Kurz nachdem der deutsche Automobilhersteller BMW seine vielbeachtete E-Limousine BMW i3 erstmals vorgestellt hat, zeichnet sich einem Bericht von InsideEVs zufolge ab, was viele bereits erwartet hatten. Offenbar soll die Produktion des aktuellen BMW i4 noch in diesem Jahr eingestellt werden, da ebenfalls noch in diesem Jahr der i3 vom Band rollen soll und die bisherige Limousine i4 ablöst. Dass der i4 „nicht mehr lange bleiben“ werde, habe BMW-Produktchef Bernd Körber am Rande der Präsentation der Redaktion bestätigt, heißt es im Artikel.
Der i4 ist bereits seit 2020 auf dem Markt und gehört zu den effizientesten Elektroautos auf dem Markt, obwohl er auf einer Mischplattform steht, mit der auch die Verbrenner-Geschwister unterwegs sind. Doch aus diesem Grund war klar, dass es sich nur um eine Übergangslösung handeln wird. Wie mit dem iX3 stößt BMW mit dem i3 technisch in neue Sphären der Elektromobilität vor, die mit Mischplattformen nicht erreichbar sind.
Neuauflage des BMW i4 geplant?
Allerdings ist es offenbar nicht ausgeschlossen, dass auch der BMW i4 mit neuer Technik neu aufgelegt werden könnte. InsideEVs zitiert hierzu Körber: „Der i3 ist mehr oder weniger der Nachfolger des i4. Aber ihr werdet sehen, wie sich das Portfolio in den nächsten Jahren weiterentwickelt, während unser Elektro-Angebot wächst – da kommt noch mehr. Fürs Erste ist der i3 jedoch im Grunde der Nachfolger des i4.“ Es wird zudem vermutet, dass er ebenfalls die Plattform des i3 nutzen, aber entsprechend etwas größer sein dürfte.
Der neue BMW i3 der „Neuen Klasse“ markiert einen deutlichen Technologiesprung und soll Elektromobilität in der Mittelklasse neu definieren. Mit bis zu 900 Kilometern Reichweite, 800-Volt-Technik und deutlich schnelleren Ladezeiten rückt er sowohl bei Alltagstauglichkeit als auch Performance näher an Verbrenner heran oder übertrifft diese sogar. Gleichzeitig deutet sich ein wettbewerbsfähigeres Preis-Leistungs-Verhältnis an, was den i3 zur zentralen Säule von BMWs Elektrostrategie machen soll – und zum potenziellen Wendepunkt im Premium-Segment. Ein heutiger i4 kann da bei Weitem nicht mehr technisch mithalten.

Gesichert und von BMW bestätigt ist bereits, dass der i3 auch eine bei den Münchnern „Touring“ genannte Kombi-Variante sowie einen Ableger von BMWs Performance-Sparte M bekommen wird. Die Redaktion von InsideEVs schlägt zudem perspektivisch eine Cabrio-Variante des BMW i4 auf neuer 800-Volt-Plattform zu. Dem können wir nur beipflichten – und träumen bereits von einem sommerlichen Vergleichstest zwischen BMW i4 Cabrio und dem MG Cyberster.
Quelle: InsideEVs – Exklusiv: Produktion des BMW i4 endet wohl noch 2026








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