Automobilindustrie steigert Etats für Forschung und Entwicklung deutlich

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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

Für die Elektromobilität sowie das vernetzte und autonome Fahren nehmen die deutschen Autohersteller und Zulieferer immer mehr Geld in die Hand, so eine Auswertung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Hatten die Zuwächse für Forschung und Entwicklung sowie für neue Produktionsanlagen in der Automobilindustrie in den Vorjahren noch bei vier und drei Prozent gelegen, steigen sie im Jahr 2018 voraussichtlich deutlich um zwölf Prozent auf 54,7 Milliarden Euro, was dem ZEW zufolge etwa einem Drittel aller geplanten Innovationsausgaben deutscher Unternehmen für 2018 entspricht. Die Steigerung in der Automobilbranche falle zudem doppelt so hoch aus wie in der Gesamtwirtschaft.

In den Innovationsausgaben sind neben den Mitteln für Forschung und Entwicklung, die rund zwei Drittel des Postens ausmachen, auch Investitionen in neue Produktionsanlagen enthalten.

Der Volkswagen-Konzern verzeichnete im Jahr 2017 mit 13,1 Milliarden Euro die höchsten Entwicklungsausgaben, trotz eines Rückgangs zum Vorjahr um fast vier Prozent. BMW hingegen ließ sich Forschung und Entwicklung in 2017 fast 20 Prozent mehr Kosten und investierte 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Daimler habe seine Entwicklungsausgaben 2017 um 14,5 Prozent auf 8,7 Milliarden erhöht und will nun vor allem in „innovative Antriebs- und Sicherheitstechnologien”, Konnektivität, die Weiterentwicklung des Autonomen Fahrens und Elektromobilität investieren, zitiert Ecomento aus der Automobilwoche.

Quelle: Ecomento – E-Mobilität treibt F&E-Ausgaben in die Höhe

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Michael Neißendorfer

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Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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