XCharge Europa-Chefin: „Schnellladen braucht Zuverlässigkeit“

XCharge Europa-Chefin: „Schnellladen braucht Zuverlässigkeit“
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XCharge

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 8 min

Albina Iljasov verantwortet als Europachefin von XCharge den Ausbau der Aktivitäten des Ladeinfrastrukturherstellers in Europa. Das Unternehmen entwickelt Hochleistungsladestationen für Elektroautos und ist bereits in mehreren internationalen Märkten aktiv. In Europa rückt XCharge zunehmend in den Fokus größerer Infrastrukturprojekte – nicht zuletzt durch die jüngst bekannt gewordene Zusammenarbeit mit EnBW.

EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze Deutschlands und gehört zu den zentralen Akteuren beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Europa. Für XCharge ist die Kooperation daher mehr als ein reiner Liefervertrag: Beide Unternehmen wollen Hard- und Software gemeinsam weiterentwickeln und Erfahrungen aus dem Betrieb großer Ladeparks direkt in neue Produktgenerationen einfließen lassen. Grundlage dafür war ein mehrjähriger Feldtest mit mehr als 20.000 Ladevorgängen.

Im Interview mit Elektroauto-News spricht Albina Iljasov über die strategische Bedeutung dieser Partnerschaft, über technische Anforderungen im HPC-Bereich und darüber, warum Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit für Betreiber oft wichtiger sind als maximale Ladeleistung. Außerdem ordnet sie ein, welche Rolle Europa für XCharge künftig spielen soll und welche Herausforderungen der Markt für Schnellladeinfrastruktur derzeit mit sich bringt.


Sebastian Henßler, Elektroauto-News: Welche strategische Bedeutung hat die neue Partnerschaft mit EnBW für XCharge und den Ausbau Ihrer Aktivitäten in Europa?

Albina Iljasov: Die Partnerschaft mit EnBW hat für uns eine große strategische Bedeutung, weil EnBW eines der größten und technisch anspruchsvollsten Schnellladenetze in Europa betreibt. Wenn ein Betreiber dieser Größenordnung unsere Technologie einsetzt, ist das eine sehr starke Validierung unserer Systeme im realen Betrieb.

Gleichzeitig ermöglicht uns die Zusammenarbeit, unsere Lösungen noch stärker an die Anforderungen großer Ladeinfrastrukturnetze anzupassen. Für unsere europäische Strategie ist das ein wichtiger Schritt, weil wir damit nicht nur Technologie liefern, sondern gemeinsam mit führenden Betreibern an der Weiterentwicklung der Infrastruktur arbeiten.

EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze Deutschlands. Welche Anforderungen stellt ein Betreiber dieser Größenordnung an Hardware- und Softwarepartner?

Betreiber wie EnBW erwarten deutlich mehr als nur hohe Ladeleistung. Entscheidend sind vor allem Zuverlässigkeit, robuste Hardware und ein stabiler Betrieb auch bei hoher Auslastung. Die Systeme müssen über viele Jahre zuverlässig funktionieren und gleichzeitig einfach zu warten und zu skalieren sein. Software spielt dabei eine unterstützende Rolle – etwa bei der Integration in bestehende Backend- und Betriebsprozesse.

Der Rahmenvertrag umfasst neben Hardware auch die gemeinsame Weiterentwicklung von Hard- und Software. In welchen Bereichen sehen Sie aktuell den größten Innovationsbedarf bei HPC-Ladestationen?

Ein wichtiger Innovationsbereich liegt in der Anpassungsfähigkeit der Systeme an unterschiedliche Standortanforderungen. Ladeparks unterscheiden sich stark – etwa in Größe, verfügbarer Netzleistung oder im jeweiligen Aufbau der Infrastruktur.

Deshalb müssen Hardware und Software flexibel gestaltet sein, um sich an diese unterschiedlichen Rahmenbedingungen anzupassen und gleichzeitig die verfügbare Leistung am Standort optimal nutzen zu können. Darüber hinaus spielen Effizienz, thermisches Management und langfristige Systemstabilität eine immer größere Rolle.

