The Nobe 100: aufrüstbares und recycelbares Elektroauto ab 31.000 Euro

The Nobe 100: aufrüstbares und recycelbares Elektroauto ab 31.000 Euro
Copyright:

Art Konovalov / Shutterstock.com

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Mit The Nobe 100 setzt das Unternehmen my nobe auf ein aufrüstbares und recycelbares Elektroauto, im Retro-Look. Der The Nobe 100 ist ein dreirädriges, neu entwickeltes, leichtes Elektrofahrzeug und kommt ab 31.000 Euro mit 21-kWh-Akku und 54 kW/73 PS Leistung bei einer Reichweite von bis zu 210 km daher.

Des Weiteren gibt es noch das Modell „The Nobe 100 GT“ mit Schiebedach, dieser setzt auf einen minimal größeren 25-kWh-Akku, dadurch 260 km Reichweite sowie einem Listenpreis von 40.000 Euro. Wer mehr Reichweite benötigt kann zudem einen Kofferakku erwerben, der eine zusätzliche Reichweite von 50 Kilometer ermöglichen soll.

Geringes Gewicht und ein 54 kW/73 PS starker Motor sorgen dafür, dass der The Nobe 100 in  5,9 Sekunden von 0 auf  100 km/h sprintet. bei 130 km/h ist dann Schluss. Laut Hersteller kann der Akku des E-Fahrzeugs in zwei Stunden geladen werden, wobei genaue Ladeleistungen oder Kabeltypen bisher nicht kommuniziert wurden.

Bereits im Juni 2018 hatten wir darauf hingewiesen, dass das E-Auto mehr kann, als man zunächst vermutet. Denn Autonomie und Technologie spielen eine prägende Rolle bei The Nobe 100. So ist das Fahrzeug in der Lage den Fahrer zu identifizieren, wenn sich dieser dem Auto nähert. Die Tür wird geöffnet und die bevorzugte Temperatur eingestellt. Natürlich untermalt mit dem eigenen Lieblingssong.

Mittlerweile wurde auch bekannt, dass das „vollständig recyclebare“ Elektroauto mit einem Gewicht von rund 600 Kilogramm daherkommt, Firmware-Updates halten es stets auf aktuellstem Stand. Und noch immer gilt: Wenn man seinen Nobe 100 mehr als fünf Jahre gefahren hat, kann man diesen aufrüsten lassen. So lässt sich dann beispielsweise das Antriebssystem auf die neuere Version mit mehr Funktionen upgraden oder sogar das Innendesign ändern. Die alten Teile werden von Nobe recycelt.

Derzeit will das Unternehmen über die Plattform „Indiegogo“ per Crowdfunding 100.000 Dollar einsammeln, um die Fertigung starten zu können – der Mindestbetrag liegt bei 20 Dollar. Die Namen der Anleger sollen auf dem ersten Nobe 100 verewigt werden. Wer seinen Nobe 100 ohne die Namen der Kleinanleger sein eigen nennen möchte, der sollte eines von zehn Fahrzeugen zum Vorverkaufspreis von umgerechnet 25.800 Euro bestellen.

Quelle: mynobe.com – Webseite des Herstellers

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in News

Mini Countryman SE ALL4: Groß gewachsen, doch kein Angeber

Mini Countryman SE ALL4: Groß gewachsen, doch kein Angeber

Sebastian Henßler  —  

Über zwei Tonnen schwer und trotzdem wendig: Im Odenwald zeigt der Mini Countryman SE ALL4 im Gokart-Modus, dass vom alten Mini-Gefühl etwas nachwirkt.

Hohe Laufleistung: Gebrauchte E-Autos robuster als Benziner

Hohe Laufleistung: Gebrauchte E-Autos robuster als Benziner

Daniel Krenzer  —  

Eine britische Auswertung von 47,4 Millionen Hauptuntersuchungen zeigt: E-Autos schneiden bei hoher Laufleistung deutlich besser ab als Benziner.

Spritsteuer bricht weg: Drei neue Abgaben denkbar

Spritsteuer bricht weg: Drei neue Abgaben denkbar

Daniel Krenzer  —  

Mit mehr E-Autos sinken die Einnahmen aus der Energiesteuer. Kilometerabgabe, Fahrstromsteuer oder neue Kfz-Steuern könnten die Milliardenlücke schließen.

Tadus Elektro-Traktor arbeitet auch dann, wenn er stillsteht

Tadus Elektro-Traktor arbeitet auch dann, wenn er stillsteht

Sebastian Henßler  —  

Der Tadus T16.20 nutzt einen bidirektional nutzbaren Akku mit 196 kWh, der den Traktor im Stillstand auch als Pufferspeicher für Landwirte einsetzbar macht.

Nissan Leaf-Produktion in Sunderland läuft endlich an

Nissan Leaf-Produktion in Sunderland läuft endlich an

Sebastian Henßler  —  

Nissan hat die Serienproduktion des neuen Leaf in Sunderland nach monatelangen technischen Problemen hochgefahren, wie Markenchef Jordi Vila mitteilte.

Neun Jahre Wartezeit: Tesla startet Semi-Auslieferung

Neun Jahre Wartezeit: Tesla startet Semi-Auslieferung

Sebastian Henßler  —  

Tesla liefert erste Elektro-Lkw Semi an Kundinnen und Kunden wie PepsiCo, DHL und US Foods aus – fast neun Jahre nach der ersten Ankündigung des Trucks.

Studie: E-Lkw brauchen weniger Ladeinfrastruktur als gedacht

Studie: E-Lkw brauchen weniger Ladeinfrastruktur als gedacht

Daniel Krenzer  —  

Eine Fraunhofer-Studie zeigt: Der Ladebedarf von E-Lkw konzentriert sich auf wenige Standorte. Das schwächt ein häufiges Argument für Wasserstoff und E-Fuels.