Diese 7 mittelgroßen E-Autos sind besonders sparsam

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Daniel Krenzer
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  —  Lesedauer 3 min

Klar, besonders kleine Autos sind zumeist besonders sparsam – das gilt auch für Elektroautos. Doch für viele Nutzer und Anwendungsfälle reicht ein Kleinst- oder Kleinwagen oft nicht aus. Doch auch bei kompakten und mittelgroßen E-Autos gibt es durchaus sparsame Kandidaten. Wir haben aus der EV Database herausgesucht, welche der Kompakt- und Mittelklasse zugeordneten Modelle derzeit am sparsamsten unterwegs sind.

Aber Achtung, die EV Database nutzt dafür realistische Erfahrungswerte für den Verbrauch, die mitunter von den offiziellen WLTP-Werten abweichen. Und es wurde für unsere Topliste jeweils die sparsamste Version eines jeden Modells betrachtet. Das Abrufdatum war der 14. August 2024.

7. Platz: Skoda Enyaq

Den Auftakt in diese Topliste macht ein für die Klasse besonders geräumiges Elektroauto. Das Skoda Enyaq Coupé 85 lässt sich laut EV Database mit 16,5 kWh Verbrauch bewegen, schafft damit eine realistische Reichweite von 480 Kilometern und ist ab 51.150 Euro erhältlich.

6. Platz: Opel Astra Electric

Noch ein wenig sparsamer ist der Datenbank zufolge das kompakte deutsche Elektroauto aus der Stellantis-Gruppe. Der Astra lässt sich demnach mit 15,9 kWh Verbrauch bewegen, schafft realistische 320 Kilometer Reichweite und kostet ab 41.990 Euro.

5. Platz: BMW i4 

Der fünfte Platz geht nach München. Die E-Limousine in der Variante eDrive40 benötigt laut EV Database nur 15,8 kWh pro 100 Kilometer, erzielt damit eine realistische Reichweite von 515 Kilometern und startet preislich bei 60.500 Euro.

4. Platz: Renault Megane E-Tech

Mit nur 15,4 kWh begnügt sich das französische Kompakt-Modell in der Ausführung E-Tech EV40 130PS. 260 realistische Kilometer sind mit dem kleinen Akku möglich, die Preise starten bei 42.000 Euro. Mit dem 60 kWh fassenden Akku liegt der Verbrauch bei 15,8 kWh.

3. Platz: Citroën e-C4 (X)

Daniel Krenzer

Ein Fahrzeug-Duo von Stellantis schafft es auch auf das Treppchen. Sowohl der e-C4 als auch sein etwas längerer Bruder lassen sich laut Quelle mit 15,4 kWh im Schnitt bewegen. Weil die Preise bei 35.925 Euro starten, zieht das Modell somit am Megane vorbei. Die realistische Reichweite beträgt 330 Kilometer. Auch wir konnten uns dieses Elektroauto bereits näher ansehen.

2. Platz: Hyundai Ioniq 6

Hyundai Ioniq 6 Elektroauto
Daniel Krenzer

Manche stören sich an seiner „Bananenform„, doch genau deshalb ist der Koreaner einer der effizientesten seiner Art. Die E-Limousine benötigt laut Datenbank nur 14,9 kWh auf 100 Kilometer. Mit dem kleineren Akku sind so 335 realistische Kilometer drin, mit dem größeren sogar 495 Kilometer. Die Preise starten bei 43.900 sowie 54.000 Euro. Seine Effizienz hatte auch uns beim Test positiv überrascht.

1. Platz: Tesla Model 3

Daniel Krenzer

Verblüffend sparsam ist indes die kleinere der beiden Tesla-Limousinen, wovon wir uns im Test ebenfalls bereits selbst überzeugen durften. Laut EV Database ist ein Verbrauch von 13,9 kWh durchaus realistisch, womit in der Standard Range 415 Kilometer, in der Long Range sogar 500 Kilometer realistisch drin sind. Derzeit starten die Preise bei 43.470 Euro, mit großem Akku sind es 9000 Euro mehr.

Datenquelle: EV Database (Abruf am 14. August 2024)

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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k.p.:

Der Kona Electric wird gar nicht aufgeführt. Ich fahre ihn seit fast 4 Jahren mit knapp 50Tkm (20T mit Anhänger), im Sommer mit 12kw im Winter mit 15. Der Gesamtverbrauch liegt bei 14,2

Waldi:

Und was hat das jetzt gerade mit dem Test zu tun?

vernon:

Prima. Mehr von solchen Artikeln, die dem Verbraucher praktische Hinweise auf Fahrzeuge geben, die einigermaßen alltagstauglich sind.

vernon:

Schade nur, dass Elon Musk jetzt nach rechts abzudriften scheint und zum Trump Unterstützer mutiert.

Uwe Neuhaus:

übrigens habe ich damals nach abzug der Förderung mit einem Satz Winterreifen auf Alu Felgen ca 33500€ bezahlt.
bitte tut mir einen Gefallen und Testet wirklich.So wie die Ranglisten rüberkommen erscheinen diese abgeschrieben.

Uwe Neuhaus:

mich wundert das der KIA e.Niro nirgends erscheint.ich habe mittlerweile nach 4 Jahren und 123000 km einen verbrauch Sommer/Winter von 14 kwh.
Jetzt im Sommer komme ich 560 km mit ca 11,5 kwh

Uli:

Ich habe keine Ahnung wo in Italien sie unterwegs sind, aber ihre Wahrnehmung ist gelinde gesagt spannend.
Wir sind über Österreich zum Biken über Gardasee nun in Ligurien angekommen und ich sehe hier alles an BEV auch Tesla. Darunter auch ein I3 s aus Wien, Tesla und Buzz aus Dänemark, viele BMW, Koreaner, VW und Audi aus Deutschland und Frankreich.
Italien zumindest in der Nordhälfte hat mittlerweile eine richtig gute Ladeinfrastruktur, vollkommen problemlos.

MWF:

Ich weiß ja nicht was für einen Bekanntenkreis Sie haben, aber die Zulassungszahlen sprechen eine andere Sprache. ; )

MWF:

Genau so ist es. Witzig, dass die deutschen Qualitätsmedien dann doch immer wieder die Spaltmasse, Anmutung und haptischen Qualitäten bei der Bewertung der Fahrzeuge ins Spiel bringen.

pani:

Reichweite und Ladesicherheit würde ich mir für meinen Q4 e-tron 45 quattro auch wünschen. Aber ich denke, es gibt schon noch andere Ansprüche an ein Auto. Von daher von „Eigentlich logisch“ zu sprechen, finde ich ziemlich albern.

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