EnBW erhält exklusiven Zugang zu bestimmten Neuentwicklungen. Wie muss man sich diese Zusammenarbeit konkret vorstellen?

Die Zusammenarbeit basiert auf einem engen technischen Austausch zwischen unseren Entwicklungsteams und EnBW als Betreiber. EnBW bringt dabei die Perspektive aus dem täglichen Betrieb großer Schnellladenetze ein.

Das bedeutet, dass Erfahrungen aus dem Realbetrieb direkt in die Weiterentwicklung von Hardware und Software einfließen. Dadurch können neue Funktionen schneller entwickelt und Systeme gezielt an die Anforderungen großer Ladeinfrastrukturnetze angepasst werden.

Grundlage der Partnerschaft war ein mehrjähriger Feldtest mit mehr als 20.000 Ladevorgängen. Welche zentralen Erkenntnisse haben Sie aus dieser Testphase gewonnen?

Der Feldtest hat vor allem bestätigt, dass im HPC-Bereich nicht allein die maximale Ladeleistung entscheidend ist. Viel wichtiger sind Zuverlässigkeit, Stabilität und ein reibungsloser Betrieb im Alltag.

Im Realbetrieb zeigt sich sehr schnell, wie Systeme bei unterschiedlichen Fahrzeugtypen, Lastprofilen oder Netzbedingungen funktionieren. Die mehr als 20.000 Ladevorgänge haben dabei nicht nur die Leistungsfähigkeit unserer Systeme bestätigt, sondern auch gezeigt, dass die enge Zusammenarbeit mit dem Betreiber – insbesondere im Service und Betrieb – ein entscheidender Faktor für eine stabile und skalierbare Ladeinfrastruktur ist.

Warum sind Feldtests im HPC-Bereich so aufwendig und zeitintensiv, bevor ein großflächiger Rollout erfolgen kann?

Schnellladeinfrastruktur arbeitet mit sehr hohen Leistungen und häufig unter Dauerlast. Deshalb müssen Systeme über längere Zeiträume unter realen Bedingungen getestet werden. Nur so lässt sich beurteilen, wie sich Komponenten bei unterschiedlichen Temperaturen, Auslastungen oder Netzbedingungen verhalten. Diese Validierungsphase ist entscheidend, um langfristige Stabilität und Zuverlässigkeit sicherzustellen.

Gab es während der Testphase auch technische Herausforderungen oder Anpassungen an den Systemen?

Bei komplexer Infrastruktur sind Feldtests immer ein iterativer Prozess. Betriebsdaten zeigen sehr schnell, wo sich Systeme weiter optimieren lassen. Gleichzeitig wird in solchen Testphasen auch deutlich, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Teams funktioniert – etwa zwischen Betreiber, Service und Technik. Genau dafür sind solche Testphasen wichtig: um Prozesse abzustimmen, Abläufe zu optimieren und sicherzustellen, dass Technologie und Betrieb vor einem größeren Rollout reibungslos zusammenspielen.

Welche Rolle spielt die Integration der Ladehardware in Backend-Systeme und Betriebsprozesse eines großen Betreibers wie EnBW?

Die Integration in Backend-Systeme ist ein zentraler Bestandteil beim Betrieb großer Ladenetzwerke. Betreiber steuern ihre Infrastruktur über zentrale Plattformen, über die Monitoring, Abrechnung und Wartung organisiert werden. Ladestationen müssen deshalb nahtlos mit diesen Systemen kommunizieren können. Nur so lässt sich ein großes Schnellladenetz effizient und zuverlässig betreiben.

EnBW hat bislang stark mit Alpitronic gearbeitet. Welche Rolle kann XCharge künftig im Lieferantenportfolio spielen?

