mit einer Pufferbatterie zum Zwischenspeichern von vor Ort erzeugter Energie ausgestattet ist, soll einem globalen Publikum zeigen, wie Wasserstoff als Alternative zu schmutzigen Dieselgeneratoren eingesetzt werden kann, um überall und in jeder Umgebung Strom zu liefern.

„Die Zusammenarbeit mit AFC Energy verändert nicht nur Extreme E, sondern auch die gesamte Sport- und Veranstaltungsbranche, die ebenfalls stark von der Verwendung dieser innovativen, emissionsfreien Ladetechnologie profitieren könnte. Bei allem, was wir rund um diese Meisterschaft tun, konzentrieren wir uns darauf, nachhaltig zu sein, die Umwelt zu schützen und gleichzeitig innovativ zu sein. Unsere Zusammenarbeit mit AFC Energy, einem führenden Anbieter von Brennstoffzellensystemen für netzunabhängige und nachhaltige Stromerzeugung, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, um den Motorsport in einen modernen und umweltfreundlichen Zeitvertreib zu verwandeln.“ – Alejandro Agag, Gründer und CEO von Extreme E

Mit seiner der Fähigkeit, Strom zu 100 Prozent emissionsfrei zu erzeugen, zeigt die bereits im vergangenen Jahr vorgestellte AFC Energy Hydrogen Power-Lösung für Extreme E auch, wie die Herstellung von „grünem Wasserstoff“ durch Wasserelektrolyse mit Hilfe der Sonne funktioniert. Diese von AFC Energy entwickelte Lösung zur Wasserstofferzeugung ermöglicht es Extreme E, die H-Power-Systeme zu 100 Prozent CO2-frei zu betreiben, und macht es überflüssig, große Mengen Wasserstoff zwischen den verschiedenen Rennorten zu speichern und zu transportieren.

„Wir fühlen uns geehrt, von Extreme E ausgewählt worden zu sein, um an einer solchen Weltklasse-Motorsport-Meisterschaft teilzunehmen. Die Rennserie unterstreicht nicht nur das wahre Potenzial von Elektrofahrzeugen in einigen der rauesten Umgebungen der Welt, sondern auch die Notwendigkeit, die Öffentlichkeit für die schwächenden Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Ökosysteme zu sensibilisieren.“ – Adam Bond, CEO von AFC Energy

Quelle: AFC – Pressemitteilung vom 14.07.2020

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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