BMW schwächelt beim Absatz, E-Auto-Bestellungen legen zu

BMW schwächelt beim Absatz, E-Auto-Bestellungen legen zu
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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 3 min

Angetrieben durch das laut BMW weiterhin sehr hohe Kundeninteresse am ersten Modell der Neuen Klasse, dem iX3, hat die BMW Group ihre Auftragseingänge für Elektroautos in Europa im ersten Quartal deutlich steigern können. Von Januar bis März lagen diese rund 40 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Auch über alle Antriebstechnologien hinweg verzeichnete die BMW Group in der Region eine Steigerung der Bestellungen gegenüber dem Vorjahr.

Beim Absatz hingegen mussten die Münchner leichte Einbußen hinnehmen: Über alle Antriebstechnologien hinweg übergab die BMW Group im ersten Quartal dieses Jahres gut 566.000 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce an Kunden (-3,5 Prozent). Die Nachfrage nach Modellen mit Verbrennungsmotor lag dabei leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres. Einen deutlichen Absatzzuwachs erzielte die BMW Group im Heimatmarkt Deutschland mit rund 68.000 ausgelieferten Einheiten (+10,7 Prozent).

„Beim neuen BMW iX3 verzeichnen wir eine außergewöhnlich hohe Nachfrage. Mit deutlich mehr als 50.000 Auftragseingängen seit Bestellstart in Europa übertrifft das Kundeninteresse für den iX3 unsere hohen Erwartungen. Damit ist bereits mehr als jeder zweite bestellte X3 vollelektrisch“, sagte Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. Die starke Nachfrage nach dem Elektro-SUV unterstreiche „den technologischen Weitsprung, den wir mit der Neuen Klasse vollziehen. Und auch zum kürzlich vorgestellten zweiten Modell der Neuen Klasse, dem BMW i3, erreicht uns ausgesprochen positives Feedback“, so Goller weiter.

In Europa wurden im März die ersten Fahrzeuge des neuen iX3 an Kunden ausgeliefert. Trotz des gerade erst begonnenen Hochlaufs des ersten Modells der Neuen Klasse bewegt sich das Absatzvolumen vollelektrischer Fahrzeuge in Europa im ersten Quartal sogar über dem hohem Niveau des Vorjahreszeitraums. Andere Regionen jedoch entwickeln sich rückläufig: Weltweit lieferte die BMW Group im ersten Quartal knapp 87.500 vollelektrische Fahrzeuge aus (-20,1 Prozent).

In China verzeichnete die BMW Group eine bessere Absatzentwicklung als im insgesamt stark rückläufigen Gesamtmarkt, ist aber trotzdem mit -10 Prozent und knapp 144.000 abgesetzten Neuwagen im Minus. In den USA machte sich dabei der Wegfall der E-Auto-Förderung im gesamten Markt bemerkbar. Gleichzeitig stieg auch hier die Nachfrage nach BMW-Modellen mit Verbrennungsmotor. In einem insgesamt herausfordernden Gesamtmarkt konnte sich die BMW Group damit gut behaupten und ist zuversichtlich, dass das breite Produktportfolio sowie die weltweite Verfügbarkeit der Neuen Klasse Modelle ein zunehmend positives Momentum generieren werden.

Die Marke BMW lieferte im ersten Quartal insgesamt gut 496.000 Fahrzeuge an Kunden weltweit aus (-4,6 Prozent). Nach einem Absatzrekord im vergangenen Jahr belief sich der Absatz der BMW M GmbH in den ersten drei Monaten des Jahres auf gut 47.500 Einheiten (-5,9 Prozent). Der Marke Mini gelang es, das fünfte Quartal in Folge ihren weltweiten Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu steigern. Mit rund 68.500 ausgelieferten Einheiten belief sich der Zuwachs auf +5,9 Prozent. In der Vertriebsregion Europa erzielte Mini eine deutliche Steigerung des E-Auto-Absatzes. Die Marke Rolls-Royce lieferte im ersten Quartal 1271 Fahrzeuge an Kunden aus (-8,0 Prozent).

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 14.04.2026

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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