Große Betreiber arbeiten in der Regel mit mehreren Technologiepartnern. Das schafft Flexibilität, stärkt die Resilienz der Infrastruktur und fördert Innovation. Unsere Rolle sehen wir darin, das bestehende Portfolio zu ergänzen und gemeinsam mit EnBW an der Weiterentwicklung der Infrastruktur zu arbeiten.

Der europäische Markt wird bisher von einigen wenigen Herstellern geprägt. Worin unterscheiden sich die Systeme von XCharge technologisch von denen etablierter Anbieter?

Unsere Systeme sind stark auf den Realbetrieb großer Ladenetzwerke ausgerichtet. Die Architektur ist modular aufgebaut und gleichzeitig so gestaltet, dass Installation, Wartung und Serviceeinsätze vor Ort möglichst effizient durchgeführt werden können. Dadurch lassen sich Ausfallzeiten reduzieren und der Betrieb für Betreiber deutlich vereinfachen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Nutzerfreundlichkeit. Funktionen wie integriertes Kabelmanagement, ein großes und intuitives Bedien-Display sowie ein zusätzliches Werbedisplay sorgen für eine einfache Bedienung und gute Sichtbarkeit am Standort. Ergänzt wird das durch eine klare und intuitive Beleuchtung, die den Ladeprozess für Nutzerinnen und Nutzer noch verständlicher macht.

Sehen Sie im europäischen HPC-Markt einen zunehmenden Wettbewerb zwischen europäischen und asiatischen Herstellern von Ladeinfrastruktur?

Der Wettbewerb im europäischen HPC-Markt nimmt insgesamt zu, weil der Ausbau der Ladeinfrastruktur stark voranschreitet. Aus unserer Sicht entscheidet dabei vor allem die Leistungsfähigkeit der Technologie sowie die Zuverlässigkeit im Betrieb. Betreiber wählen ihre Partner danach aus, welche Lösungen im Alltag am besten funktionieren.

Deutschland gilt als einer der anspruchsvollsten Märkte für Ladeinfrastruktur. Welche Rolle spielt dieser Markt in Ihrer europäischen Strategie?

Deutschland ist für uns ein zentraler Referenzmarkt. Die technischen Anforderungen und regulatorischen Rahmenbedingungen sind hier besonders anspruchsvoll. Wenn Systeme in diesem Markt erfolgreich eingesetzt werden, ist das eine wichtige Grundlage für weitere Projekte in Europa.

Worin unterscheidet sich der europäische Markt für Schnellladenetzwerke aus Ihrer Sicht von Märkten wie China oder Nordamerika?

Europa ist stark durch unterschiedliche nationale Regulierung, Standards und Zertifizierungsanforderungen geprägt. Dadurch ist der Markt komplexer als in vielen anderen Regionen. Gleichzeitig sorgt dieser Rahmen für sehr hohe Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Interoperabilität.

Welche regulatorischen oder technischen Anforderungen in Europa stellen Hersteller von HPC-Ladestationen vor besondere Herausforderungen?

Hersteller müssen eine Vielzahl europäischer Normen und nationaler Anforderungen erfüllen. Dazu gehören technische Standards, Sicherheitsvorschriften und Anforderungen an Interoperabilität. Diese Komplexität macht Entwicklung und Zertifizierung anspruchsvoller, sorgt aber auch für ein sehr hohes Qualitätsniveau.

Ladeinfrastruktur wird zunehmend als Teil kritischer Energieinfrastruktur betrachtet. Welche Rolle spielt Cybersicherheit bei der Entwicklung Ihrer Systeme?

Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur wird diese zunehmend Teil der kritischen Energieinfrastruktur. Deshalb spielt Cybersicherheit eine zentrale Rolle bei der Entwicklung unserer Systeme. Sichere Kommunikation, geschützte Datenübertragung und robuste Softwarearchitekturen sind heute grundlegende Anforderungen.

Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um Ihre Ladestationen gegen mögliche IT-Angriffe oder Manipulation zu schützen?

