Toyota testet Wasserstoff-Verbrenner im GR Yaris

Toyota testet Wasserstoff-Verbrenner im GR Yaris
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Wolfgang Plank
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Mit einem alternativen Antriebskonzept präsentiert Toyota eine Studie des GR Yaris: Der kleine Sportwagen verfügt über einen Verbrennungsmotor, der mit Wasserstoff betrieben wird. Unterschied: Während in der Toyota-Limousine Mirai Wasserstoff in einer Brennstoffzelle mit Sauerstoff reagiert und elektrische Energie entsteht, wird er im Konzeptfahrzeug direkt verbrannt. Das Gas selbst sowie die Hochdruck-Tanks sind jedoch identisch.

Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht, arbeitet unter der Motorhaube des nun vorgestellten GR Yaris Concept der 1,6 Liter große Reihen-Dreizylinder G16E-GTS mit Turboaufladung, der auch im Serienmodell zum Einsatz kommt. Den Betrieb mit Wasserstoff ermöglicht ein modifiziertes Kraftstoff- und Einspritzsystem. Neben den positiven Auswirkungen auf die Umwelt bietet Wasserstoff auch im Rennsport Vorteile: Da er schneller verbrennt als Benzin, reagiert der Motor spontaner. Zudem bietet er die für Verbrenner typische Geräuschkulisse.

Wasserstoffbetriebene Verbrennungsmotoren befinden sich bei Toyota noch in einer frühen, erst 2017 gestarteten Entwicklungs- und Erprobungsphase, heißt es weiter. Auf dem Weg zur Marktreife testet das Unternehmen die Technologie unter anderem im Motorsport: Ein wasserstoffbetriebener Corolla Sport ist aktuell in japanischen Rennserien unterwegs – bei nahezu null Auspuff-Emissionen. Im Rahmen der Super Taikyu Serie absolvierte der Wagen sogar das 24-Stunden-Rennen in Fuji.

„Wir haben den ersten Schritt getan, um unseren wasserstoffbetriebenen Motor konkurrenzfähig zu machen und stetig weiterzuentwickeln“, sagt Akio Toyoda, Präsident der Toyota Motor Corporation. „Ich denke, dass die Dinge in zehn Jahren ein wenig anders aussehen werden. Die Menschen blicken zurück und sehen, wie wir diese große Herausforderung angenommen und jeden Moment genossen haben.“

Auf dem Weg zur CO2-Neutralität verfolgt Toyota nach eigenen Angaben ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. „Grün“ produzierter Wasserstoff spiele eine entscheidende Rolle, um die Emissionen zu senken, heißt es. Die Brennstoffzellen-Technologie lasse sich nicht nur im Pkw- und Lkw-Bereich einsetzen, sondern auch im Schiffs-, Bahn- und Flugverkehr sowie für industrielle Zwecke – etwa bei Gabelstaplern. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung von Wasserstoffmotoren im Motorsport biete Toyota nun eine weitere Alternative.

Quelle: Toyota – Pressemitteilung vom 3. Dezember 2021

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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