WARP: Die Wallbox, die den Kunden im Fokus behält

WARP: Die Wallbox, die den Kunden im Fokus behält
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WARP

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 4 min

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In der Welt der Elektromobilität ist die Suche nach einer zuverlässigen, langlebigen und benutzerfreundlichen Ladelösung von entscheidender Bedeutung. Hier kommt WARP ins Spiel – eine Wallbox, die Technologie und Nachhaltigkeit vereint, um das Laden von Elektroautos nachhaltig zu verändern. WARP steht für Wall Attached Recharge Point. Und der Name ist Programm. Doch der Reihe nach.

Modularer Bausatz mit Qualitätssiegel „Made in Germany“

WARP ist stolz darauf, „Made in Germany“ zu sein. Die wesentlichen Teile der Wallbox sind Eigenentwicklungen und die Wallbox wird komplett in Deutschland gefertigt. So findet als Beispiel die gesamte Hard- und Softwareentwicklung, die Leiterkarten-Fertigung und die Montage der Wallbox in NRW statt. Im Vergleich zu anderen Wallboxen ist WARP modular aufgebaut. Einzelne Komponenten können einfach getauscht werden, ohne dass die gesamte Wallbox ersetzt werden muss. Dies spart nicht nur Kosten, sondern ist auch ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Der Hersteller setzt auf ein dickwandiges Polyestergehäuse und eine Edelstahl-Frontblende, die wahlweise zusätzlich im sehr edel aussehenden Farbton DB703 anthrazit-grau pulverbeschichtet geliefert werden kann.

WARP

Als eine der wenigen Wallboxen auf dem Markt ist WARP konsequent Open Source. Dies gilt sowohl für die Software als auch für die Hardware. Ebenso legt WARP großen Wert auf Datenschutz. Im Gegensatz zu anderen Produkten auf dem Markt, die auf Cloud-Technologie setzen, funktioniert WARP ohne Cloud. Das heißt, die Produkte sind 100 Prozent autark. Wie alle anderen Daten auch, werden als Beispiel die Ladevorgänge nur lokal auf der Wallbox gespeichert. Dies schützt die Privatsphäre der Nutzer, so das Unternehmen gegenüber Elektroauto-News.net. „Der Kunde muss sich also keine Gedanken machen, ob seine Wallbox in der Zukunft noch funktioniert, wenn der Hersteller die Cloud einstellt oder aber den Kunden zwingt über ein Lizenzmodell monatlich für die Cloud zu zahlen“, so der Hersteller weiter.

Die WARP-Ladelösungen gibt es in zwei Leistungsoptionen – 11 kW und 22 kW – und zwei Kabellängen – 5,0 m und 7,5 m, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden. Ferner sind die Ladelösungen mit einem Ladelogbuch ausgestattet. Auf Wunsch auch mittels MID geeichten Stromzähler für die Dienstwagenabrechnung. Statisches Lastmanagement wird direkt unterstützt, zeitnah auch dynamisches Lastmanagement. Ebenso unterstützt WARP das Photovoltaik-Überschussladen inkl. Phasenumschaltung, eine Funktion, die die Nutzung von Solarstromüberschüssen für das Laden von Elektroautos ermöglicht.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

In einigen Situationen ist die Wandmontage einer Wallbox nicht möglich oder praktisch. Dies ist oft der Fall auf Parkplätzen oder in anderen offenen Bereichen, wo es keine geeignete Wand oder ähnliche Struktur für die Montage gibt. Um diese Herausforderung zu bewältigen, bietet das Unternehmen eine robuste und elegante Aufstelllösung: die WARP Ladesäule.Die WARP Ladesäulen sind aus 1,5 mm starkem V4A Edelstahl gefertigt und wiegen etwa 22 kg ohne Wallboxen. Sie sind so konzipiert, dass sie ein beliebiges Modell des WARP2 Chargers aufnehmen können. Die Kabelführung erfolgt von hinten, sodass die Zuleitung von außen nicht sichtbar ist.

WARP

Die Installation der Ladesäule ist einfach und unkompliziert. Die Anschlussleitungen der Ladestationen führen in den unteren Teil der Säule und sind auf Klemmen in Verteilerkästen aufgelegt. Das Fundament der Ladesäulen kann bequem vorbereitet werden. Gewindestangen werden mit dem mitgelieferten Abstandshalter einbetoniert und die Bodenplatte der Ladesäule anschließend damit auf das Fundament geschraubt. Neben der durchdachten Installation steht also auch bei den Ladesäulen die Haltbarkeit im Fokus.

Kundenservice und Individualisierung

Der Ladestationen-Hersteller bietet einen direkten telefonischen Support und ist fast ständig erreichbar. Ferner können Kund:innen ihr eigenes Logo auf die Frontblende lasern lassen, und das schon ab einen Stück. Einzigartiger geht es nun wirklich nicht.

WARP

Man kann festhalten: WARP ist mehr als nur eine Wallbox. Sie ist eine nachhaltige, flexible und benutzerfreundliche Ladelösung, die den Kunden in den Mittelpunkt stellt. Mit ihrer modularen Bauweise, dem Open-Source-Ansatz und dem Fokus auf Datenschutz versucht man nicht nur neue Maßstäbe in der Elektromobilität zu setzen, sondern schafft dies tatsächlich. Mehr Informationen zu deren Ladelösungen findet man auf deren Webseite.

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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