Wir setzen auf mehrere Sicherheitsebenen, darunter verschlüsselte Datenübertragung, sichere Kommunikationsprotokolle und klare Authentifizierungsmechanismen. Zusätzlich sorgen regelmäßige Softwareupdates und kontinuierliches Monitoring dafür, dass Systeme langfristig sicher betrieben werden können.

Wie stellen Sie sicher, dass Software, Datenkommunikation und Updates den europäischen Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit entsprechen?

Bereits bei der Entwicklung unserer Systeme berücksichtigen wir die europäischen Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit. Dazu gehören unter anderem sichere Kommunikationsprotokolle, verschlüsselte Datenübertragung und klar definierte Zugriffsrechte für unterschiedliche Nutzer- und Betreiberrollen.

Darüber hinaus stellen regelmäßige Softwareupdates sicher, dass unsere Systeme kontinuierlich an neue Sicherheitsanforderungen angepasst werden können. Auch die Zusammenarbeit mit Betreibern spielt dabei eine wichtige Rolle, da Systeme in der Praxis eng mit Backend-Plattformen und Netzwerken integriert sind. Ziel ist es, eine zuverlässige und sichere Datenkommunikation zu gewährleisten, die den europäischen Standards für Datenschutz und IT-Sicherheit entspricht.

Die Herkunft von Technologie wird in Europa zunehmend diskutiert. Wie begegnet XCharge Fragen nach Transparenz, Vertrauen und technischer Souveränität?

Transparenz und eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sind für uns zentrale Faktoren, um Vertrauen im europäischen Markt aufzubauen. Wir sind seit vielen Jahren in Europa aktiv und haben bewusst Strukturen vor Ort aufgebaut, um näher an unseren Kunden und Partnern zu sein und die Anforderungen des Marktes besser zu verstehen.

Dazu gehören lokale Teams in Europa, eigene Testlabs sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, mit denen wir unsere Technologien gezielt an die Bedürfnisse des europäischen Marktes anpassen können. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit europäischen Betreibern, Zulieferern und Technologiepartnern zusammen, um Lösungen zu entwickeln, die sowohl technisch als auch regulatorisch zu den Rahmenbedingungen in Europa passen.

Darüber hinaus planen wir den Aufbau einer Produktionsstätte in Europa – hierzu werden wir in naher Zukunft weitere Details bekannt geben. Unser Ziel ist es, langfristig eine starke europäische Präsenz aufzubauen und gemeinsam mit Partnern eine verlässliche, transparente und regional verankerte Wertschöpfungskette für Ladeinfrastruktur zu entwickeln.

Die ersten Schnellladeparks mit XCharge-Technologie sollen bald umgesetzt werden. Was wird sich für Nutzer:innen an diesen Standorten konkret verändern?

Für Nutzerinnen und Nutzer steht vor allem ein zuverlässiges und einfaches Ladeerlebnis im Mittelpunkt. Unsere Systeme sind deshalb so gestaltet, dass der Ladevorgang möglichst klar und komfortabel abläuft – etwa durch große, intuitive Displays, eine klare visuelle Nutzerführung durch Beleuchtung sowie integriertes Kabelmanagement, das die Handhabung erleichtert. Gleichzeitig sorgen hohe Systemstabilität und zuverlässige Ladeleistung dafür, dass Nutzer schnell und unkompliziert laden können.

Wenn Sie einige Jahre nach vorne schauen: Welche Rolle möchte XCharge im europäischen Markt für HPC-Ladeinfrastruktur einnehmen?

Unser Ziel ist es, ein langfristiger Technologiepartner für den Ausbau der europäischen Schnellladeinfrastruktur zu sein. Wir möchten Betreiber mit zuverlässigen, skalierbaren Lösungen unterstützen, die sich an unterschiedliche Standortanforderungen anpassen lassen und stabil im täglichen Betrieb funktionieren. Gleichzeitig bauen wir unsere Präsenz in Europa weiter aus und arbeiten eng mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette zusammen, um eine leistungsfähige und zukunftssichere Ladeinfrastruktur zu entwickeln.

Danke für Ihre Zeit.

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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