Tesla produziert Model Y Juniper nun auch in Grünheide

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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Tesla hat Anfang der Woche in seinem europäischen Werk in Grünheide bei Berlin offiziell mit der Produktion des Juniper-Facelifts seines Bestsellers Model Y begonnen. Dafür wurden in den vergangenen Wochen zunächst die Produktionslinien schrittweise umgestellt und zudem die Mitarbeiter zu den Änderungen der Montageprozesse geschult, wie Werksleiter André Thierig dem RBB bestätigte. Demnach läuft in Grünheide nun nur noch das neue Model Y vom Band, kommende Woche sollen die ersten Fahrzeuge bereits ausgeliefert werden.

Das Model Y, das unter anderem auch in Fremont, USA, und Shanghai, China, produziert wird, führte in den vergangenen Jahren die weltweiten E-Auto-Bestenlisten an, 2023 war es sogar das weltweit meistverkaufte Auto überhaupt. Gut 3,5 Millionen Mal hat Tesla seinen E-Crossover schon unter die Leute bringen können. Das Juniper genannte Facelift wurde in Optik und Innenraum überarbeitet, auch bei Effizienz, Komfort, Sicherheit und Konnektivität will Tesla große Fortschritte erreicht haben.

In Deutschland wird zunächst nur die limitierte Launch Series angeboten, die mindestens 60.990 Euro kostet und auf der Variante „Allradantrieb mit maximaler Reichweite“ basiert. Das Modell kommt laut WLTP-Messung bis zu 568 Kilometer weit und kann mit bis zu 250 kW laden, was Tesla zufolge bis zu 266 frischen Kilometern innerhalb 15 Minuten Ladezeit entspricht.

Tesla Model Y Juniper Cockpit
Tesla

Während die Höchstgeschwindigkeit jetzt auf 201 km/h begrenzt ist (vorher waren mit der Allrad-Version 217 km/h möglich), verbessert sich die Beschleunigung von 5,0 auf 4,3 Sekunden (in der sogenannten „Boost-Option“). Informationen zur Batteriekapazität für die europäischen Modelle hat Tesla wie üblich nicht kommuniziert. Günstigere Varianten, darunter auch Modelle mit Heckantrieb, sollen später folgen.

Tesla Model Y Juniper Heck
Außen beim Facelift des Model Y am auffälligsten sind die neuen Lichtsignaturen vorne und hinten / Tesla

Quelle: RBB24 – Tesla stellt Produktion in Grünheide auf neues Model Y um

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Waldi:

Ganz neues Logo.
Der waagerechte Strich auf dem T besteht jetzt aus orangenen Haaren….

Wädu:

Ja die krwigt man dann für 30’000 Euro und 5 Jahre Garantie

Läubli:

Das darf man nicht so sagen, denn Geschmack ist bekanntlich wirklich rein subjektiv.

Läubli:

Wen interessiert denn so was!? Oder interessiert dich das jeweils bei allen anderen Marken wirklich auch?

Pedro G.:

Und wieviele alte Y sind noch nicht verkauft ⁉️

Silverbeard:

Vielleicht in Deutschland, nicht in den wichtigen Ländern. Aber selbst hier werden Kunden auf das Update gewartet haben.

Peter:

Das neue Model Y hat gar Logo an der Front warum fragst du?

Sir Beelzebub:

Noch mit dem alten Tesla Logo oder schon das neue Swasticar Emblem?

wurzelsepp:

Tja, ihr beide leidet dann wohl an Geschmacksverirrung.

Philipp:

Ich habe den Hate gegenüber Nickelback nie verstanden, einige Stücke sind einfach gut.

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