Vespa Elettrica geht im September in Produktion

Vespa Elettrica geht im September in Produktion
Copyright:

Vespa

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Im November 2016 gab es die ersten Informationen zum ersten E-Roller aus dem Hause Vespa. Damals war die Rede davon, dass Vespa für die Zukunft das eingängige Design durch einen alternativen Antrieb neuen Anschub verleihen möchte. Mit dem Vespa Elettrica bringt Vespa den ersten, voll elektrischen Roller des Unternehmens an den Markt. Nun, knapp zwei Jahre später, steht fest, dass das Unternehmen im September mit der Produktion von Vespa Elettrica beginnen wird.

Produziert wird die lang erwartete elektrische Version des berühmtesten und beliebtesten Rollers der Welt im Werk Pontedera in der Provinz Pisa. In diesem Werk lief im Frühjahr 1946 erstmals eine Vespa vom Band und legte den Grundstein dafür, dass Vespa heute einer der Technologieführer in Sachen Design, Entwicklung und Produktion fortschrittlicher Mobilitätslösungen ist. Bereits Anfang Oktober ist damit zu rechnen, dass erste E-Roller auf der Webseite von Vespa erworben werden können.

Der Preis wird im Einklang mit dem High-End-Bereich der Vespa-Reihe stehen, die derzeit vermarktet wird. Vespa Elettrica wird dann ab Ende Oktober schrittweise auf den Markt gebracht, um im November zur EICMA 2018 in Mailand die volle Vermarktung zu erreichen. Der Vertrieb beginnt in Europa und wird dann ab Anfang 2019 auf die USA und Asien ausgedehnt. Die Vespa Elettrica soll zukünftig weiter entwickelt werden. So steht die Integration eines Systems mit künstlicher Intelligenz im Raum, welches sowohl adaptiv als auch auf alle menschlichen Eingaben reagieren wird.

Das System wird Menschen und andere Fahrzeuge in der Umgebung erkennen und erweitert so die Fähigkeit des Fahrers, potenzielle Gefahren und Chancen zu erkennen. Des Weiteren werden Echtzeit-Karten und Live-Verkehrsdaten dazu beitragen die Verkehrsinfrastruktur in Städten besser zu nutzen. Vor allem werden diese Fahrzeuge der neuen Generation ihre Fahrer genau kennen: Sie werden sie ohne Schlüsselanhänger erkennen, ihre Fahrweise vorwegnehmen, mit anderen Geräten und Fahrzeugen auf der Straße interagieren und einen Grad an Personalisierung ermöglichen, der heute kaum vorstellbar ist.

Man ist der festen Überzeugung, dass die Vespa Elettrica als zeitgemäße Ikone der italienischen Technologie auf der ganzen Welt eingeführt wird. Vespa Elettrica bedeutet so viel wie leichtes, natürliches Fahren. Es bedeutet fortschrittliche Konnektivität und Stille, Personalisierung und Zugänglichkeit, Werte, die schon immer zur Vespa gehörten und die heute in Vespa Elettrica vollständig verwirklicht wurden. Technische Daten zur Vespa Elettrica sind derzeit noch nicht bekannt.

Quelle: Piaggio Group – Pressemitteilung vom 27.08.2018

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in News

E-Auto-Förderung: Anträge sind ab Dienstag möglich

E-Auto-Förderung: Anträge sind ab Dienstag möglich

Daniel Krenzer  —  

Ab Dienstag können Anträge für die neue E-Auto-Förderung gestellt werden. Wer Anspruch hat, wie hoch der Zuschuss ausfällt und welche Regeln gelten.

Laden in Deutschland: Jeder fünfte Vorgang scheitert

Laden in Deutschland: Jeder fünfte Vorgang scheitert

Sebastian Henßler  —  

Rund 20 Prozent aller Ladevorgänge im öffentlichen Raum scheitern. Hinter der Zahl steht ein Strukturproblem aus Zehntausenden Hardware-Kombinationen.

Kommentar: VDA-Alarm – legitime Sorge, fragwürdige Forderung

Kommentar: VDA-Alarm – legitime Sorge, fragwürdige Forderung

Sebastian Henßler  —  

Der VDA warnt vor 125.000 Jobverlusten und fordert Technologieoffenheit. Aber Europa und China kaufen E-Autos – wer profitiert dann von Verbrenner-Ausnahmen?

VDA: Technologieoffenheit könnte 50.000 Jobs retten

VDA: Technologieoffenheit könnte 50.000 Jobs retten

Sebastian Henßler  —  

Der VDA erwartet bis 2035 den Verlust von 225.000 Autojobs – 35.000 mehr als bisher. Neue Stellen entstehen zunehmend im Ausland statt in Deutschland.

Studie: 93 Prozent der Unternehmen mit E-Lkw hochzufrieden

Studie: 93 Prozent der Unternehmen mit E-Lkw hochzufrieden

Daniel Krenzer  —  

Eine Studie zeigt: Unternehmen mit Praxiserfahrung bewerten E-Lkw überwiegend positiv. Viele sehen Elektro-Lkw bis 2030 als Standard.

Bayerns Fördermillionen für Wasserstoff nahezu ungenutzt

Bayerns Fördermillionen für Wasserstoff nahezu ungenutzt

Daniel Krenzer  —  

Trotz massiver Förderung bleibt der Ausbau von Wasserstofftankstellen in Bayern weit hinter den Erwartungen zurück. Zig Millionen Euro wurden nicht abgerufen.

THG-Prämie 2026: Bis zu 400 Euro für E-Auto-Fahrer:innen

THG-Prämie 2026: Bis zu 400 Euro für E-Auto-Fahrer:innen

Sebastian Henßler  —  

Der THG-Markt erholt sich: Geld für eAuto bietet jetzt bis zu 400 Euro Prämie für Elektroauto-Fahrer:innen – mit Garantie, Express oder Risikomodell.