Wer mit einem BMW oder Mini an einer öffentlichen Gleichstromsäule laden möchte, braucht seit Mitte März in Deutschland weder Ladekarte noch App-Anmeldung vor Ort. Die BMW Group führt Plug & Charge ohne vorherigen Ladevertrag ein – die Authentifizierung erfolgt automatisch beim Einstecken des Kabels, die Abrechnung läuft über die im Fahrzeugkonto hinterlegte Kreditkarte.
Die technische Grundlage ist das ISO-15118-Protokoll, das Fahrzeug und Ladesäule direkt miteinander kommunizieren lässt. Voraussetzung ist eine einmalige Einrichtung über das Plug & Charge Menü in der my BMW- beziehungsweise Mini-App sowie die Anmeldung mit der entsprechenden Kunden-ID im Fahrzeug. Danach startet der Ladevorgang vollautomatisch – ohne weitere manuelle Schritte.
Abgerechnet wird zum jeweils gültigen Ad-hoc-Preis des Ladepunktbetreibers. Dieser Preis wird für unterstützte Stationen sowohl im Fahrzeugdisplay als auch in der App angezeigt, bevor der Ladevorgang beginnt. Die Kosten werden direkt über die hinterlegte Kreditkarte eingezogen.
Plug & Charge bei BMW und Mini erstmals für Flotten nutzbar
Bisherige Plug & Charge-Lösungen setzten in der Regel einen bestehenden Ladevertrag voraus. Der neue Ansatz der BMW Group öffnet den Service ausdrücklich auch für Nutzer:innen ohne festes Ladenetz-Abonnement – darunter Flotten- und Dienstwagenfahrer:innen, die sich nur temporär mit ihrem BMW- oder Mini-Konto im Fahrzeug anmelden. Für diese Gruppen entfällt damit die bisherige Hürde, sich vorab bei einem Ladeanbieter registrieren zu müssen.
Den Auftakt macht Mer Deutschland mit über 1400 Ladepunkten in Deutschland und Österreich. Die Zahlungsabwicklung sowie das Plug & Charge-Ökosystem werden von Hubject bereitgestellt. Weitere Ladenetzwerkbetreiber und zusätzliche Märkte sollen im Verlauf des Jahres 2026 schrittweise hinzukommen.
Quelle: BMW – Pressemitteilung








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